Die ganze Persönlichkeit in den Gemeinderat eingebracht

Bürgermeisterin Sigrid Reinfelder, selbst erst seit einem Jahr im Amt, verabschiedete in der Sitzung vom 29. April sechs von insgesamt 16 Gemeinderäten aus Breitengüßbach. In einem kurzen Schlaglicht stellte sie die gemeinsame konstruktive Zusammenarbeit dar und würdigte die ausscheidenden Gemeinderäte mit kurzen, aber persönlich wertschätzenden Worten.

Zwei weitere Ehrenbürger im Markt Zapfendorf – zehn Räte verabschiedet

36 Jahre in einer knappen halben Stunde: In seiner letzten Gemeinderatssitzung als Zapfendorfer Bürgermeister ließ Josef Martin noch einmal die wichtigsten Projekte seiner Amtszeit Revue passieren. Außerdem wurden in der Sitzung vom 29. April zehn teilweise langjährige Gremiumsmitglieder verabschiedet. Zwei von ihnen wurden, wie Martin selbst am vergangenen Samstag, zu Ehrenbürgern ernannt.

Was interessieren mich meine Entscheidungen von gestern?

Heute so, morgen anders. Manchmal geben die Beschlüsse in den Gemeindeparlamenten schon Rätsel auf. So auch in der Zapfendorfer Marktgemeinderatssitzung vom 10. April 2014. Es ging dabei, schon wieder, um das Vorranggebiet für Windräder bei Sassendorf. Diesmal mussten sich die Räte mit einem Bürgerantrag befassen. Obwohl das Vorranggebiet mit großer Mehrheit noch im September 2013 befürwortet wurde, kam das Gremium diesmal zu keiner Entscheidung.

Bahn, Bund, Gemeinde: Jeweils 4,25 Millionen Euro für Zapfendorf Nord

„Wir haben tolle Fortschritte gegenüber den ersten Plänen der Bahn gemacht. Auch ein Lob möchte ich loswerden: Die Bahnmitarbeiter haben sich immer bewegt, das Verhandeln war angenehm, mit einem Vertrauensverhältnis als Grundlage.“ Zapfendorfs Bürgermeister Josef Martin konnte in der Marktgemeinderatssitzung vom 20. März 2014 die Kreuzungsvereinbarung mit der Bahn zur Beseitigung des Bahnübergangs in der Ortsmitte vorlegen. Sie wurde einstimmig verabschiedet.

Rattelsdorfer Schulhaus: Raumluftqualität wieder deutlich besser

Lediglich im Tagesordnungspunkt „Information des Bürgermeisters“ ging es in der Marktgemeinderatssitzung in Rattelsdorf am 18. März 2014 noch einmal kurz um die PCB- und Schimmelpilzbelastung im Schulhaus, wo zurzeit auch der Kindergarten untergebracht ist. Wir bringen Sie auf den aktuellen Stand, nachdem wir bei einer Informationsveranstaltung kürzlich nicht dabei sein konnten – unverschuldet.

Gemeinderat schafft mehr Platz für Schulkinderbetreuung

Zu Beginn der Gemeinderatssitzung am 20. Februar trafen sich die Mitglieder des Gemeinderates Kemmern zusammen mit Rektorin Gisela Koschwitz und Kindertagesstättenleiterin Antje Ginalski am vergangenen Donnerstag an der Hausmeisterwohnung der Grundschule, um sich ein Bild von den Räumlichkeiten zu machen. Hier soll nach einem Umbau zukünftig die Hausaufgaben- und Mittagsbetreuung für die Schulkinder untergebracht werden.

Sorgen um PCB- und Schimmelpilz-Belastung im Rattelsdorfer Schulhaus

Zahlreiche besorgte Eltern hatten sich am 20. Februar im Sitzungssaal des Rattelsdorfer Rathauses eingefunden – nicht aufgrund eines bestimmten Tagesordnungspunktes, sondern um Informationen über die Ergebnisse der Messungen zu erhalten, die in der Schule durchgeführt wurden. Konkret geht es um die PCB- und Schimmelpilz-Belastung. Bürgermeister Bruno Kellner konnte vorerst Entwarnung geben.

Nicht alles lässt sich zeitgleich umsetzen

„Kemmern ist eine moderne Gemeinde und attraktiv für junge Familien, auch wenn wir aufgrund unserer Rahmensituation nicht die Möglichkeiten wie andere Gemeinden haben, uns zu erweitern.“ Bürgermeister Rüdiger Gerst stellte bei einer Wahlversammlung der CSU in der Brauerei Wagner seine Ziele für die kommenden sechs Jahre vor und zeigte auf, dass Kemmerns Schwächen zugleich auch Stärken sind.

Kleinster Ortsteil will weiterhin mit einem Gemeinderat vertreten sein

Die Wählergemeinschaft Hohengüßbach (WGH) traf sich im Gemeinschaftshaus zur Aufstellungs- und Nominierungsversammlung, die vom derzeitigem 3. Bürgermeister Paul Förner einberufen und geleitet wurde. Da die versammelte Gemeinschaft sich schnell einig war, konnte für die anstehende Gemeinderatswahl wieder eine volle Liste mit 16 Kandidaten, darunter auch fünf Frauen, zur Abstimmung gebracht werden.

Betreutes Wohnen realistischer als ein klassisches Wohnheim

Schon lange sucht der Gemeinderat nach einem Träger, der in Kemmern ein Konzept für „Wohnen im Alter“ verwirklichen möchte. Seit 2010 führt Bürgermeister Rüdiger Gerst immer wieder konkrete Vorgespräche mit verschiedenen Trägern von Seniorenheimen, alle haben im Hinblick auf den geringen Bedarf abgewunken. Werner Dippold, Geschäftsführender Vorstand der AWO Kreisverband Bamberg, stellte dem Gemeinderat nun ein gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung ausgearbeitetes Konzept vor.

„Noch nie gab es so viel Auswahl“ bei einer Wahl in Kemmern

Mit der Wählergruppe „Zukunft für Kemmern“ kommt in Kemmern Bewegung in den Wahlkampf. Das zeigte sich bei der ersten Wahlversammlung am 23. Januar: Bereits um 18:45 Uhr war der gesamte Gastraum voll gefüllt, Stühle wurden von anliegenden Wohnhäusern dazu getragen. Um 19.00 Uhr war der Wagner in Kemmern bis auf den letzten Stehplatz „gerammelt voll“, alle Anwesenden wollten hören, was die „Zukunft für Kemmern“ bringt.