ÖPNV-Warnstreik am 2. Februar in Bamberg: Busse fahren nach Notfahrplan

Jetzt bekommen auch die Bamberger Busfahrgäste den Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder zu spüren: Für den kommenden Montag, 2. Februar, hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ihre Mitglieder im Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Bamberg zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Die Busse müssen in den Depots bleiben, es finden keine regulären Fahrten statt.

Die Stadtwerke richten jedoch zwischen 6 und 20 Uhr einen Notfahrplan ein, der auf dem Weg der Linien 935, 936, 937 und 938 basiert. Die Schulbusse der Firma Basel fahren regulär.

Für den Notfahrplan haben die Stadtwerke ein privates Busunternehmen beauftragt. Damit wollen sie ihren Kunden zumindest ein kleines ÖPNV-Angebot machen. Am Montag werden zwischen 6 Uhr (erste Abfahrt ab ZOB) und 20 Uhr (letzte Abfahrt ab ZOB) Busse im Stundentakt auf den Strecken der Linien 935, 936, 937 und 938 fahren.

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Rüdiger Gerst

Auf der Linie 936 können die Haltestellen „Gönnerstraße“ und „Marienplatz“ stadteinwärts jedoch nicht bedient werden. Die Fahrpläne sind auf der Webseite der Stadtwerke Bamberg unter
www.stadtwerke-bamberg.de/bus abzurufen.

Aufgrund der Kurzfristigkeit sind die Notfahrten leider nicht in der digitalen Fahrplanauskunft zu finden. Weil nur wenige Busse unterwegs sein werden, gehen die Stadtwerke von einer sehr hohen Auslastung der Fahrzeuge aus.

Die Schulbusse der Firma Basel fahren am Montag in vollem Umfang und nach dem regulären Fahrplan.

Stadtwerke Bamberg

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