Polizeibericht 11. November 2021

Nachrichten-am-Ort-Region

KEMMERN. Etwa 12 Meter Kupferdachrinnen und vier Fallrohre im Wert von ca. 1.000 Euro entwendeten Diebe vom Gebäude eines Bier-Kellers. Beim Abmontieren beschädigten die Unbekannten zudem die Fallrohrbefestigungen, so dass noch ein Schaden von ca. 200 Euro entstand. Der Diebstahl ereignete sich zwischen Dienstagabend, 17.30 Uhr, und Mittwochmittag. Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht? Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310.

DÖRFLEINS. Offensichtlich beim Vorbeifahren an einem in der Angerstraße geparkten grauen Pkw, Audi A 6, beschädigte ein noch unbekannter Verkehrsteilnehmer das hintere Beifahrerfenster, so dass ein Schaden von ca. 100 Euro entstand. Ohne seiner Unfallmeldepflicht nachzukommen entfernte sich der Verursacher. Aufgrund des Schadensbildes dürfte es sich beim flüchtigen Fahrzeug vermutlich um einen Zweirad gehandelt haben. Zeugen der Unfallflucht, die sich zwischen Sonntagabend, 22 Uhr, und Dienstagnachmittag ereignete,  werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

Landkreis Bamberg

Gemeinsame Pressemitteilung des Landratsamts Bamberg und der Polizeiinspektion Bamberg-Land

LKR BAMBERG. Kontrollen der Infektionsschutzmaßnahmen im Landkreis Bamberg. Polizeibeamte überprüfen die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Bamberg.

Die sich verschlechternde Corona-Lage führt landesweit zu einer stark erhöhten Intensivbettenbelegung. Die Krankenhausampel steht auf Rot. Vor diesem Hintergrund führt die Landkreispolizei in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Bamberg seit Dienstag verstärkte Kontrollen durch. Geachtet wird hierbei insbesondere auf die Einhaltung der geltenden Regelungen in Gastronomiebetrieben, Spielhallen, Fitnessstudios und Betrieben mit körpernaher Dienstleistung.

Ziel ist es Infektionsketten zu unterbrechen und Hotspots zu vermeiden. Betreiber und Kunden sollen sich der momentanen Pandemielage bewusst werden und ihr Verhalten entsprechend anpassen.

Die ersten stichprobenartigen Kontrollen am gestrigen Mittwoch zeigen, dass sich die meisten Betreiber an die Infektionsschutzmaßnahmen halten und bereit sind, die Einschränkungen in der Pandemielage hinzunehmen. In einer Spielhalle in Burgebrach allerdings konnten  Angestellte keinen gültigen PCR-Test nachweisen und Kunden wurden ohne ausreichende Prüfung eingelassen. Angestellte und Betreiber müssen nun mit einem Bußgeld rechnen.

Dynamisches Infektionsgeschehen fordert die Polizei

OBERFRANKEN. Die Entwicklung der Corona-Fallzahlen ist auch im Regierungsbezirk Oberfranken besorgniserregend. Neue und verschärfte Regelungen sollen helfen, das Pandemiegeschehen einzudämmen. Die Überwachung der Einhaltung dieser Bestimmungen ruft auch die oberfränkische Polizei verstärkt auf den Plan.

Am heutigen Martinstag meldete das Robert-Koch-Institut für den Freistaat Bayern einen Inzidenzwert von 427. Ein oberfränkischer Landkreis übertrifft diese Zahl deutlich mit mehr als 600 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohnern. Die Krankenhaus-Ampel steht auf „rot“, seit heute gilt in Bayern wieder der Katastrophenfall.

Um diesen besorgniserregenden Entwicklungen Herr zu werden, setzt die Bayerische Staatsregierung unter anderem auf konsequente Umsetzung und Einhaltung der „2G-“, „3G plus-“ und „3G-“ Regeln. Gesetze und Verordnungen sind jedoch nur wirkungsvoll, wenn sie beachtet werden. Um die Einhaltung zu überprüfen und dafür zu sorgen, dass alle an einem Strang ziehen, wird auch die oberfränkische Polizei verstärkt tätig. Die Kontrollen sind dabei kein Selbstzweck und finden vorwiegend in Kooperation mit den Landratsämtern und kreisfreien Städten statt. Der Schwerpunkt liegt hierbei grundsätzlich auf Bereichen, in denen eine Missachtung der Regeln im schlimmsten Fall verheerende Folgen haben kann. Wenn in beispielsweise Clubs und Diskotheken viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, kann sich hier ein unkontrollierbares Infektionsgeschehen entwickeln, unter dem im Nachgang letztlich alle zu leiden haben. Um solche Fälle zu verhindern, wird die Polizei konsequent kontrollieren und bei festgestellten Verstößen entsprechende Bußgeldverfahren einleiten.

Natürlich halten die Polizistinnen und Polizisten in Oberfranken auch selbst die Augen offen oder werden tätig, wenn bei ihnen der Verdacht aufkeimt, dass die Zugangsbeschränkungen nicht mit der notwendigen Ernsthaftigkeit umgesetzt werden.

Die vorläufige Bilanz der ersten zielgerichteten Überprüfungen fällt hierbei durchwachsen aus. Bei rund zehn Prozent der Kontrollen mussten die Ordnungshüter einschreiten, die geltenden Regeln in Gastronomie und Freizeiteinrichtungen durchsetzen und Bußgeldanzeigen fertigen. Im Umkehrschluss ist erfreulicherweise festzustellen, dass sich die große Mehrheit der Betriebe und der Besucher an die Beschränkungen hält und verantwortungsbewusst handelt. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Zahl der Beanstandungen noch weiter reduziert und nicht zuletzt so das aktuelle Infektionsgeschehen weiter beherrschbar bleibt.

Gleichzeitig wirbt die oberfränkische Polizei um Verständnis bei allen, die von einer polizeilichen Kontrolle betroffen waren oder vielleicht noch sein werden. Wer sich an die Regeln hält, hat nichts zu befürchten. Halten Sie Ihre Nachweise bereit und zeigen Sie diese vor. Sprechen Sie bei Unklarheiten mit den Beamten vor Ort. Es liegt in unser aller Interesse, dass Sie in Oberfranken sicher leben und Ihre Freizeit sicher genießen können.

POMMERSFELDEN. Einer Polizeistreife fiel am Mittwochnachmittag ein 12-jähriger E-Skateboard-Fahrer in der Schönbornstraße auf. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Board nicht zugelassen ist und somit ein Verstoß nach dem Pflichtversicherungsgesetz vorliegt. Zudem fuhr der 12-Jährige ohne Fahrerlaubnis. Das Skateboard wurde sichergestellt.

Titelfoto: Polizei Bayern

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