Je 100 neu gepflanzte Streuobstbäume in allen 36 Bamberger Kommunen – das ist das Ziel der gemeinsamen Initiative „100 für 36“ von Landratsamt, Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken (ALE) sowie Landschaftspflegeverband (LPV) Bamberg.
Je 100 neu gepflanzte Streuobstbäume in allen 36 Bamberger Kommunen – das ist das Ziel der gemeinsamen Initiative „100 für 36“ von Landratsamt, Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken (ALE) sowie Landschaftspflegeverband (LPV) Bamberg.
Am 18. April 2026 fand in Gunzendorf ein praxisnahes Seminar zum Thema „Veredeln von Obstgehölzen“ statt. Veranstaltet wurde die Schulung vom Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Bamberg und vor Ort tatkräftig unterstützt durch den gastfreundlichen Obst- und Gartenbauverein Gunzendorf. Als Referent führte der erfahrene Fachmann Uwe Hoff durch den Tag.
Streuobstwiesen sind ein wertvoller Bestandteil der fränkischen Kulturlandschaft. Sie bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum, brauchen aber regelmäßige Pflege, um erhalten zu bleiben. Der richtige Schnitt trägt dabei entscheidend zur Gesundheit und Langlebigkeit der Bäume bei.
Für über 23.000 hochstämmige Obstbäume hat das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberfranken seit Oktober 2022 im Rahmen der Initiative des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus eine Förderzusage in einer Gesamthöhe von fast 485.000 Euro gegeben. Und die Erfolgsgeschichte des Bayerischen Streuobstpakts dauert an.
Das Förderprogramm „Streuobst für alle“ förderte über die Ämter für Ländliche Entwicklung den Erwerb von hochstämmigen Streuobstbäumen zur Pflanzung mit bis zu 45 Euro je Baum. Jeder Einwohner aus der VG Baunach konnte sich bis zum Juli 2023 bei der VG Baunach melden und einen Baum bestellen.
Ein paar Äste abschneiden? Eigentlich kein Problem, oder? So einfach ist es aber nicht. Gerade Obstbäume können sehr sensibel auf Eingriffe reagieren, brauchen diese aber auch, um gute Erträge zu liefern. Der Bezirksverband Oberfranken für Gartenbau und Landespflege bot daher zum dritten Mal die Schulung „Zertifizierter Obstbaumpfleger“ an. Ort der Prüfung war Oberleiterbach.
In den vergangenen Monaten wurden im Markt Zapfendorf viele Bäume kartiert, die die Landschaft prägen und für die Lebensqualität entscheidend sind. Die Ergebnisse wurden nun im Gemeinderat präsentiert. Auf der Tagesordnung stand auch zum wiederholten Male das geplante Medizinische Versorgungszentrum (MVZ), und Bürgermeister Volker Dittrich hatte keine guten Nachrichten parat.
Eigentlich war die Aktion schon seit fünf Jahren geplant, immer wieder stellten sich aber Fragen (etwa: Welche Platz eignet sich am besten?) oder wichtige Akteure waren anderweitig gebunden. Nun hat Sassendorf aber ein neues Highlight zu bieten: eine Wiese mit Familienbäumen. Gepflanzt wurden über 20 Apfel- und Birnenbäume.
Nicht mehr ganz so heiß wie am Vortag, aber dennoch um die 30 Grad hatte es am Vormittag des 27. Juni 2019, als im Zapfendorfer Ortsteil Lauf das Projekt „Fränkisch verwurzelt“ vorgestellt wurde. Die Regierung von Oberfranken hat es sich zur Aufgabe gemacht, unter anderem alte Bäume zu kartieren. Und dass Bäume für die Landschaft ungemein wichtig sind, zeigte sich allein schon in der Funktion als Schattenspender bei der Projektpräsentation.