Flanieren, Genießen, Staunen und Lauschen bei der Nacht des Fachwerks

Am Freitag von 20 bis 23 Uhr lädt die Stadt Baunach zu einem faszinierenden Spaziergang durch die historische Altstadt ein. Besucherinnen und Besucher können an diesem Abend die wunderschöne Innenstadt genießen und die bunt erleuchteten Fachwerkhäuser bewundern. Dabei werden ergänzend kleine Konzerte mit Live-Musik und verschiedene Vorträge das Angebot abrunden.

„Seit 2 Jahren ist Baunach zurecht Mitglied der Deutschen Fachwerkstraße in der Regionalroute Franken“, so Baunachs Bürgermeister Tobias Roppelt (CBB), „daher möchten wir diesen kulturellen Schatz in unserer Altstadt nun einmal auf besondere Art und Weise hervorheben.“ Von der neu sanierten Zehntscheune über den Marktplatz bis hin zu den historischen Mühlen erstrahlen daher die Gebäude am Freitagabend in einem beeindruckenden Lichterspiel.

Aber nicht nur das Beleuchtungskonzept soll Besucherinnen und Besucher anlocken, auch ein kulturelles Rahmenprogramm mit kurzen Vorstellungen, die sich je drei Mal am Abend wiederholen, wurde erstellt. „Kultur und Farbenspiel ergänzen sich so an diesem Abend perfekt und verzaubern auf eine ganz besondere Art und Weise“, erklärt Melanie Schmitt vom Stadtmarketing Baunach die neue Veranstaltungsidee.

Rolf-Bernhard Essig, der „Indiana Jones der Sprachschätze“ (NN/NZ), hilft seinem Publikum in der Zehntscheune mit seinem launigen Programm schnell auf die Sprünge, was sprichwörtliche Redensarten rund um Hausbau und Handwerk betrifft. Dabei ist aus dem Häuschen sein garantiert.

Rolf-Bernhard Essig. Foto: Rainer Scheick

Im Gebäude mit dem ältesten Fachwerk des Landkreises, der Gastwirtschaft „Zur Schwane“, zeigt der Baunacher Nachtwächter Reinhold Schweda historische Bilder des Marktplatzes und erzählt dabei so manch lustige Anekdote aus dem Alltag der damaligen Bürgerinnen und Bürger.

Auf dem großräumigen Marktplatz werden auch abwechselnd zwei Musikdarbietungen dargeboten. Ganz viel Rhythmus und energiegeladene, mitreißende Choreographien liefertmit ihren beleuchteten Trommeln die Coburger Samba-Gruppe Edylia auf der nördlichen Seite des Marktplatzes. Im dahinter liegenden Innenhof werden Sarah Bickel und Timo Allin mit gefühlvollem Gesangund ausdrucksstarken Klavierspiel ihre Zuhörer in gelöste und sonnige Stimmung versetzen. Wer möchte, kann dort auch ein kleines Getränk to go bei der Baunacher Werbegemeinschaft erwerben.

Weiter geht der Rundgang anschließend zum Krippenmuseum hinter der Kirche. Die Bamberger Jagdhornbläser werden hier ihr Publikum mit traditionellen Jagdsignalen und Musikstücken faszinieren.

Viele Fachwerkgebäude werden illuminiert.

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Es klapperte die Mühle am rauschenden Bach, lautet der Vortrag von Franz Götz, dem Vorstand des Baunacher Frankenbundes, und blickt dabei mit seinen Zuhörerinnen und Zuhörern auf die bewegte Geschichte der Schrepfersmühle zurück. Der Vortrag findet in dem noch immer vorhandenen Mühlgebäude mit Mahlwerk statt.

Die imposante und größte Mühle in Baunach, die Jägersmühle am Stadtgraben, wird an diesem Abend besonders aufwendig ausgeleuchtet und von den Sendelbachtaler Musikanten mit traditioneller Blasmusik gekonnt in Szene gesetzt.

Einlassbänder für das komplette Programm können vorab im Büro des Bürgerhauses oder am Abend an den jeweiligen Standorten erworben werden. Weitere Informationen hierzu unter www.tourismus-baunach.de.

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