Kreistag spricht sich für die Beendigung der Arbeit der Gesellschaft aus

Der Kreistag hat am Montag mit sehr großer Mehrheit beschlossen, die Regionalwerke Bamberg GmbH aufzulösen. Der Grund: Die Nachfrage nach Beratung, Planung, nach Erstellung und dem Betrieb von Energie- und Wärmeversorgungsanlagen sowie Netzen war weniger stark ausgeprägt als von den Gesellschaftern bei Gründung der Regionalwerke im Jahr 2012 geplant.

Energiepolitik ≠ Tagespolitik: Was machen die Regionalwerke?

„Wir werden eine Länderöffnungsklausel in das Baugesetzbuch (BauGB) einfügen, die es ermöglicht, länderspezifische Regeln über Mindestabstände zur Wohnbebauung festzulegen.“ Dieser Satz aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD dürfte Hubert Treml-Franz, Geschäftsführer der Regionalwerke Bamberg GmbH, nicht gefallen. Denn bislang müssen laut Baurecht Windräder einen Abstand von 800 Metern zur Wohnbebauung einhalten, die Regionalplanung in Oberfranken sieht 1.000 Meter vor. „Wenn neue Abstandsregelungen greifen, bleiben in der Region faktisch keine Gebiete mehr übrig.“