Polizeibericht 31. Oktober 2019

Veröffentlicht am 31. Oktober 2019 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz


Fahrrad aus Garage entwendet

WIESENGIECH. Aus einer offenen Garage, eines Anwesens in der Schulstraße, entwendete ein Unbekannter in der Nacht zum Mittwoch ein Fahrrad. Das unversperrte, grau/grüne Mountainbike, Marke Scott/Aspect, mit Flaschenhalter hatte einen Zeitwert von ca. 500 Euro. Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter Tel. Nr. 0951/9129-310.

Feldscheunen aufgebrochen

SCHESSLITZ. Durch Aufzwicken der Vorhängeschlösser gelangten unbekannte Täter von Samstag bis Mittwoch in mehrere Feldscheunen in der Gemarkung Weichenwasserlos. Aus den Feldscheunen entwendeten die Einbrecher Zapfwellen im Wert von ca. 600 Euro. Wem sind verdächtige Personen aufgefallen? Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter Tel. Nr. 0951/9129-310.

Auffahrerin war alkoholisiert

SASSANFAHRT. Verkehrsbedingt musste ein 26-jähriger VW/Polo-Fahrer am Mittwochnachmittag auf Höhe des Kreisverkehrs anhalten. Eine nachfolgende 54-jährige Fordfahrerin erkannte die Situation zu spät und fuhr auf. Bei der Unfallaufnahme wurde bei der Verursacherin starker Alkoholgeruch wahrgenommen. Aufgrund eines positiven Alkoholtest wurde eine Blutentnahme im Klinikum durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt. 

Autospiegel abgefahren

OBERHAID. Von einem silbernen BMW, der in der Bamberger Straße geparkt war, fuhr ein unbekannter Autofahrer  am vergangenen Freitag, zwischen 17.30 und 20.00 Uhr, den Außenspiegel ab. Der Reparaturschaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt.

Wer fuhr gegen den Treppenaufgang?

VIERETH. Gegen den Treppenaufgang eines Anwesens in der Weiherer Straße stieß am vergangenen Wochenende ein unbekannter Autofahrer. Ohne sich um den angerichteten Sachschaden von etwa 1.000 Euro zu kümmern, setzte der Verursacher seine Fahrt fort.

Gartenzaun beschädigt

SASSANFAHRT. Wie der Polizei erst jetzt bekannt wurde, beschädigte in der Zeit vom 06.10. – 18.10.19, ein unbekannter Autofahrer den Metallgartenzaun eines Anwesens im Juliushof, Ortsstraße „Kleines Must“. Der Unfallflüchtige hinterließ einen Sachschaden von etwa 100 Euro.

Hinweise zu den Unfallflüchtigen erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter Tel. Nr. 0951/9129-310.

 

Einbruch in Apotheke

FRENSDORF, LKR. BAMBERG. In eine Apotheke in der Hauptstraße brachen derzeit noch Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch ein und erbeuteten insbesondere Bargeld. Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelt und sucht Zeugen.

Die Täter verschafften sich in der Zeit von Dienstag, 18.40 Uhr, bis Mittwoch, gegen 4.45 Uhr, über die seitlich, entlang des Apothekengebäudes, verlaufende Kellerstraße gewaltsam Zutritt und durchsuchten es komplett. In den Büroräumen entwendeten die Unbekannten insbesondere einige hunderte Euro Bargeld. Anschließend gelang ihnen unerkannt die Flucht. Die Einbrecher hinterließen zudem einen Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Die Ermittler fragen:

  • Wer hat im Zeitraum von Dienstag, 18.40 Uhr, bis Mittwoch, zirka 4.45 Uhr, Wahrnehmungen bei der Apotheke in der Hauptstraße beziehungsweise in der Kellerstraße gemacht?
  • Wem sind verdächtige Personen und insbesondere in der Kellerstraße ein verdächtiges Fahrzeug aufgefallen?
  • Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit dem Einbruch stehen könnten?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 entgegen.

 

Mit dem „Enkeltrick“ erneut Bargeld ergaunert

EBRACH, LKR. BAMBERG / OBERFRANKEN. Einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag ergaunerten am Dienstag bislang Unbekannte bei einer 82 Jahre alten Frau mit dem sogenannten „Enkeltrick“. Beamte des Fachkommissariats der Kripo Bamberg ermitteln und suchen Zeugen. Die Oberfränkische Polizei warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche.

Bei dem Enkeltrick nutzen die Täter die Arglosigkeit und Hilfsbereitschaft der meist älteren Menschen aus, indem sie bei den Telefongesprächen geschickt ein Verwandtschaftsverhältnis vorgaukeln. Sobald eine gewisse Vertrauensbasis geschaffen ist, täuschen die Betrüger beispielsweise eine erfundene Notlage oder dringende Investition vor, für die sie umgehend eine größere Geldsumme brauchen.

So passierte es auch der Seniorin, die in einem Mehrfamilienhaus in der Emil-Kemmer-Straße wohnt. Kurz nach 16.15 Uhr meldete sich telefonisch ein Mann, der sich als ihr Enkel ausgab. Er behauptete überzeugend, einen Verkehrsunfall gehabt zu haben und dringend 30.000 Euro für die Autoreparatur zu brauchen. Die hilfsbereite 82-Jährige willigte ein, ihrem „Enkel“ einen niedrigeren fünfstelligen Betrag zu leihen. In weiteren Telefonaten kündigte der Anrufer einen Freund an, der das Geld abholen wird. Er selbst würde sich später wieder melden.

Kurz vor 18.45 Uhr klingelte dann ein Mann an der Wohnungstür, nahm wortlos den Stoffbeutel mit dem Bargeldbetrag entgegen und ging zu Fuß in Richtung der Bundesstraße B22. Der Betrug flog auf, als die Seniorin am nächsten Morgen ihren tatsächlichen Enkel anrief.

Der Geldabholer wird als etwa 25 bis 30 Jahre alt und zirka 170 Zentimeter groß beschrieben. Er hatte seine Mütze tiefer ins Gesicht gezogen.

Die Kripobeamten bitten um Mithilfe und fragen:

  • Wem sind ab Dienstagnachmittag, bis in die Abendstunden, verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge in der Emil-Kemmer-Straße aufgefallen?
  • Wer hat dort um zirka 18.45 Uhr einen verdächtigen Mann, eventuell mit einem Stoffbeutel, gesehen?
  • Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit dem Betrug stehen könnten?

Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 in Verbindung zu setzen.

Die Oberfränkische Polizei gibt folgende wichtige Tipps; informieren Sie bitte auch Ihre älteren Verwandten und Bekannten:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich eine Person am Telefon als Verwandter oder Bekannter ausgibt, sich selbst nicht mit Namen meldet und Geldforderungen stellt.
  • Geben Sie keine Auskunft über Ihre familiären oder finanziellen Verhältnisse.
  • Lassen Sie sich zeitlich und emotional nicht unter Druck setzen.
  • Stellen Sie dem Anrufer gezielt Fragen nach seinem familiären Umfeld, beispielsweise nach dem Namen der Mutter oder dem Wohnort und bestehen Sie auf die Beantwortung.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen mit anderen Familienangehörigen Rücksprache.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen – auch nicht, wenn sie angeblich im Auftrag von Verwandten/Bekannten handeln.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt – Notruf: 110.

Weitere Tipps und Informationen zum Thema finden Sie auch in der kostenlosen Broschüre „Der Goldene Herbst“ bei Ihrer Polizeidienststelle sowie im Internet bei polizei-beratung.de unter folgendem Link: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick.html

Titelfoto: Polizei Bayern


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