Zapfendorf bekommt Breitbandzuschuss

„Wenn wir technologischen Fortschritt gewähren wollen, muss die digitale Infrastruktur ausgebaut werden. Ich freue mich, dass mit Zapfendorf und Altenkunstadt zwei weitere Kommunen aus meinem Wahlkreis vom neuen Bundesförderprogramm profitieren“, unterstreicht Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner . Am Mittwoch übergab Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in Berlin die Förderbescheide. Zapfendorf und Altenkunstadt erhalten je bis zu 50.000 Euro Zuschuss für Beraterleistungen beziehungsweise Masterplan.

Decke, Lüftung, Heizung, Fußboden: Wird die Turnhalle Großbaustelle?

Im Februar entschied sich der Zapfendorfer Marktgemeinderat dafür, im Falle einer Zuteilung von Fördergeldern die neue Schulturnhalle zu sanieren. Drei Monate später wurden rund 500.000 Euro bewilligt. Daher traf sich nun der Bauausschuss, um eine erste Entwurfsplanung zu diskutieren. Dabei stellte sich vor allem die Frage: Was ist notwendig, was wünschenswert – und was überhaupt finanzierbar?

Gemeindesteuern in Zapfendorf steigen

Vor allem bedingt durch den ICE-Bau muss der Markt Zapfendorf im Jahr 2016 wohl rund eine Million Euro neue Schulden aufnehmen. Dafür steigen auf Anordnung des Landratsamts die Gemeindesteuern. Glücklich war darüber im Gemeinderat verständlicherweise niemand. Einigen Gemeinderäten fehlte aber ein Gesamtkonzept bei den Ausgaben – Zapfendorf müsse sich die Frage stellen, was man sich noch leisten könne.

Fast 1,6 Millionen Euro gehen nach Rattelsdorf und Zapfendorf

Bei größeren Maßnahmen sind die Kommunen auf Fördergelder angewiesen. Die gibt es von Bund und Ländern, aus Städtebau- oder diversen Sonder-Investitionsprogrammen. Ein solches ist auch das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) des Bundes. Für Rattelsdorf und Zapfendorf wurden nun Gelder bewilligt, die beide den Schulen zugute kommen sollen.

Aus dem Gemeinderat – oder: „Liebeserklärung“ an Dagmar

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Zwei SPD-Anträge ohne wirkliches Format beschäftigten den Marktgemeinderat in Zapfendorf rund eine dreiviertel Stunde lang. Dann ging es um „Werbung“ auf der gemeindlichen Webseite. Bürgermeister Volker Dittrich informierte außerdem über den aktuellen Stand in Sachen ICE-Baustelle (im Bild) und einen Termin mit Bürgermeistern aus der Region, der im Bundesverkehrsministerium in Berlin stattgefunden hatte. Dazu konnte er Positives verkünden …

Förderung: ja. Höhe: noch unbekannt.

Lange hatte die Gemeinde Zapfendorf um einen vollwertigen Durchgang unter den Bahngleisen am Bahnhof gekämpft. Nun wurde die Kreuzungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn abgeschlossen. Der Tunnel ist wichtig, um das Gewerbegebiet auf der Westseite weiterentwickeln zu können. Mehr Gewerbeflächen wird es wohl künftig auch im Gemeindeteil Sassendorf geben.

Sprenggranaten, Waffenteile, Munition

Fast vier Monate waren die Kampfmittelsucher entlang der Bahntrasse zwischen Breitengüßbach und Zapfendorf unterwegs. Ihr Auftrag: Munition und Kampfmittel finden. Besonders „erfolgreich“, wie ein Mitarbeiter sagte, war das Team in Zapfendorf. Denn was nach der Explosion eines Munitionszugs am 1. April 1945 zugeschüttet wurde, kam nun ans Tageslicht. Mit dabei: Munition, Granaten, Waffenteile, aber auch viel Schrott.

Andere Gemeinden haben diese Belastung nicht

Zu sehen gibt es in Zapfendorf zurzeit viel. Besonders die ICE-Baustelle zieht so manchen Schaulustigen an. Zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner (CSU) machte sich Bürgermeister Volker Dittrich ein Bild vom Bereich rund um den mittlerweile abgerissenen Bahnhof an. Auch andere Themen als die Bahnbaustelle kamen beim Ortsbesuch von Zeulner zur Sprache.

Machen Sie dieses Fass nicht auf …!

Ein Déjà-Vu im Zapfendorfer Marktgemeinderat? Irgendwie ja, denn im Jahr 2008 wurde lange über Bäume an Ortsstraßen diskutiert, mit Fokus auf die Laufer Straße. Schon nach dem Beschluss, die Bäume zu belassen, schien es nur eine Frage der Zeit, bis das Thema wiederkommt. Das ist nun der Fall. Im Gremium selbst gibt es zudem nach dem Rücktritt eines Gemeinderats eine Änderung.

Kreisverkehre Nord und Süd: Warum ein Lärmschutz nichts bringen würde

Im Norden und Süden von Zapfendorf entstehen im Rahmen des ICE-Ausbaus zwei Kreisverkehre. Wirkt sich das in Sachen Verkehrslärm auf die angrenzenden Wohngebiete aus? Das hat ein Gutachter untersucht – und kam zu überraschenden Ergebnissen. Neues gibt es aus dem Gemeinderat bei der Unterscheidung von „öffentlich“ und „nichtöffentlich“ – und auch in Sachen Jugendarbeit.

Schule oder Turnhalle? Öffentlich oder nichtöffentlich?

Gerade erst hatte die Sitzung des Marktgemeinderats in Zapfendorf begonnen, da mussten Besucher und auch die Presse den Saal schon wieder verlassen. Auf Antrag der CSU-Fraktion wurde über die Tagesordnung diskutiert und über die Frage, ob Punkte aus dem nichtöffentlichen Teil nicht eigentlich öffentlich sein müssten. Immerhin ein Punkt schaffte es dann in den öffentlichen Teil.

Parkplätze und das Mitteilungsblatt

Die Gemeinderatssitzung in Zapfendorf begann mit einer „Klage“: Warum stehen in der ersten Sitzung des Jahres keine wichtigen Themen auf der Tagesordnung? Bahn, Ortskulturring, Finanzen? Eine wegweisende Entscheidung wurde dann aber doch gefällt: Das Mitteilungsblatt wird „outgesourct“ und soll künftig in Zusammenarbeit mit einem externen Verlag erstellt werden.

Baustelle: Staatsstraße Unteroberndorf-Zapfendorf Ende 2016 fertig?

In allen Gemeinden, die direkt vom ICE-Ausbau betroffen sind, bietet die Bahn Infoveranstaltungen an. Am Dienstag, 12. Januar, war Zapfendorf an der Reihe. Ein passender Tag, da an diesem der Schienenersatzverkehr startete. Dazu kamen gleich zu Beginn viele Fragen. Interessant: Weitere Termine in Sachen Fertigstellung von Schienen und Straßen wurden bekannt.