Breitengüßbach ist in Sachen Verkehr günstig gelegen. Beim Radverkehr gibt es allerdings zwei große Baustellen. Und auch in einem dritten Bereich wäre eine Radwegeverbindung wünschenswert. Wie steht es um die Ausbauchancen?
Breitengüßbach ist in Sachen Verkehr günstig gelegen. Beim Radverkehr gibt es allerdings zwei große Baustellen. Und auch in einem dritten Bereich wäre eine Radwegeverbindung wünschenswert. Wie steht es um die Ausbauchancen?
Der Landkreis Bamberg erneuert die Kreisstraße BA 1 in den Bereichen zwischen Windischletten und Scheßlitz sowie westlich von Windischletten. Die Fahrbahn weist jeweils bedingt durch Alterung Schäden und Verformungen auf. Für die Bauausführung ist eine Vollsperrung des Gesamtverkehrs für die Dauer von insgesamt sechs bis acht Wochen notwendig.
Der Landkreis Bamberg wird ab nächster Woche die Kreisstraße BA 6 am Hohengüßbacher Berg sanieren. Die Maßnahme erstreckt sich auf einer Länge von ca. 400m am Waldrandbereich zwischen der Einmündung der Kreisstraße BA 16 (westlich von Zückshut) in Richtung Hohengüßbach.
Wer aus dem Ortsteil Elsendorf bei Schlüsselfeld auf der Kreisstraße nach Süden fährt, der erlebt derzeit ein erstaunliches Blütenmeer. Entlang der 2018 ausgebauten Kreisstraße hat sich auf dem Abschnitt zwischen Ortsausgang und Waldrand eine außergewöhnliche Vielfalt an Wildblumen eingestellt. Wegwarte, Natternkopf, Rosen-Malve, Schafgarbe, Steinklee und Wilde Möhre bestimmen das Bild links und rechts der Leitpfosten am Straßenrand. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, hört es im Seitenstreifen summen und brummen. Bienen, Schmetterlinge und Käfer finden hier Nektar und Pollen.
Der Landkreis Bamberg ist für 293 Kilometer Kreisstraßen zuständig. Eine Baumaßnahme, die schon seit mehr als zehn Jahren auf dem Plan steht, fand nun ihren Abschluss: Die Kreisstraße BA 5 zwischen Hallstadt und Gundelsheim wurde in den vergangenen fünf Monaten im Bestand ausgebaut und grundhaft erneuert.
Der Landkreis Bamberg ist für 293 Kilometer Kreisstraßen zuständig. Eine Baumaßnahme, die schon seit mehr als zehn Jahren auf dem Plan steht, kann nun endlich beginnen: Die Kreisstraße BA 5 wird im Bestand ausgebaut und grundhaft erneuert. Beim Spatenstich am vergangenen Donnerstag zeigte sich Landrat Johann Kalb zufrieden: „Der Gordische Knoten ist durchschlagen. Nach langjährigen und intensiven Gesprächen ist es mir im Schulterschluss mit den beteiligten Gemeinden gelungen, eine pragmatische und zeitnahe Lösung zu finden.“
In der jüngsten Bau- und Wirtschaftsausschusssitzung stimmten die Mitglieder einstimmig dem Deckenbau und der Oberbauverstärkung zwischen der B 4 und der Landkreisgrenze Lichtenfels (Kreisstraße BA 42) zu. Die Kreisstraße BA 42 verbindet zusammen mit der Kreisstraße LIF 25 die Talräume der Itz und des Mains. Der von den Baumaßnahmen betroffene Abschnitt der BA 42 führt von der Bundesstraße B 4 bei Busendorf zur Landkreisgrenze Lichtenfels bei Ummersberg.
Fast ein Jahr war Breitengüßbach in zwei Hälften geteilt. Seit Dienstagnachmittag können Fahrzeuge wieder die Eisenbahnstrecke regulär queren – die Zückshuter Brücke wurde für den Verkehr freigegeben. Viele Breitengüßbacher ließen sich das nicht entgehen, auch Vertreter aus Politik, von der Bahn und der Baufirma waren mit dabei. Bürgermeisterin Sigrid Reinfelder freute sich über ein „vorgezogenes Weihnachtsgeschenk“.
„Wir unterstützen die Kommunen tatkräftig, um ihre Straßen und Brücken in Ordnung zu bringen. Es ist sinnvoll und notwendig, in gute und sichere Straßen zu investieren“, erklärte Regierungspräsident Wilhelm Wenning bei der Übergabe des Förderbescheids über 1,375 Millionen Euro an Landrat Johann Kalb. Das Geld dient dem Ausbau der Kreisstraße BA 39 in der Ortsdurchfahrt von Baunach.
Im Herbst 2013 lief das Planfeststellungsverfahren zum Ausbau der ICE-Strecke in unserer Region. Besonders betroffen sind die Gemeinden Breitengüßbach und Zapfendorf, wo die Bahnstrecke durch den Ort verläuft. Bei einem Ortstermin mit Staatssekretär Gerhard Eck diskutierten Bürgermeisterin, Gemeinderäte und interessierte Bürger über alternative Lösungsmöglichkeiten.
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Dass es kein einfacher Abend werde würde, das war Bürgermeister Bruno Kellner und Dieter Thormann von der DB-Projektbau spätestens klar, als auch der letzte Stehplatz im Sportheim Ebing besetzt war. Nach dreieinhalb Stunden wurde die Informationsveranstaltung zum ICE-Ausbau, bei der der Unmut der Bürger über die Planungen hörbar wurde, aufgelöst.