Neue Bauplätze: Nicht um jeden Preis

Mit dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) will die Gemeinde Breitengüßbach viel erreichen. Nun musste ein Bauantrag im Gemeinderat verhandelt werden, der an sich positiv aufgenommen wurde, wichtige Schritte des ISEK aber negativ beeinflussen könnte. Daraus entstand eine lebhafte Diskussion über Bauplätze und Baugebiete.

Trauungen in Leimershof, fehlende Bauplätze in Hohengüßbach

Die Ortsteile Hohengüßbach und Leimershof standen bei der Gemeinderatssitzung in Breitengüßbach am 5. Mai 2015 im Fokus. Warum? In Leimershof können künftig standesamtliche Trauungen stattfinden, und in Hohengüßbach fehlt es nach wie vor an Bauplätzen, so dass ein Ehepaar nun sogar selbst die Kosten für eine so genannte „Einbeziehungssatzung“ übernehmen möchte.

Adventskranz?!? Zapfendorf verliert Alleinstellungsmerkmal

War da nicht was? Bereits nach der Kommunalwahl 2008 kam ein Antrag in den Zapfendorfer Gemeinderat, vor dem Rathaus bereits ab Anfang Dezember einen Christbaum aufzustellen – und nicht erst für vier Wochen einen Adventskranz. Eine Mehrheit sprach sich damals dafür aus, nichts zu ändern. Nun, nach den Wahlen im Mai, tauchte der Antrag wieder auf – und das Ergebnis der Abstimmung überraschte dann doch etwas.

Hallen- und Verleihgebühren steigen, Bauplätze sind Mangelware

„Zur Vermeidung weiterer hoher Kreditaufnahmen und zum Erhalt der finanziellen Leistungsfähigkeit ist … auch die Anpassung aus Gebühreneinnahmen sowie die Verringerung von freiwilligen Ausgaben notwendig.“ So schilderte Breitengüßbachs Kämmerer Christoph Hetzel die Situation. In Folge dessen steigen unter anderem die Nutzungsgebühren für die Hans-Jung-Halle sowie für den Grill- und Toilettenwagen. Wirklich „reich“ wird die Gemeinde mit den Mehreinnahmen aber nicht …