Polizeibericht 3. November 2020

Veröffentlicht am 3. November 2020 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz


Abstand war zu gering

Breitengüßbach       Im stockenden Verkehr vor einer Tagesbaustelle auf der A 73, Richtung Bamberg, bemerkte am Montagnachmittag der 20jährige Fahrer eines Kleintransporters die vor ihm bremsenden Fahrzeuge zu spät und fuhr wegen seines zu geringen Sicherheitsabstands dem Daimler einer 51jährigen Fahrerin, die durch den Anstoß leicht verletzt wurde, ins Heck. Der Sachschaden wird auf rund 5000 Euro geschätzt.

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Karin Eminger

Im Regen zu schnell unterwegs

Oberhaid     Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit kam am Sonntagmittag der 37jährige Fahrer eines Ford Mustang auf der regennassen Fahrbahn, auf der A 70 in Richtung Schweinfurt, ins Schleudern und prallte in die Mittelschutzplanke. Der Sachschaden wird auf rund 22000 Euro geschätzt.

Im Kurvenbereich zu schnell gefahren

Scheßlitz     Im Umfeld der Würgauer Hangbrücke kam am Sonntagabend der 20jährige Fahrer eines Audi im Kurvenbereich der A 70, Richtung Bamberg, wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und prallte links in Mittelschutzplanke und danach rechtsseitig in die Betonabgrenzung. Der total beschädigte Pkw musste abtransportiert werden. Der Sachschaden wird auf 31000 Euro geschätzt.

Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte nach Verkehrsunfall – Haftbefehl außer Vollzug gesetzt

LITZENDORF. Ein 36-Jähriger leistete am Freitagabend nach einem Verkehrsunfall unter Alkohol- und Drogeneinfluss Widerstand gegen Polizeibeamte und verletzte und beleidigte diese dabei. Zudem versuchte er, die Dienstpistole eines Polizeibeamten an sich zu nehmen. Der am nächsten Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erlassene Haftbefehl gegen den Beschuldigten wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Am Freitag, kurz nach 17.15 Uhr, stieß der 38-jährige Beschuldigte in Litzendorf, Ortsteil Pödeldorf, beim Ausparken seines Jeeps gegen ein vorbeifahrendes Auto. Gegenüber den von anderen Unfallbeteiligten herbeigerufenen Polizeibeamten zeigte sich der offensichtlich alkoholisierte Mann uneinsichtig, schrie herum und leistete den Aufforderungen der Polizisten keine Folge. Da der Beschuldigte mit einem Atemalkoholtest sowie der erforderlichen Blutentnahme nicht einverstanden war und sich nicht beruhigen ließ, mussten ihn die Beamten schließlich zu Boden bringen, um ihm die Handfesseln anzulegen. Dabei leistete der Mann erheblichen Widerstand, schlug und trat um sich und versuchte, letztlich erfolglos, die Dienstpistole eines Polizisten aus dem Holster zu reißen. Zwei Polizeibeamte erlitten hierbei Verletzungen am Bauch beziehungsweise an der Hand. Des Weiteren beleidigte der 38-Jährige die Einsatzkräfte wiederholt.

Die Kriminalpolizei Bamberg übernahm in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg die Ermittlungen wegen Widerstandes und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung sowie Gefährdung des Straßenverkehrs.

Titelfoto: Polizei Bayern


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