Öffentliche Verlesung der Menschenrechte

Eine ungewöhnliche Aktion fand am 18. Oktober 2019 in Kemmern statt. Auf Initiative von Anne Schmitt und Thomas Ochs versammelten sich ca. 80 Bürgerinnen und Bürger neben der Kirche in Kemmern, um dort schweigend der Verlesung der Menschenrechte zu lauschen und ein Zeichen gegen Bestrebungen zu setzen, diese Grundrechte aufzuweichen.

Vor der Verlesung erinnerte Anne Schmitt daran, dass die am 10. Dezember 1948 von der UN-Vollversammlung verkündete „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ die Basis für ein „menschliches Miteinander“ sei, weil sie das Ideal festschreibe und den unterzeichnenden Staaten zur Pflicht mache, dass alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren sind, unabhängig von nationaler oder sozialer Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Relogion, politischer oder sonstiger Anschauung, sexueller Orientierung, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.


Viele Teilnehmer hatten sich in Kemmern zusammengefunden.

Während der Verlesung wechselten sich Kinder und Erwachsene ab. Jeder der wollte, konnte einen der 30 Artikel verlesen. Die besinnliche Atmosphäre wurde durch das Entzünden einer Kerze nach jedem Artikel noch verstärkt.

Jochen Gottwald

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