Geschichte, Kostüme, Gesundheits- und Pflegepolitik: KDFB feierte Jubiläum

Veröffentlicht am 6. Juni 2016 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz


Unter großer Beteiligung seiner Mitglieder beging der Katholische Frauenbund Kemmern sein 85-jähriges Jubiläum. Zum Festabend war Staatsministerin Melanie Huml gekommen, eines der Highlights war eine geschichtliche Rückschau der vergangenen Jahrzehnte mit Kleidern, die nach Originalschnitten aus der Gründerzeit des Vereins genäht worden waren.

Beim Festabend am Freitag, 27. Mai 2016, begrüßte die 1. Vorsitzende Monika Engelmann zunächst Staatsministerin Melanie Huml, MdL, den geistlichen Beirat Ortspfarrer Valentin Tempel, die Diözesanvorsitzende Claudia Dworazik, den Bürgermeister und stellvertretenden Landrat Rüdiger Gerst, die Kemmerner Schwestern von den Dillinger Franziskanerinnen, Ehrenbürgerin Schwester Helene, Schwester Gundula, Schwester Philippine und Schwester Luitgard, die Vorsitzende des Kemmerner Gesamtvorstandes Waltraud Ruß und die Ehrenmitglieder Elisabeth Bauer, Kunigunde Görtler und Maria Amschel sowie die zahlreich im Pfarrheim versammelten Mitglieder. Bevor die Grußworte von Pfarrer Tempel, Frau Dworazik und Herrn Gerst gehalten wurden, wies sie noch auf die aktuellen Aktionen des Frauenbundes mit den Unterschriftenlisten für den dritten Rentenpunkt bei der Mütterrente und gegen die eventuell geplante Abschaffung des Bargeldes hin und gab der Versammlung als Impuls für die Zukunft einige Segenswünsche von Paul Weismantel mit auf den Weg. Bürgermeister Gerst hatte das Goldene Buch der Gemeinde Kemmern mitgebracht und bat Frau Huml, sich einzutragen, was sie auch gerne tat.

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Diözesanvorsitzende Claudia Dworazik, Bürgermeister Rüdiger Gerst, Pfarrer Valentin Tempel, Vorsitzende Monika Engelmann, vorne sitzend Staatsministerin Melanie Huml

Anschließend hielt Staatsministerin Huml ihr Referat zur aktuellen Gesundheits- und Pflegepolitik. In anschaulichen Beispielen stellte sie dar, mit welchen Aktionen die Politik versucht, das Gesundheitsbewusstsein der Menschen von klein auf bereits im Kindergartenalter zu schulen und durch Präventionsmaßnahmen dafür zu sorgen, dass die Gesundheit so lange wie möglich erhalten bleibt. In der Pflege müsse man sich auch mehr um die pflegenden Angehörigen kümmern. Nachdem inzwischen freie Tage zur Pflege kranker Kinder überwiegend akzeptiert werden, müsse auch pflegenden Angehörigen Auszeiten zugebilligt werden, um wieder zu Kräften zu kommen.

Im Anschluss an die interessanten Ausführungen der Frau Staatsministerin konnten sich alle an einem üppigen Abendbuffet laben. Als weiterer Programmpunkt standen Ehrungen an.

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Auf dem Bild sind zu sehen stehend (hintere Reihe) von links nach rechts: für 20 Jahre Maria Endres und Marlene Müller, für 40jährige Mitgliedschaft (anschließend hintere Reihe) Anni Schmitt, Diözesanvorsitzende Claudia Dworazik, Eleonore Eichhorn (40 J.), Ursula Leicht, Ursula Mainbauer, Emma Zink und Irene Eisenmann (alle 40 Jahre), 1. Vorsitzende Monika Engelmann, Pfarrer Tempel, Bürgermeister Gerst, davor sitzend: Marga Dorsch und Rita Panzer (40 J.), sowie für 50 Jahre Luitgard Dorsch und Maria Amschel.

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Nach der Ehrung, bei der die 20-jährigen mit der Ehrennadel in Silber, die 40-jährigen mit der Ehrennadel in Gold und die 50-jährigen Mitglieder mit der Ehrennadel in Gold mit Stein geehrt wurden, starteten die Damen des Führungskreises einen Unterhaltungsbeitrag. Es war eine Chronik der etwas anderen Art, ein Gang durch die Jahrzehnte mit Schlaglichtern und Hinguckern. Dabei wurden wichtige Vorkommnisse aus dem Vereinsleben heraus gegriffen und Ereignissen aus der Dorfgeschichte und dem Weltgeschehen in den verschiedenen Jahrzehnten gegenüber gestellt, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, denn es sollte ja kurzweilig sein. Dazu wurde eine zeittypische Musik angespielt und Mode für Frauen vorgeführt, die aus verschiedenen Lebenswelten stammten. Für jedes Jahrzehnt traten vier bis sechs Frauen auf. Die Kommentierung der über 30 Kostüme hatte in bewährter Weise die ehemalige 2. Vorsitzende Marita Schwank übernommen. Die Schlaglichter wurden von Monika Engelmann beigesteuert. In Kleidern, die nach Originalschnitten aus der Gründungszeit des Vereins genäht worden waren, leiteten sie abwechselnd diese Präsentation, die beim Publikum sehr großen Anklang fand. Danach fand der Festabend seinen gemütlichen Ausklang.

Am Samstag, 28.5. fand der Höhepunkt der Feierlichkeiten mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche statt. Die Plätze im Mittelblock reichten für die zahlreich erschienenen Mitglieder nicht aus, so dass sie auch rechts und links davon Platz nahmen. Der Gottesdienst wurde von der Frauenschola Kemmern klangvoll umrahmt und zum Abschluss überreichte die Vorsitzende gemeinsam mit der Schatzmeisterin Jutta Christa einen symbolischen Scheck über 500 Euro an die Kemmerner Ministranten. Das Geld soll für eine gemeinsame Unternehmung zur Stärkung der Gemeinschaft verwendet werden.

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1. Vorsitzende Monika Engelmann, Schatzmeisterin Jutta Christa, Pfarrer Valentin Tempel

Monika Engelmann

 

Weitere Bilder vom Jubiläum des KDFB Kemmern finden Sie in unserer großen Bildergalerie (zum Öffnen einfach ein beliebiges Foto anklicken, zum Beenden der Anzeige das X in der linken Ecke oben wählen).

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