Fischkerwa soll wieder stattfinden

Im Titelbild: Bürgermeister Gerst, der Vorstand Reinhold Haderlein und die beiden neuen Ehrenmitglieder.

Zweiter Vorstand Christian Neppig begrüßte im Namen der Vorstandschaft die Mitglieder der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Kemmern (SRK), den Ersten Bürgermeister Rüdiger Gerst und die Ehrenvorstände Peter Krüger und Kurt Gessner.

Beim Totengedenken erinnerte er an die seit der letzten Jahreshauptversammlung im April 2019 verstorbenen Mitglieder Alois Urbasch, Siegbert Eichhorn, Helmut Keller, Wolfgang Graupe, Wolfgang Diller, Hans Höpfner und die Ehrenmitglieder Ernst Ruckdeschel und Robert Hauck. Im weiteren Verlauf wurde auch dem verstorbenen Präsidenten des BKV e.V., Hans Schiener gedacht.

Im Anschluss verlas der Schriftführer Martin Amschel das Protokoll der JHV aus dem Jahr 2019. Der Kassenbericht des Kassiers Gerhard Brehm, der die geordneten, wirtschaftlichen Verhältnisse des Vereins konstatieren konnte, wurde von den beiden Kassenprüfern Alexander Landgraf und Artur Wolfschmitt in vollem Umfang bestätigt.

Der Vorstand der Reservisten in der SRK Kemmern, Markus Albrecht, erwähnte einige gesellschaftlichen Veranstaltungen seit 2019, berichtete aber auch, dass die Durchführung von Märschen, Schießübungen, dem Seniorenwettkampf und weitere dienstliche Veranstaltungen durch die Corona-Pandemie stark eingeschränkt waren.

Aktuell 116 Mitglieder

Danach übernahm der Erste Vorstand Reinhold Haderlein die weitere Durchführung der JHV. Eingangs bedankte er sich bei allen Mitgliedern, die in den vergangenen Jahren, besonders in der Zeit der Pandemie, dem Verein die Treue gehalten haben und ihn vielfältig unterstützten. Der Verein zählt aktuell 116 Mitglieder.

In seiner Vorschau für 2022 streifte er auch die wieder geplante Fischkerwa, andere Termine konnte er auf Grund der aktuellen Lage noch nicht nennen. Im weiteren Verlauf der Versammlung konnten noch mehrere Mitglieder für besondere, langjährige Verdienste um die Kameradschaft geehrt werden. Das Silberne Ehrenkreuz der Bayerischen Kameraden und Soldatenvereinigung ging an die Kameraden Stefan Stubner und Ralph Ziegelhöfer, und das Ehrenkreuz in Silber am Band wurde Thomas Kohles überreicht. Das Ehrenkreuz in Gold des BKV e.V. erhielt der langjährige Kassier Gerhard Brehm.

Eine besondere Ehre wurde zwei langjährigen, verdienten Mitglieder, Hans Gehringer und Josef Diesner zuteil. Von Bürgermeister Gerst und Ehrenvorstand Gessner erhielten sie die Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft des Vereins überreicht.

Stellenwert der Reserve sollte sich verbessern

Die Neuwahl wurde in gewohnter Manier von Rüdiger Gerst unter Assistenz der beiden Ehrenmitglieder Peter Krüger und Kurt Gessner geleitet. Sie wurde per Akklamation durchgeführt und die bisherigen Mandatsträger wurden in ihren Ämtern bestätigt. Es wurden wieder gewählt: 1. Vorstand Reinhold Haderlein, 2. Vorstand Christian Neppig, Kassier Gerhard Brehm, Schriftführer Martin Amschel. Als Beisitzer für die beiden nächsten Jahre wurden bestätigt: Alfred Eichhorn, Thomas Kohles, Markus Bauer, Dieter Gessner und Walter Wittmann. Kassenrevisoren sind weiter Alexander Landgraf und Artur Wolfschmitt. Josef Diessner wurde wieder zum Organisationsleiter für die Fahnenträger und Begleiter bestimmt.

Im Bild alle geehrten Mitglieder mit Bürgermeister, 1. Vorstand und den beiden Ehrenvorständen.

Bürgermeister Rüdiger Gerst verband seinen Dank an die Vorstandschaft und Reservisten mit der Hoffnung, dass sich der Stellenwert der „Reserve“ in der Deutschen Bundeswehr wieder verbessern wird. Er hegt Hoffnung und Zuversicht, dass die durch die Naivität verantwortlicher Politiker eingetretenen Defizite, unter anderem durch das Aussetzen der Wehrpflicht, abgebaut werden und die Normalität wieder eintritt. Er erwartet auch, dass die Unterscheidung zwischen europäischer Zusammenarbeit und militärischem Verhalten in der Politik wieder klarer herausgearbeitet wird.

Unter Wünsche und Anfragen ergab sich eine rege Diskussion. Ehrenmitglied Peter Krüger forderte die Vorstandschaft auf, die in der Kameradschaft bestehenden Ressourcen stärker zu nutzen. Die Mitglieder bat er, sich stärker einzubringen, unter anderem auch beim Mittwochsstammtisch der „Ü 60“ ihre Ideen für die Weiterentwicklung des Vereins, trotz fehlendem Nachwuchs, zu verbessern.

Artur Wolfschmitt

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