Krapfen haben in Hallstadt Tradition

Brauchtum nimmt heutzutage wieder einen größeren Stellenwert ein. Liebgewonnene Traditionen der Vorfahren erwachen zu neuem Leben – so wie das Hutkrapfenbacken in Hallstadt. Früher war es üblich, zu besonderen Anlässen dieses leckere, süße Hefeteiggebäck in Fett auszubacken und dann großzügig an Verwandte, Freunde und Nachbarn auszutragen. Doch die Zubereitung an sich ist eine wahre Kunst, die es an die nächste Generation weiterzugeben gilt. Das Bayerische Fernsehen zeigt am Samstag eine Reportage dazu.

Die Hallstadterin Gunda Schlauch backt schon seit vielen Jahrzehnten Hutkrapfen und ist eine echte Expertin, die ihr Wissen gerne weitergeben möchte. „Dieses Expertenwissen darf nicht in Vergessenheit geraten“, erklärt Lothar Hofmann, der sich zusammen mit anderen Hallstadtern den Erhalt des Brauchtums auf die Fahnen geschrieben hat. Im Bauernmuseum Frensdorf lernte er bei einem anderen Drehtermin Birgit Fürst, Redakteurin beim BR, kennen. Im Gespräch kamen sie auf die Idee, auch dem Hallstadter Hutkrapfen einen eigenen Film zu widmen.

BR drehte Film

Gesagt – getan. Anfang September war es soweit. Im Fürstbischöflichen Vogteihaus wurde gedreht. Dort plant Wolfgang Steck im Übrigen die Errichtung einer Karpfenbackschule. Gunda Schlauch weihte jüngere Hallstadter in die Kunst des Krapfenbackens ein. Der Film zeigt darüber hinaus auch, wie das perfekte Krapfenmehl in der Reubelsmühle entsteht. Die Dokumentation über die Hutkrapfen wird im Rahmen der bekannten Sendereihe „Vom Spessart zum Karwendel“ am Samstag, 17. Oktober, um 18.00 Uhr ausgestrahlt.

Pressestelle Stadt Hallstadt

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