Vergabe von Bauplätzen: Fraktionen beraten

Immer wieder erreichen die Stadtverwaltung Anfragen bezüglich freier Grundstücke im Stadtgebiet. Viele würden gerne in Hallstadt und Dörfleins ein Einfamilienhaus errichten und hier ihren Lebensmittelpunkt setzen. Doch die Ausweisung von neuen Baugebieten am Stadtrand ist durch die geografische Lage Hallstadts schwierig – zwischen Main und Kreuzberg, Bahn und Autobahn bleibt kaum Platz, um zu wachsen.

Deshalb gab sich der Stadtrat schon vor einiger Zeit die Maßgabe der Nachverdichtung. Unter dem Motto „Innen- vor Außenentwicklung“ sollen zuerst die bestehenden Baulücken im Stadtgebiet geschlossen und Leerstände beseitigt werden – die verfügbaren Bauplätze sind fast ausschließlich in privater Hand.

Transparentes Verfahren

Aktuell sind drei Grundstücke im Besitz der Stadt Hallstadt, die künftig als Bauplätze für Familien geeignet sind. Im vergangenen Jahr beschäftigte sich der Stadtrat in einem Workshop bereits mit dem Thema der Vergabe. Damals entschied man, die Grundstücke nach sozialen Gesichtspunkten zu vergeben. Mögliche Kriterien sind Familienverhältnisse, Ortsansässigkeit oder Ausübung eines Ehrenamts. Mit Hilfe eines objektiv nachprüfbaren Verfahrens soll der Stadtrat eine transparente Entscheidungsgrundlage erhalten.

Wie man diese Faktoren für eine Entscheidung heranziehen könnten und welche weiteren möglicherweise noch hinzukommen sollten, darüber tauschten sich die Stadträte in der Stadtratssitzung am 8. Mai 2019 rege aus. Am Ende fiel noch keine Entscheidung. Stattdessen wurde der Punkt zur Diskussion erneut in die Fraktionen verwiesen. In einer der nächsten Sitzungen wird sich das Gremium dann erneut mit der konkreten Vergabe der städtischen Grundstücke beschäftigen.

Symbolfoto: Johannes Michel

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