Das Warten auf die ersten Früchte beginnt …

„Gute Luft für die Menschen“, so antwortete ein Kind aus der Garten-AG der Rattelsdorfer Grundschule auf die Frage von Bürgermeister Bruno Kellner, was die heute neu angelegte Streuobstwiese für Verwertungsvorteile bringe. Mit der Hilfe von Wasser und Sonne werde Kohlendioxid in Sauerstoff umgewandelt, das hatten die zehn Dritt-Klässler bereits von der Leiterin der Garten-AG, Fachoberlehrerin Martina Förner, gelernt.

Mit einer Baumpatenschaft Gutes tun und regionales Obst ernten

Die Streuobstwiesen rund um Baunach und den Stadtteilen sind ein großer Gewinn für alle! Mit der regelmäßigen Pflanzung von neuen Streuobstwiesen und der Pflege von alten Obstwiesen leistet die Stadt Baunach einen wichtigen Beitrag für die Erhaltung der Artenvielfalt und für die Bewahrung alter, bewährter und regionaler Obstsorten. „Nicht zuletzt investieren wir in die Zukunft, denn es werden unsere Kinder und Enkel sein, die einst im Schatten der Obstbäume sitzen, die wir heute pflanzen & pflegen,“ ergänzt Bürgermeister Roppelt.

Essbare Stadt: Baunach ist dabei

Essbare Städte haben viele Gesichter: Hochbeete in der Fußgängerzone oder Obststräucher am Rand von Spielplätzen. Gemüsebeete zwischen grünen Parkflächen oder Streuobstwiesen mit heimischen Früchten. Die Ziele, die Städte mit Essbare-Stadt-Projekten verfolgen, ähneln sich aber: Den Stadtraum zum Anbau von Lebensmitteln nutzbar machen und eine lokale Versorgung vor Ort aufbauen. Essbare Städte sollen vor allem für die Bürger da sein, Gemeinschaft fördern und zur Selbstversorgung verhelfen.

Ein Brauner Matapfel für die Streuobstwiese

Uwe Hoff legte den Gästen ein Blatt auf den Tisch. Fünf Apfelsorten durften dann verkostet werden – und die Aufgabe war, sie zuzuordnen. Nicht nach dem Namen, sondern nach Geschmack. Und es zeigte sich einmal mehr: Die Geschmäcker sind genauso verschieden, wie die Äpfel vielfältig sind. In Lauf bei Zapfendorf wurden aber nicht nur Äpfel getestet, sondern es wurde dort auch ein Jubiläum gefeiert. Und ein Baum gepflanzt.

Für die Zukunft der Streuobstwiesen: Ausbildung von Obstbaumpflegern

Blühende Streuobstwiesen, die im Herbst reiche Ernte bringen, sind ein prägender Teil der oberfränkischen Kulturlandschaft. Um dieses ökologisch wertvolle Erbe zu erhalten, beteiligte sich die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege an einem gemeinsamen Projekt aller oberfränkischen Landkreise, der Ausbildung von zertifizierten Obstbaumpflegern.

Streuobstwiese, Hopfen, Infotafeln

„Ihr habt die Bäume richtig gepflanzt, sie wachsen und grünen schon“, sagte Kemmerns zweiter Bürgermeister Hans-Dieter Ruß bei strahlendem Sonnenschein, als die Streuobstwiese, unweit des Sportplatzes in Kemmern, nun auch offiziell eröffnet wurde. Gepflanzt wurden die Bäume noch bei frostigen Temperaturen im November vergangenen Jahres. Und wenige Meter weiter erinnern nun zehn Hopfenpflanzen ebenso an Kemmerns Geschichte.

Äpfel, Apfelsecco und schönes Wetter

Fruchtaufstriche, Apfellikör, Apfelpunsch, Apfelwein oder Apfelpizza – auf dem diesjährigen Apfelmarkt in Mürsbach drehte sich – wie der Name schon verrät – alles um den Apfel. Neben zahlreichen verschiedenen Apfelsorten konnten sich die Besucher auch auf anderes Streuobst oder Kürbisse sowie traditionelles Handwerk und Kunsthandwerk aus der Region freuen.

Apfel & Co.: Obst von der Streuobstwiese – Mehr Bio geht nicht

Wer kein zertifiziertes Bio-Siegel braucht, sondern Wert auf ungespritztes und natürlich gewachsenes Obst, mit all seinen Flecken und Macken legt, der kann bis Ende Oktober in unserer Region aus dem Vollen schöpfen. Denn die Anzahl der unterschiedlichen Apfelsorten im Supermarkt kann man an zwei Händen abzählen. Das ganze Jahr über bekommt der Kunde eingeführte Sorten wie Elstar, Braeburn, den giftig-grünen Granny Smith oder zumindest dem Namen nach exotische Pink Lady