Polizeibericht 28. Februar 2020

Veröffentlicht am 28. Februar 2020 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz


Unfallflucht vorgetäuscht

A 73 / Zapfendorf    Weil , wie er gegenüber der Autobahnpolizei angab, ein anderer Pkw an der AS Zapfendorf am Donnerstagmorgen beim Einfahren in Richtung Bamberg sofort auf den linken Fahrstreifen wechselte, musste der 26jährige Fahrer eines VW eine Vollbremsung machen, geriet ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Der Unfallverursacher sei einfach weitergefahren, obwohl Sachschaden von rund 15000 Euro entstanden ist. Durch die Mitteilung eines Verkehrsteilnehmers stellte sich jedoch heraus, dass der VW-Fahrer den Unfall alleinbeteiligt verursacht hat und gegenüber der Polizei falsche Angaben machte. Gegen ihn wird nun wegen Vortäuschen einer Straftat und Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

Massiver „Nass-Schneefall“ demoliert Pkw

A 70 / Hallstadt    Ein kurioser Verkehrsunfall ereignete sich während des dichten Schneefalls am späten Donnerstagabend. Der 37jährige Fahrer eines VW Golf war auf der A 70 in Richtung Bayreuth unterwegs. Als er gerade die Brücke an der AS Bamberg-Hafen war dort ein Räumfahrzeug am Arbeiten. Durch den Räumvorgang fiel offensichtlich eine größere Menge schweren Nassschnees von der Brücke auf die darunter liegende Fahrbahn der A 70 und traf den VW im Frontbereich wodurch dieser erheblich beschädigt wurde. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Schaden am Fahrzeug wird auf rund 4000 Euro geschätzt. Der Fahrer des Räumfahrzeugs muss noch ermittelt werden.

Umstürzender Baum führt zu Unfall

B 505 / Hirschaid    Wegen eines, unter der Nassschneelast umstürzenden Baumes musste der 35jährige Fahrer eines Sattelzuges am Donnerstagabend voll abbremsen und geriet ins Schleudern. Einen Zusammenstoß mit dem quer liegenden Baum konnte er jedoch nicht mehr verhindern. Der Sachschaden an seinem Gespann wird auf 20000 Euro geschätzt. Der hinter ihm fahrende 60jährige Fahrer eines Sattelzugs musste seinem schleudernden Vordermann ausweichen und geriet dabei nach links ins aufgeweichte Bankett, wo er stecken blieb und herausgezogen werden musste.

Fahrweise nicht an Witterung angepasst

A 70 / Stadelhofen    Wegen zu schneller Fahrweise auf schneeglatter Fahrbahn, kam am späten Donnerstagabend der 49jährige Fahrer eines Kleintransporters in Richtung Bamberg ins Rutschen und nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort fuhr er sich fest und ramponierte das aufgeweichte Bankett erheblich. Das Fahrzeug musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Der Sachschaden wird auf rund 1000 Euro geschätzt.

Pkw kommt von der Fahrbahn ab

WATTENDORF. Gegen 19:30 Uhr kam eine 34-jährige Pkw-Fahrerin zwischen Wattendorf und Kümmersreuth von der Fahrbahn ab. In einer Rechtskurve geriet sie nach links und krachte gegen einen Baum. Der Pkw kam in der Folge auf der Beifahrerseite zum Liegen, ein Streukasten, Straßenpfosten und zwei Verkehrszeichen wurden beschädigt. Die Fahrerin blieb unverletzt. Der Gesamtschaden wird mit ca. 10.500 Euro angegeben. Die Feuerwehr rückte zur Fahrzeugbergung an.

Verkehrsunfallfluchten

Gartenzaun angefahren und geflüchtet

WAIZENDORF. Aus dem Staub machte sich ein Verkehrsteilnehmer, der am Mittwoch, zwischen 17.00 und 19.30 Uhr gegen den Gartenzaun eines Anwesens in der Georgenstraße gefahren ist. Obwohl ein Schaden von mindestens 300 Euro entstand, kam der Verursacher seiner Pflicht, die Polizei zu verständigen, nicht nach. Zeugen der Unfallflucht werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

Feuerwehren mussten zu Küchenbrand ausrücken

BISCHBERG. Zu einem Schwelbrand in der Küche eines Anwesens in der Kreuzstraße kam es am Donnerstagnachmittag. Nachdem der in der Küche befindliche Kamin angeschürt wurde entzündete sich vermutlich durch Funkenflug ein vor dem Kamin stehender Vorratskorb. Um den Brand zu löschen waren die Feuerwehren aus Bischberg, Viereth, Trosdorf und Bamberg mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort. Glücklicherweise blieben die Hausbewohner unverletzt. Der durch Rauch entstandene Sachschaden blieb gering und wird auf ca. 200 Euro geschätzt.

Verkehrsbeeinträchtigungen und Verkehrsunfälle nach Wintereinbruch in Oberfranken – Einsatzkräfte im Dauereinsatz

Oberfranken. Am Donnerstagabend, ab etwa 20.00 Uhr, kam es aufgrund plötzlich einsetzender, heftiger Schneefälle zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen und Verkehrsunfällen im Regierungsbezirk. Der Schnee verwandelte die Straßen binnen weniger Minuten in gefährliche Rutschbahnen und forderte die Räum- und Streudienste sowie die Einsatzkräfte der Polizei.

Als besonderer Schwerpunkt kristallisierten sich die Steigungen und Gefällstrecken entlang der A 9 und A 70 in den Landkreisen Bayreuth, Kulmbach und Bamberg heraus. Während es auf den Autobahnen in Hochfranken zu keinen nennenswerten Vorfällen kam, stellte sich die Situation auf der A 9 südlich von Bayreuth vollkommen anders dar. Immer wieder blieben vor allem Lastwagen und Sattelzüge an den schneeglatten Steigungen des Sophienbergs, des Spänflecker Bergs, in der Bronner Senke und bei Hormersdorf hängen, stellten sich quer, rutschten weg und blockierten die Autobahn. Auch auf der A 70 in Fahrtrichtung Bayreuth kam der Verkehr zwischen 20.00 Uhr und 22.00 Uhr auf der Würgauer Hangbrücke wegen mehrerer querstehender Lastwagen teilweise zum Erliegen.

Die Räum- und Streudienste der Autobahnmeistereien mussten die betroffenen Autobahnen abschnittsweise, teilweise mit Absicherung der Verkehrspolizei, räumen. Gegen Mitternacht war die A 9 in beiden Richtungen wieder befahrbar.

Auf der A 9 und A 70 ereigneten sich insgesamt 12 Verkehrsunfälle. Zum Glück blieb es bei Blechschäden. In allen Fällen kamen die Fahrzeugführer auf dem schneebedeckten Untergrund von der Fahrbahn ab und blieben am Straßenrand oder an den Leitplanken liegen. Darüber hinaus zählte die Einsatzzentrale bis Mitternacht 89 witterungsbedingte Einsätze.

Mit Verkehrsbehinderungen auf zum Teil noch schneebedeckten Fahrbahnen ist im morgendlichen Berufsverkehr zu rechnen. Die Polizei Oberfranken bittet deshalb um umsichtige, den Witterungsverhältnissen angepasste Fahrweise.

Titelfoto: Polizei Bayern


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