Polizeibericht 5. Februar 2026

Nachrichten-am-Ort-Region

Eisplatten fallen vom Sattelzug direkt auf die Windschutzscheibe

Ebensfeld/Zapfendorf.   Saisonbedingt steigt derzeit wieder die Anzahl der Verkehrsunfälle, bei welchen Verkehrsteilnehmer von bei Lkw und Anhängern herabfallenden Eisplatten geschädigt werden. Am Mittwochvormittag geschah dies wieder auf der A73. Ein 47-Jähriger war dort mit einem Renault in Richtung Nürnberg unterwegs und wollte gerade einen Sattelzug überholen, als plötzlich Eisplatten vom Auflieger direkt auf die Windschutzscheibe des Renault herabfielen und diese beschädigten. Dieser Fall ging glimpflich aus, da es dem Fahrer gelang, die Kontrolle über sein Fahrzeug zu behalten und den 42-jährigen Brummi-Fahrer auf den Unfall aufmerksam zu machen. Der Schaden wird auf ca. 500 Euro geschätzt und den Brummifahrer erwartet ein Bußgeld. Das Gefährdungspotential ist in solchen Situationen immer sehr hoch und die Folgen unberechenbar. In vielen Fällen müssen die Unfallverursacher zudem auch nachträglich ermittelt werden und sich einem Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht stellen. Die Verkehrspolizei erinnert hier an die Pflicht aller Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrzeuge und Anhänger vor jedem Fahrtantritt auf Mängel zu untersuchen. Hierzu gehört insbesondere auch die vollständige Befreiung der Fahrzeuge von Schnee und Eis.

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Rüdiger Gerst

Landkreis Bamberg

Bei Kontrolle gefälschte Dokumente vorgezeigt – es waren doch nur „Sicherheitskopien“

Schlüsselfeld.   Am Mittwochnachmittag fiel den Schleierfahndern der Verkehrspolizei ein Audi in Attelsdorf auf.  Bei der Kontrolle händigte der 28-jährige Fahrer den Beamten einen deutschen Führerschein und eine pakistanische Identitätskarte aus. Beide Dokumente erwiesen sich nach kurzer Überprüfung als täuschend echte erscheinende Totalfälschungen. Mit dieser Tatsache konfrontiert räumte der Mann dann auch ein, dass er sich diese Fälschungen als Sicherheitskopien habe anfertigen lassen, da er in der Vergangenheit öfters schon echte Dokumente verloren habe. Im Ausland habe er mit diesen Fälschungen bei Kontrollen noch nie Probleme gehabt. Weitere Ermittlungen bestätigten tatsächlich seine Identität und auch den Besitz einer gültigen deutschen Fahrerlaubnis. Deshalb konnte er nach Abschluss der Sachbearbeitungen seine Fahrt auch wieder fortsetzen. Die gefälschten „Sicherheitskopien“ wurden natürlich sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung eröffnet.

Titelfoto: Polizei Bayern

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