Reisebericht: Der Frauenbund in Kärnten

Bei herrlichstem Spätsommerwetter konnte die diesjährige Fahrt des Frauenbundes Kemmern stattfinden. Mit dem Haslerbus und den bewährten Fahrern Roland und Andrea verbrachten wir wunderbare fünf Tage im Kärntnerland.

Unser Hotel Pfeffermühle in der Nähe des Wörthersees verwöhnte uns mit leckerem Essen, großzügigen Zimmern und einer tollen Aussicht auf die Karawanken. Wir besuchten Klagenfurt, Maria Wörth und Velden, wo sich viele an die Serie „Ein Schloss am Wörthersee“ erinnerten.

Am nächsten Tag stand die Burg Hochosterwitz auf dem Programm. Durch 14 Burgtore musste man gehen, um bis zur Burg mit fantastischen Aussichten zu kommen. Wer nicht so gut zu Fuß war, konnte den rasanten Schrägaufzug nehmen. Alle waren von der einmaligen Anlage begeistert. Anschließend wurde noch der Wallfahrtsort Maria Saal besucht, bevor die malerische Altstadt von St. Veit an der Glan erkundet wurde.

Der dritte Tag vor Ort führte die Gruppe nach Friesach mit mittelalterlicher Bebauung. Eine Besonderheit war der Besuch der Nudelmanufaktur Leitgeb, in der die Kärntner Spezialität „Kasnudel“ in Handarbeit gefertigt wird. Es gibt sie mit den verschiedensten Füllungen. Beim Rundgang durch die Produktion konnte die Arbeit genau beobachtet und auch Fragen an die Beschäftigten gestellt werden. Danach gab es eine Verkostung, ein sehr interessanter Besuch bei freundlichem Personal. In Friesach ist auch das angeblich schönste Kaffeehaus, die Konditorei und Schokoladenmanufaktur Craigher, beheimatet. Dort konnte man sich stärken, bevor es zum Dom nach Gurk ging.

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Im Dom zu Gurk befindet sich das Grab der Hl. Hemma, die Verbindungen nach Bamberg zu Heinrich und Kunigunde hatte. Eine nette kleine Führung gab wertvolle Erklärungen. Am Abend wartete ein Highlight auf die Gruppe. „Magic Chrisss“ verzauberte alle mit seinem Charme, seinen Tricks und verblüffenden Einlagen. So viel gelacht wurde selten am Stück wie an diesem Abend.

Die Abfahrt am anderen Morgen fiel nicht leicht, brachte aber nochmal die schöne Strecke der Nockalmstraße ins Programm. In sanften Schwüngen und 52 Kehren führt sie durch die malerischen Nockberge. Ein erstes Abenteuer fand mit dem plötzlichen Auftauchen einer kleinen Kuhherde statt, die sich erst nach einiger Zeit zum Weiterziehen entschied. Das nächste Abenteuer wartete auf der schmalen Strecke, als Baufahrzeuge und LkWs bei Ausbesserungsarbeiten den Bus passieren mussten. Zum Glück gab es keine Schrammen.

Der Abschluss dieser gelungenen Fahrt fand im Gasthaus Sauer in Roßdorf statt.

Monika Engelmann

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