Die öffentlichen Teile der beiden vergangenen Stadtratssitzungen in Baunach waren zusammen gerade einmal rund eine Stunde lang. Größtenteils standen Bebauungspläne auf der Tagesordnung. Was gibt es ansonsten noch Wichtiges?
Die öffentlichen Teile der beiden vergangenen Stadtratssitzungen in Baunach waren zusammen gerade einmal rund eine Stunde lang. Größtenteils standen Bebauungspläne auf der Tagesordnung. Was gibt es ansonsten noch Wichtiges?
Wie steht es um die Finanzen der Gemeinde Reckendorf? Alle Details waren in der diesjährigen Haushaltssitzung des Gemeinderats zu erfahren. Interessantes gab es darüber hinaus in Sachen Energiewende: Reckendorf beteiligt sich an einer Energiegesellschaft und will Flächen für Photovoltaik ausweisen. Aber welche wären überhaupt geeignet?
Der Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland hat sich stark beschleunigt. Im vergangenen Jahr kam fast die Hälfte des Stroms von den Erneuerbaren – vor allem aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen oder wurde durch Wasserkraft oder Biomasse erzeugt. Der Markt Zapfendorf hat nun Kriterien erarbeitet, wie viel Fläche für neue Photovoltaikanlagen auf freier Fläche vorgesehen sein soll. Entschieden wurde auch über die Vergabe gemeindlicher Grundstücke an Bauwerber.
300 Jahre Geschichte. Viele Dokumente, tonnenweise Papier. In den Stadt- und Gemeindearchiven lagert alles, was aus der Vergangenheit erhaltenswert ist und später vielleicht einmal Grundlage für Chroniken und die Arbeit von Familienforschern und Historikern sein kann. In Breitengüßbach hat die Bearbeitung vor bald einem Jahr begonnen. Wie ist der aktuelle Stand?
Baunachs Bürgermeister Tobias Roppelt ist sich sicher, dass Umbauten am Baunacher Rathaus dringend nötig sind. Und auch Geschäftsleiter Christian Günthner hofft insbesondere auf mehr Büroflächen. Nachdem im Juli bereits Pläne vorgestellt wurden, unter anderem mit dem Einbau neuer Büros und einem neuen Sitzungssaal, waren nun aktualisierte Planungen Thema im Stadtrat. Außerdem ging es um eine große Photovoltaikanlage nahe Priegendorf.
Dem Trinkwasser in Hallstadt muss schon länger Chlor zugefügt werden. Bei der Wasserversorgung hat sich in den vergangenen Jahren aber viel getan – vom Bau des neuen Hochbehälters bis hin zur Zusammenarbeit mit der Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO). Im Stadtrat gab es nun einen Zwischenbericht – teilweise könnte die Chlorung wohl sehr bald aufgehoben werden.
Im Mittelpunkt der Sitzung des Stadtrats in Baunach standen die Pläne zum Umbau des Rathauses. Bereits seit längerer Zeit sei ein Umbau im Gespräch, so Bürgermeister Tobias Roppelt. Die Gründe: Es gibt zu wenige Büros, das Archiv muss neu geordnet werden, ein Sozialraum soll eingebaut sowie der Sitzungssaal verlegt werden. Auch das über 50 Jahre alte Dachgeschoss muss renoviert werden. Architekt Christoph Gatz präsentierte die Ideen.
In Hallstadt fehlen Kindergarten- und Krippenplätze. Schnelle Abhilfe soll unter anderem mit einem Modul geschaffen werden, das an der Kindertagesstätte St. Anna entstehen soll. Parallel werden der Kindergarten St. Ursula in Dörfleins und das St. Franziskus Haus für Kinder erweitert. Die von den Trägern zusammen mit den Architekten erarbeiteten Pläne wurden nun im Stadtrat präsentiert – und stießen nicht vollständig auf Gegenliebe.
Im September 2014 sah es aus, als würde alles sehr schnell gehen: Planfeststellungsbescheid Mitte 2015, Baubeginn im Frühjahr 2016. Gebaut ist bisher allerdings nichts in Sachen verbesserter Hochwasserschutz für Hallstadt und Dörfleins. Dabei wäre die Baustelle wohl heute fertig, wäre sie im Frühjahr 2016 gestartet. Im Stadtrat gab es dazu nun Hintergründe und einen aktualisierten Zeitplan.
Noch gar nicht lange ist es her, da war in den Kommunen eher von Überkapazitäten die Rede, sinkende Geburtenzahlen standen im Raum. In den vergangenen Jahren hat sich die Situation verändert – und immer mehr Eltern entscheiden sich außerdem, auch kleine Kinder in Betreuung zu geben. Nun muss auch die Stadt Hallstadt reagieren, zwei Kindertagesstätten stehen vor umfangreichen Erweiterungen und Umbauten. Ebenfalls im Stadtrat: Durch eine Neueinteilung der Bauabschnitte soll die Innenstadtsanierung beschleunigt werden.
Bereits im Juli waren Vertreter des Unternehmens IBC Solar in einer Sitzung des Gemeinderats Breitengüßbach zu Gast, um die Erweiterung des Solarparks Gut Leimershof vorzustellen. Nun wurde es konkreter: Das Gremium musste den Vorentwurf zum so genannten vorhabenbezogenen Bebauungsplan genehmigen. Einige Räte hatten da gewisse Vorstellungen …
Breitengüßbach fährt bei der Jugendarbeit zweigleisig. Neben dem Jugendforum und einer Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) gibt es mit Kristina Müller von iSo e.V. auch eine hauptamtliche Kraft. Die Zusammenarbeit war in den vergangenen Monaten wohl nicht ganz einfach, klärende Gespräche fanden statt, die FSJ-lerin kündigte. Nun soll es wieder aufwärtsgehen.
Zwei Tage nach der Kommunalwahl traf sich der Baunacher Stadtrat zu seiner vorletzten Sitzung in „alter Besetzung“. Es ging verstärkt um das Thema Holzlagerung in Baunach und Dorgendorf und um die Nutzung des Bürgerhauses. Bürgermeister Ekkehard Hojer, am Sonntag wieder gewählt, dankte den Wählerinnen und Wählern und kritisierte den Wahlkampf einer Mitbewerberin.
Die Stadt Baunach ist bemüht, das Leben in der Stadt mit nachhaltigen Technologien zu verbessern und erneuerbare Energien einzusetzen. Die Zukunft wird durch Urbanisierung, Klimawandel, Globalisierung und demografischen Wandel bestimmt. Nicht zuletzt deshalb müssen die Ressourcen effizienter genutzt und umweltfreundlicher werden, um unsere Lebensqualität zu erhalten und zu verbessern.