Nach Sieg in Veitshöchheim nun Spitzenreiter

Der TSV Tröster Breitengüßbach gewinnt das Spitzenspiel vor knapp 250 Zuschauern bei der TG SPRINTIS Veitshöchheim verdient mit 67:45 und ist nun Tabellenführer der Regionalliga Hauptrunde Nord.

Aufgrund der coronabedingten Zwangspause nach der Spielabsage des Derbys gegen den TTL Basketball Bamberg konnten die Breitengüßbacher Regionalliga-Basketballer sich über eine Woche voll auf das Spitzenspiel vorbereiten. Von Beginn an waren die Männer von Headcoach Mark Völkl hellwach und voll konzentriert. Die Verteidigung der Gelbschwarzen stand richtig stark, zwang den Gegner häufig zu schwierigen Würfen und ließ in den ersten fünf Spielminuten nur drei Zähler zu. Allerdings dauerte es auch knapp drei Minuten bis die eigene Offensive ihren Rhythmus fand. Engel per Dreier von der „Birne“ und drei Distanzwürfe von Timo Dippold aus den Ecken sorgten nicht nur für eine 12:3-Führung, sondern auch für eine Auszeit von Heim-Coach Gabold. Die Unterfranken hatten im ersten Viertel etwas mit ihren Nerven zu kämpfen, da weder relativ freie Würfe aus der Distanz, noch Freiwürfe mit einer guten Quote ihr Ziel fanden. Nieslon am Brett und Schmidt von der Dreierlinie bescherten der Tröster-Truppe eine 17:9-Führung nach den ersten zehn Minuten.

Zu Beginn des zweiten Viertels übernahmen Klaus und Walde für die Gelbschwarzen. Hackenesch, Heckel und Laut hielten für Veitshöchheim dagegen, sodass sich der TSV-Vorsprung bei knapp 10 Zählern einpendelte, 27:17. Die Unterfranken verpassten es in der Folgezeit näher heranzukommen, da sie weiter etliche schön herausgespielte offene Würfe danebensetzen und nochmals vier Freiwürfe verwarfen. Dippold, Feuerpfeil und Klaus konterten die erfolgreichen Körbe von Heckel und Leonhardt, sodass es beim Stand von 32:22 in die Halbzeitpause ging. Besonders hervorzuheben ist die starke Verteidigung des TSV, die einer der besten Offensiven der Liga in den ersten 20 Minuten nur 22 Punkte gestattete.

An diese Leistung aus der ersten Halbzeit wollten die Männer von Coach Völkl auch im zweiten Durchgang nahtlos anknüpfen. Zwar kamen die Hausherren durch Weigl und Ebert zu Beginn des dritten Viertels auf 32:26 heran, ein 8:0-Run der Tröster-Truppe durch Walde, Engel und Schmidt sorgte aber wenig später wieder für eine beruhigende 40:26-Führung. Man merkte Güßbach an, dass sie in dieser Phase gerne für die Vorentscheidung sorgen wollen und genauso spielten sie auch weiter. Hinten ließ man in den letzten sieben Minuten des dritten Viertels keinen Feldkorb zu, man kassierte lediglich vier Zähler von der Freiwurflinie. Vorne spielte Breitengüßbach attraktiven Team-Basketball und man fand immer wieder den Freien Mann am Brett (Walde, Dippold Feuerpfeil), oder an der Dreierlinie (Engel), wodurch man sich nach 30 Minuten einen verdienten 55:30-Vorsprung herausspielte. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt natürlich längst entschieden.

Im Schlussabschnitt nahmen die Güßbacher dann etwas Intensität heraus, was den Gastgebern in die Karten spielte. Engel und Klaus trafen für die Oberfranken, während Weigl, Gabold und Ebert für Veitshöchheim erfolgreich waren. Beide Coaches wechselten am Ende ordentlich durch und verteilten die Spielzeit auf alle Akteure. Schlussendlich gewann der TSV Tröster Breitengüßbach das Spitzenspiel auch in der Höhe verdient mit 67:45 und ist nun Tabellenführer der Regionalliga Hauptrunde Nord. Lange Zeit zum Ausruhen bleibt allerdings nicht, denn in dieser Woche stehen gleich zwei Derbys in der heimischen Hans-Jung-Halle an. Am kommenden Mittwoch geht es um 19:30 Uhr gegen den TTL Basketball Bamberg und am Sonntag sind die Regnitztal Baskets zu Gast.

Breitengüßbach: Engel (15/3 Dreier), Dippold (14/3), Walde (13), Schmidt (7/2), Klaus (6), Feuerpfeil (4), Reichmann (3), Bauer (2), Nieslon (2), Wagner (1), Hubatschek

Anzeige
Hans-Jürgen Scheerbaum

Anzeige
Karin Eminger

Florian Dörr

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.