Das neue ÖPNV-Konzept für den Landkreis Bamberg steht. Der Kreistag hat mit breiter Mehrheit die drei Grundpfeiler verabschiedet.
Das neue ÖPNV-Konzept für den Landkreis Bamberg steht. Der Kreistag hat mit breiter Mehrheit die drei Grundpfeiler verabschiedet.
Rund 50 Liter Regen pro Quadratmeter in weniger als einer Stunde, knapp 60 Feuerwehreinsätze und zahlreiche vollgelaufene Keller: Im Gemeinderat wurde ausführlich aufgearbeitet, was am 1. Juli in Kemmern passiert ist. Eine wichtige Entscheidung betrifft den ÖPNV: Die Gemeinde will beim Bedarfsverkehr eine direkte Verbindung nach Breitengüßbach erreichen.
Zwei große Freiflächen-Photovoltaikanlagen sollen nördlich von Unterleiterbach und südlich von Zapfendorf entstehen. Gleichzeitig hat der Marktgemeinderat den Weg dafür freigemacht, die Schülerbeförderung künftig stärker mit dem öffentlichen Nahverkehr zu verzahnen. Für die Bürger erfreulich: Die Wassergebühren bleiben trotz erheblicher Investitionen stabil.
Jetzt bekommen auch die Bamberger Busfahrgäste den Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder zu spüren: Für den kommenden Montag, 2. Februar, hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ihre Mitglieder im Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Bamberg zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Die Busse müssen in den Depots bleiben, es finden keine regulären Fahrten statt.
In der Kreistagssitzung am 1. Februar 2024 wurde beschlossen, die Neuausschreibung des ÖPNV im Landkreis Bamberg aufzuheben und keines der eingegangenen Angebote anzunehmen. Der Grund: Die Angebotssummen liegen bei einem Vielfachen der marktüblichen Preise, der ÖPNV wäre unter diesen Voraussetzungen nicht finanzierbar.
Weil die laufenden Konzessionen im Juli 2024 enden, hat der Kreisausschuss die Busverkehre im Landkreis für die nächsten vier Jahre gesichert. In einer Vergabe-Sitzung unter Vorsitz von Landrat Johann Kalb hat der Kreisausschuss am Montag entschieden, die bestehenden 29 Buslinien in den Landkreis und die Stadt-Umland-Verkehre fortzuführen.
Die interfraktionelle Arbeitsgruppe ÖPNV wird in der kommenden Woche mit der Arbeit am öffentlichen Personennahverkehr ab August 2024 beginnen. Landrat Johann Kalb hat seine Stellvertreter, die Vorsitzenden der Fraktionen im Kreistag, Vertreter örtlicher Verkehrsunternehmen und des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) für den 16. Februar ins Landratsamt eingeladen.
Ab kommenden Sonntag, 14.5.2023, 22:00 Uhr werden die Linien des OVF wieder bestreikt. Das bedeutet, dass bis Dienstag, 16.5.2023, 24:00 Uhr kein Bus der OVF fahren wird. Der Linienverkehr wird im Anschluss wieder ordnungsgemäß durchgeführt.
Am kommenden Freitag, 21. April 2023 werden die Linien des OVF bestreikt. Das bedeutet, dass von 3.00 Uhr bis 11.00 Uhr kein Bus der OVF fahren wird. Der Linienverkehr wird ab 12.00 Uhr wieder ordnungsgemäß durchgeführt.
Am kommenden Montag, 27 März 2023, ruft die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG wie auch die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zu einem umfassenden Verkehrsstreik auf. Nach aktueller Lage beginnt der Streik in der Nacht vom 26. auf den 27. März um 00.00 Uhr und endet um 24.00 Uhr.
Am kommenden Freitag, 3. März 2023 wird der gesamte Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Bamberg bestreikt. Betroffen sind alle Linien der Stadtwerke, d. h. auch die Linien, die die Landkreisgemeinden Bischberg, Hallstadt, Gundelsheim, Memmelsdorf, Pettstadt und Stegaurach bedienen.
Ab Sommer 2024 wird der öffentliche Personennahverkehr im Landkreis Bamberg in ein neues Zeitalter aufbrechen. Ein grundlegend neues Verkehrskonzept, das alle Linien in sechs Linienbündel zusammenfasst, wird ganz deutliche Verbesserungen im Angebot bringen. Die Hauptschlagadern bilden dabei Hauptverkehrsachsen, die sternförmig in den Landkreis ausstrahlen.