Neue Urnengräber im Friedhof, die Fertigstellung des Erlebnispfads, eine mobile Klärschlammpresse und zahlreiche Informationen vom Bürgermeister. Das waren die wichtigsten Themen im Geracher Gemeinderat …
Neue Urnengräber im Friedhof, die Fertigstellung des Erlebnispfads, eine mobile Klärschlammpresse und zahlreiche Informationen vom Bürgermeister. Das waren die wichtigsten Themen im Geracher Gemeinderat …
956 Einwohner, das war die Zahl zum Stichtag 30. Juni 2021, welche der Haushaltsplanung 2022 in Gerach zugrunde gelegt wurde, so erklärte Kämmerin Dorothea Müller, VG Baunach, dem Gemeinderat. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 16 Bürger weniger. Da laut voraussichtlichem Jahresabschluss 2021 mit einer Rücklage in Höhe von 489.000 Euro zu rechnen sei, könne diese für 2022 zur Verfügung gestellt werden.
Nachdem die Rodungsarbeiten für den geplanten Geh- und Radweg zwischen Laimbach und Reckendorf bereits Mitte Februar erfolgt sind, kann es in die letzte Runde gehen. Erster Bürgermeister Sascha Günther begrüßte daher in der vergangenen Gemeinderatssitzung Diplomingenieur Max Brust (FH) vom Ingenieurbüro Weyrauther (Bamberg), damit jener dem Gemeinderat den aktuellen Planungsstand und das weitere Vorgehen näherbringen konnte.
Eigentlich hatte Kämmerin Doris Müller schon für das Jahr 2021 eine Kreditaufnahme von fast zwei Millionen Euro geplant. Die wurde allerdings nicht in Anspruch genommen. 2022 steigt nun das Haushaltsvolumen der Verwaltungsgemeinschaft Baunach deutlich – und auch um Kredite wird die VG nicht herumkommen.
Die Jugendarbeit im vergangenen Jahr, ein möglicher Gemeinschaftsbauhof und Änderungen am Bebauungsplan „Am Reckerndorfer Weg“ standen auf der Tagesordnung des Geracher Gemeinderats. Macht sich auch Gerach auf den Weg, ein Jugendparlament zu etablieren?
In der Jahresabschluss-Sitzung des Gemeinderats Gerach informierte Bürgermeister Sascha Günther über die Mitbürger-Ehrungen im abgelaufenen Jahr. Auch das Regionalbudget der Baunach-Allianz für 2022 war Thema. Und der Bürgermeister blickte auch auf das neue Jahr und die wichtigsten Aufgaben.
Auch in der letzten Mitgliedsgemeinde der VG Baunach wurde während der November-Sitzung die Möglichkeit einer mobilen Klärschlammpresse diskutiert, welche für alle vier Kläranlagen gemeinsam zur Anwendung kommen könnte. Die bisher nur noch von wenigen Gemeinden praktizierte Ausbringung des Schlamms auf landwirtschaftlichen Flächen wird aufgrund strengerer Vorgaben keine Zukunft mehr haben.
Reichlich Diskussionszündstoff bot die auf die Tagesordnung der jüngsten Gemeinderatssitzung gestellte Erhöhung von Abwasser- und Wassergebühr in Gerach. Unmut war im Gremium zu spüren, da es bereits zum 1. April 2020 nach der Empfehlung des Büros Dr. Schulte/Röder Kommunalberatung (Veitshöchheim) eine Anpassung gegeben hatte.
„Und Jesus nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie“. Mit dieser Bibelstelle aus dem Markusevangelium (10,16) begann der neue Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft St. Christophorus, Dr. Vincent Moolan Kurian, die Andacht anlässlich der Kindergarteneinweihung in Gerach. Aufgrund der großen Anzahl der geladenen Gäste fand diese in einem am Reckendorfer Weg aufgestellten Festzelt statt.
Im Geracher Gemeinderat war erneut das Hochwasser von diesem Sommer Thema. Welche Möglichkeiten gäbe es, solche Ereignisse einzudämmen? Zudem ging es um Bauvorhaben, auch die Einweihung des neuen Kindergartens steht an.
Nach gut drei Jahren Zusammenarbeit im Rahmen der „Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE)“ blickten die Mitgliedskommunen nun auf Ihren Projektumsetzungsstand und legten den Grundstein für die weitere Kooperation. Fachliche Begleitung und finanzielle Unterstützung bietet der Region das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Unterfranken, welches nach Anerkennung der Zwischenevaluierung nun den Bescheid für die zweite Förderperiode überreichen konnte.
Am 24. Juni trafen sich die Gemeinderäte in Gerach wieder zu einer Sitzung. Dabei ging es unter anderem um Mietminderungsanträge von Abteilungen des SV Rot-Weiß Gerach und um die Dorferneuerung. Und auch Mehrkosten für das neue Feuerwehrhaus waren Thema.
Die im Zuge der Dorferneuerung geplanten Maßnahmen waren bereits auf den Parkplatz der Laimbachtalhalle bis zur Bushaltestelle und den Kellereingängen am „Damla“ aufgesprüht und gezeichnet worden, um von deren zukünftigen Dimensionen eine bessere Vorstellung zu erhalten. Bürgermeister Sascha Günther gab im Gemeinderat noch den aktuellen Stand weiter.
Ganz im Zeichen „Haushalt 2021“ stand die Sitzung des Geracher Gemeindegremiums in der Laimbachtal-Halle. Kämmerin Doris Müller erklärte die Zahlen und Ansätze, so dass es kaum Nachfragen von Seiten der Gemeinderäte gab. Die Kalkulation bezog sich auf 972 Einwohner, die Stand Ende Juni 2020 in der Gemeinde lebten.