In Baunach redet die Jugend mit

Was ist bei Jugendlichen in Baunach „IN“, was ist „OUT“? Was wünschen sich die jungen Bürgerinnen und Bürger für noch mehr Lebensqualität? Wann haben die Heranwachsenden überhaupt noch Zeit für Freizeitaktivitäten?

Um diese Fragen und noch so einiges mehr, drehte sich alles bei der vergangenen Jungbürgerversammlung im Bürgerhaus in Baunach. Eingeladen dazu hatte die Stadt Baunach gemeinsam mit Kreisjugendpfleger Oliver Schulz-Meyr, Christopher Blenk vom Jugendtreff JAM sowie dem Baunacher Jugendparlament.1

„Wir möchten Euch die Chance geben, Euch aktiv einzubringen in Themen, die für Euch wichtig sind“, sagte zur Begrüßung Bürgermeister Tobias Roppelt (CBB) „Alles, was wir im Stadtrat beschließen, ist auch für Eure Zukunft“. Anschließend stellte Johannes Rieber, Geschäftsführer des Kreisjugendrings Bamberg, das vielfältige Aktions-Programm des KJRs und die zahlreichen Ausleihmöglichkeiten von Spielgeräten bis Popcorn-Maschine oder Cocktailbar vor, die zu einer erfolgreichen Durchführung von Events ausgeliehen werden können vor.

Auch das Baunacher Jugendparlament präsentierte sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Als Vertretung der Jugendlichen wird dieses in Baunach alle zwei Jahre neu gewählt. So konnte zum Beispiel im vergangenen Sommer die Dirt-Bahn an der Skater-Anlage durch eine Initiative des Jugendparlaments gemeinsam mit dem Bauhof erneuert oder auch eine neue Tischtennisplatte angeschafft werden.

Die Wünsche der Jugendlichen wurden gesammelt.

Wichtig war auch die Frage, wann Zeit für Aktivitäten bleibt.

Anschließend führte Kreisjugendpfleger Oliver Schulz-Meyr durch das Programm, welches verschiedene Stationen beinhaltete. Die Heranwachsenden konnten an Pinnwänden Ihre Wünsche für ein noch schöneres Baunach anbringen und auch einmal ihre Meinung zu Dingen, die „in“ oder „out“ sind, sagen.

So wurden Themen wie Indoor-Fußball, ein richtiges Basketballfeld im Freien mit zwei Basketballkörben oder ein fester Raum für den Faschingsverein angesprochen. Auch die Bitte wieder Autoscooter an der Kirchweih fahren zu können, kam mehrmals auf. Hier versicherte Bürgermeister Roppelt, dass die Stadt bereits seit längerem in Gesprächen mit den Schaustellern ist. Leider haben viele Fahrgeschäftsbetriebe durch die Pandemie ihr Geschäft aufgegeben. „Wir bleiben aber weiterhin an dem Thema dran und geben unser Möglichstes“, versprach er den Jugendlichen.

Als Bereiche im Leben der jungen Menschen die „out“ sind, kamen vor allem schulische Themen auf. Schwierigkeiten mit Lehrern oder einzelnen Schulfächern. Aber auch die verschiedenen Kriege auf unserer Welt beschäftigen unsere Heranwachsenden.

Positiv empfinden die Jugendlichen die zahlreichen Freizeitangebote in bzw. um Baunach und besonders „in“ sind momentan selbstverständlich Handy-Apps, Social Media und verschiedene Computerspiele. „Diesen Trend können wir nur bestätigen“, grinste Jugendpfleger Christopher Blenk (ISO e.V.).

Was ist „in“ und …

… was ist „out“ für die Heranwachsenden?

Eine weitere Station erklärte den interessierten Heranwachsenden die Aufgaben des Jugendparlamentes, an einer anderen konnten die Kinder kreative Bilder an einer Fotobox machen. Es gab also jede Menge Angebote, sodass die Zeit sehr schnell verstrich.

Nach einer gemeinsamen Pizza- und Getränkerunde gingen die Moderatoren noch einmal mit den Heranwachsenden die einzelnen Punkte durch und die Jugendlichen konnten besonders wichtige Themen hervorheben. Dann war es aber auch schon wieder Zeit zum nach Hause gehen, schließlich war am nächsten Tag wieder Schule.

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Musikverein Baunach

„Wir haben nun einige Hausaufgaben von unseren jungen Bürgerinnen und Bürgern bekommen, die wir auch sehr ernst nehmen werden“, versicherte Roppelt, „Was sich verwirklichen lässt, werden wir sicherlich auch in Abstimmung mit unserem Jugendparlament versuchen umzusetzen.“ Kreisjugendpfleger Schulz-Meyer wird nun die Ergebnisse zusammenfassen und demnächst im Baunacher Stadtrat präsentieren.

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