Bei dem ersten Kennenlern-Café auf dem Weg durch alle Ortsteile des Marktes Rattelsdorf konnte der Senioren- und Behindertenbeauftragte in Mürsbach großes Interesse feststellen. Rund 40 Bürger fanden sich im Sonnen-Bräu in Mürsbach ein.
Der Senioren- und Behindertenbeauftragte Matthias Merkel konnte dort die zweite Bürgermeisterin Frau Sabina Sitzmann-Simon und den Gemeinderat Dietmar Aman begrüßen. Auch die Seniorenbeauftragten des Pfarrgemeinderats aus Mürsbach waren anwesend. Von der Stadt Baunach waren die beiden Seniorenbeauftragten Gabi Hahn und Silke Bottler zugegen. Der Vorsitzende des VdK Rattelsdorf, Dietmar Gottschall, war mit Teilen seines Vorstandes vor Ort.
Nach der Begrüßung stellte Merkel sich und das Amt vor. Er setze sich für die Anliegen der Bürger beim Thema öffentliche und digitale Barrierefreiheit ein. Die Wünsche würde er dann dem Bürgermeister und dem Gemeinderat vortragen und sich für Interessen der Mitbürger einsetzen. Bei den Themen Älterwerden und Schwerbehinderung in der Marktgemeinde stehe er mit Tipps und Beratung zur Verfügung. Bei weitergehendem Unterstützungsbedarf würde er als Lotse zu Facheinrichtungen und Beratungsstellen zur Verfügung stehen. Er verstehe sich auch als Anlaufstelle für Wünsche und Ideen für gemeinsame Treffen oder Veranstaltungen. Die Wünsche der Bürger würde er dann mit den Gruppen und Vereinen der einzelnen Ortsteile besprechen und versuchen sie kooperativ umzusetzen.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen zur Veranstaltung.
Als Vertreterin der Nachbarschaftshilfe Rattelsdorf „Füreinander von Itz bis Main“ stellte Marion Haupt ihre aktive Gruppe nochmals vor. Sie führte aus, dass das Angebot der Nachbarschaftshilfe sich in erster Linie für ältere Menschen, Alleinerziehende, pflegende Angehörige oder Personen in akuten Notsituationen richten würde. Von Besorgungen, Fahr- und Begleitdienste, Gesellschaft und stundenweise Entlastung von pflegenden Angehörigen bis zu Seniorennachmittagen würden sie alles anbieten. Sie gab auch den Hinweis, dass sie keine medizinische Pflege oder professionelle Hauswirtschaft anböten. Die Initiative basiere vollständig auf gegenseitiger, freiwilliger Unterstützung innerhalb des Marktes. Marion Haupt informierte, dass Menschen die aktiv ehrenamtlichen Helfer werden wollten oder Menschen mit konkretem Unterstützungsbedarf sich jederzeit bei der Nachbarschaftshilfe melden könnten.
Bei Kaffee und Kuchen und vielen einzelnen Gesprächen genossen die Anwesenden den recht heißen Nachmittag im Schatten der Laubbäume des Biergartens.
Matthias Merkel. Bilder: Peter Vietze



