Der Regionale Planungsverband Oberfranken-West hat am Montag beschlossen, 28 neue Vorranggebiete für Windenergieanlagen auszuweisen. Damit steigt die Zahl der Vorranggebiete auf 68 und die ausgewiesene Fläche von 0,98 % auf 1,82 % der Regionsfläche.
Der Regionale Planungsverband Oberfranken-West hat am Montag beschlossen, 28 neue Vorranggebiete für Windenergieanlagen auszuweisen. Damit steigt die Zahl der Vorranggebiete auf 68 und die ausgewiesene Fläche von 0,98 % auf 1,82 % der Regionsfläche.
Wenn es um große Energieprojekte geht, reicht ein Blick in Unterlagen oft nicht aus – das fanden auch die Zapfendorfer Gemeinderäte, als sie sich mit dem Repowering der bestehenden Windkraftanlage bei Sassendorf befassten. Zwar lagen der Verwaltung mehr als tausend Seiten Material vor, doch im Gremium blieb der Wunsch nach Transparenz und persönlicher Vorstellung des Vorhabens deutlich hörbar.
Mit gleich zwei Bürgerbegehren zum Thema Windkraft befasste sich der Marktgemeinderat Zapfendorf in seiner Sitzung am 23. Oktober. Beide Anliegen richteten sich gegen Windräder im Klimaschutzwald bei Sassendorf.
Neben dem Jahresbericht des Gemeindearchivs und einer Stellungnahme zu einem Windrad-Repowering stand vor allem die Kanalzustandsbewertung auf der Tagesordnung in Breitengüßbach. Dabei zeigte sich: Der allgemeine Zustand der Abwasseranlagen ist verhältnismäßig gut – Handlungsbedarf gibt es dennoch.
Die ursprünglich für den 13. November geplante Sitzung des Regionalen Planungsverband Oberfranken-West, in der über das Teilkapitel „Windenergie“ des Regionalplanes abgestimmt werden sollte, kann nicht stattfinden. Es sind mehr als 1600 umfangreiche Stellungnahmen zur Fortschreibung eingegangen.
In der Stadtratssitzung am 7. Oktober standen zahlreiche Themen zur Diskussion – von Feuerwehrbedarf über Bebauungspläne bis hin zur Verkehrsüberwachung. Besonders freute sich Bürgermeister Tobias Roppelt über eine hohe Förderzusage für den Anschluss ans Fernwassernetz.
Der Regionalplan Oberfranken West wird geändert, neue Flächen für Windkraftanlagen sollen hinzukommen, bestehende teilweise erweitert werden. Der Gemeinderat beschäftigte sich ausführlich damit – genauso wie mit der geplanten Erweiterung der Firma Rauh aus Sassendorf.
In der Sitzung des Stadtrats Baunach am 6. Mai 2025 standen unter anderem eine neue Plakatierungsverordnung sowie die Fortschreibung des Regionalplans zur Windenergienutzung auf der Tagesordnung.
Am 27. April versammelten sich über 120 Bürgerinnen und Bürger aus Zapfendorf und den umliegenden Ortschaften auf Einladung des Vereins EWmV e.V. (Energiewende mit Vernunft) in der alten Schulturnhalle in Zapfendorf. Inhalt des Informationsabend waren die geplanten sieben Großwindkraftanlagen in den bestehenden Windvorranggebieten Sassendorf West und Unteroberndorf Ost inklusive dem Repowering des Sassendorfer Windrads.
Das Unternehmen UKA Umweltgerechte Kraftanlagen plant den Bau von sechs Windrädern im Bereich zwischen dem Markt Zapfendorf und der Gemeinde Breitengüßbach. Zwei Infoveranstaltungen verrieten mehr zum Projekt.
Der Regionale Planungsverband Oberfranken-West schickt 35 neue und sechs erweiterte mögliche Vorranggebiete für Windenergie in das Beteiligungsverfahren.
Bisher steht zwischen Lauf und Sassendorf ein Windrad. Und das ist schon lange außer Betrieb. Entstehen sollen allerdings gleich mehrere neue – und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger fühlen sich schlecht informiert. Nun gab es eine Infoveranstaltung.
Erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit bei der Energiewende: Die Bürgerspitalstiftung Bamberg und der Markt Zapfendorf stellen Grundstücke für Windenergieanlagen zur Verfügung.
Neue Energie für den ältesten Windstandort im Landkreis Bamberg: Die Stadtwerke Bamberg werden das Sassendorfer Windrad durch eine neue, leistungsfähigere Anlage ersetzen. Ab 2026 soll das neue Sassendorfer Windrad regenerativen Ökostrom für mehr als 3.000 Haushalte erzeugen.