Für die Zukunft der Streuobstwiesen: Ausbildung von Obstbaumpflegern

Blühende Streuobstwiesen, die im Herbst reiche Ernte bringen, sind ein prägender Teil der oberfränkischen Kulturlandschaft. Um dieses ökologisch wertvolle Erbe zu erhalten, beteiligte sich die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege an einem gemeinsamen Projekt aller oberfränkischen Landkreise, der Ausbildung von zertifizierten Obstbaumpflegern.

Streuobstwiese, Hopfen, Infotafeln

„Ihr habt die Bäume richtig gepflanzt, sie wachsen und grünen schon“, sagte Kemmerns zweiter Bürgermeister Hans-Dieter Ruß bei strahlendem Sonnenschein, als die Streuobstwiese, unweit des Sportplatzes in Kemmern, nun auch offiziell eröffnet wurde. Gepflanzt wurden die Bäume noch bei frostigen Temperaturen im November vergangenen Jahres. Und wenige Meter weiter erinnern nun zehn Hopfenpflanzen ebenso an Kemmerns Geschichte.

Apfel & Co.: Obst von der Streuobstwiese – Mehr Bio geht nicht

Wer kein zertifiziertes Bio-Siegel braucht, sondern Wert auf ungespritztes und natürlich gewachsenes Obst, mit all seinen Flecken und Macken legt, der kann bis Ende Oktober in unserer Region aus dem Vollen schöpfen. Denn die Anzahl der unterschiedlichen Apfelsorten im Supermarkt kann man an zwei Händen abzählen. Das ganze Jahr über bekommt der Kunde eingeführte Sorten wie Elstar, Braeburn, den giftig-grünen Granny Smith oder zumindest dem Namen nach exotische Pink Lady