Im Titelbild: Die Ehrendamen mit v. l. Bürgermeister Andreas Hofmann, Nikolaus Kunzelmann, Gerhard Senger, Robert Fischer mit seinem Gastgeschenk vom Jubelverein, Ehrenmitglied Georg Seelmann und dem stellv. Landrat vom Landkreis Bamberg Wolfgang Möhrlein.
Der Soldaten- und Kameradschaftsverein (SKV) Oberleiterbach blickt auf eine 100-jährige Geschichte zurück. 1926 gegründet als Krieger- und Militärverein von 26 Teilnehmern des Ersten Weltkriegs. Während des Zweiten Weltkriegs ruhte der Verein offiziell. 1952 wurde die Vereinstätigkeit wieder aufgenommen.
Im Dezember 1981 erfolgte die Gründung einer Schießgruppe. 1986 wurde das Fest zum 60-jährigen Bestehen des Vereins gefeiert. 1987 übernimmt der Krieger- und Militärverein Oberleiterbach zusammen mit dem BKV-Kreisverband Staffelstein die Leitung und Ausführung der 30. Kriegerwallfahrt nach Vierzehnheiligen. Von 1988 bis 2018 wurde die Wallfahrt mit dem Namen Friedens- und Soldatenwallfahrt vom Soldaten- und Kameradschaftsverein Oberleiterbach und dem BKV-Kreisverband Staffelstein eigenständig organisiert. 1991 erfolgte die Umbenennung des Vereins in Soldatenkameradschaft (SK) Oberleiterbach und es gab ein Pokalschießen zum 10-jährigen Bestehen der Schießgruppe. 1996 wurde das Fest zum 70-jährigen Bestehen gefeiert und 2001 das 75-jährige gemeinsam mit dem „100-jährigen“ der Freiwilligen Feuerwehr Oberleiterbach. Als Patenverein fungierte der Soldaten- und Kameradschaftsverein Kirchschletten. 2013 erfolgte die letzte Umbenennung des Vereins in Soldaten- und Kameradschaftsverein (SKV) Oberleiterbach.
Festzug, angeführt von der Zapfendorfer Mädchengarde.
Das 100-jährige Jubiläum, zu dem der Jubelverein mit seinem ersten und stellvertretenden Vorsitzenden Gerhard Senger und Nikolaus Kunzelmann (Ehrenvorsitzender) eingeladen hatte, begann am Samstag, den 20.06.2026 mit einem Bieranstich und einem anschließenden Stimmungsabend mit der Musikkapelle „Die Stadelhofner“.
Der Festsonntag am 21.06.2026 begann mit der Abholung der Ehrengäste und einer Kirchenparade zum Festzelt, in dem der Festgottesdienst von Pfarrer Philipp Janek zelebriert wurde. Der Höhepunkt während des Festgottesdienstes war die Segnung der 5 gesponserten Fahnenbänder. Ein Fahnenband vom Schirmherrn Robert Fischer, ein weiteres von seinem Arbeitgeber „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.“, das der Ehrendamen, das vom Patenverein KSK Unterleiterbach und das vom Jubelverein an den Patenverein. Die Fahnenbänder wurden im Anschluss an die Weihe von den Ehrendamen des Jubelvereins an die dementsprechenden Fahnen geheftet.
Ehrengäste und Jubelverein im Festzug
Der anschließende Weißwurstfrühschoppen wurde von der „Lädderbocher Blosmusik“ musikalisch umrahmt. Am Nachmittag folgte ein großer Festumzug mit 26 Vereinen und drei Musikapellen durch die Straßen von Oberleiterbach. Im Festzelt konnte im Anschluss der erste Vorsitzende die Vereine mit ihren Fahnenabordnungen, die Ehrenmitglieder des SKV sowie zahlreiche Gäste und Ehrengäste willkommen heißen. Besonders begrüßte er den Schirmherrn Robert Fischer mit Gemahlin (amtierender Bezirksgeschäftsführer vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Bezirksverband Oberfranken). Der Musikverein Zapfendorf e. V. sorgte für Unterhaltungsmusik und die Ehrengäste sprachen ihre Grußworte, bei denen der stellvertretende Landrat des Landkreises Bamberg, Wolfgang Möhrlein, dem Jubelverein eine Dankurkunde vom Landkreis Bamberg überreichte und der Schirmherr Robert Fischer die Verleihungsurkunde des Fahnenbandes vom „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.“. Weitere Ortsvereine mit Gastgeschenken schlossen sich an. Zum Festausklang am Abend spielten die Ebensfelder „Maascheißer“.
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Peter Vietze




