Im Titelbild: Blick über die Dächer von Baunach. Foto: Johannes Michel
Stadt und Landkreis Bamberg profitieren auch im Jahr 2026 erheblich von der Städtebauförderung von Bund und Ländern. Insgesamt fließen über fünf Millionen Euro in die Region, um Ortskerne zu stärken, Quartiere weiterzuentwickeln und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.
Wie die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner (CSU) mitteilt, ist die Städtebauförderung „eines der wichtigsten Instrumente für gleichwertige Lebensverhältnisse und ein echtes Erfolgsmodell für den ländlichen Raum“. Die Mittel ermöglichten gezielte Investitionen in lebendige Ortszentren sowie eine nachhaltige Stadtentwicklung.
Auch die Landtagsabgeordneten Melanie Huml und Holger Dremel unterstreichen die Bedeutung der Förderung. „Die Städtebauförderung ist ein echtes Erfolgsinstrument für unsere Heimat“, erklärt Huml. Sie verbinde den Erhalt historischer Ortskerne mit der Entwicklung moderner, lebenswerter Quartiere.
Dremel betont: „Die Städtebauförderung ist ein Erfolgsmodell – sie bringt neue Lebendigkeit in unsere Ortszentren und stärkt den Zusammenhalt vor Ort.“ Gerade im ländlichen Raum ermögliche sie wichtige Investitionen für eine zukunftsfähige Entwicklung.
Diese Kommunen profitieren
Von den Fördermitteln profitieren sowohl die Stadt Bamberg als auch mehrere Gemeinden im Landkreis:
- Stadt Bamberg: insgesamt rund 1,056 Millionen Euro
- 600.000 Euro für die Altstadt („Lebendige Zentren“)
- 456.000 Euro für das Lagarde-Quartier („Wachstum und nachhaltige Erneuerung“)
- Strullendorf: 1.653.000 Euro für den Ortskern
- Breitengüßbach: 1.024.000 Euro für den Ortskern
- Baunach: 1.000.000 Euro für die Altstadt
- Gundelsheim: 150.000 Euro für den Ortskern („Sozialer Zusammenhalt“)
- Litzendorf: 84.000 Euro für den Ortskern
- Hallstadt: 114.000 Euro für die Altstadt
Alle Programme verfolgen das Ziel, Ortszentren aufzuwerten, neue Treffpunkte zu schaffen und nachhaltige Stadtentwicklung voranzubringen.
Starker Hebel für Investitionen
Die Städtebauförderung gilt seit Jahrzehnten als eines der erfolgreichsten Instrumente der Stadtentwicklung. Laut Zeulner löst jeder eingesetzte Euro durchschnittlich ein Vielfaches an weiteren öffentlichen und privaten Investitionen aus.
Auch Dremel sieht darin einen doppelten Nutzen: „Jeder Euro vom Staat löst weitere öffentliche und private Investitionen aus – das ist Wirtschaftsförderung mit doppeltem Nutzen.“
Die Kommunen entscheiden dabei eigenständig, welche Projekte umgesetzt werden. Ziel bleibt es, die Lebensqualität vor Ort zu verbessern und Städte sowie Gemeinden langfristig zukunftsfähig zu machen.
Mit Material aus Pressemitteilungen von Emmi Zeulner, Melanie Huml und Holger Dremel


