Rückblick auf ein spannendes, aber schwieriges Jahr für Zapfendorf

Traditionell wurde in Zapfendorf mit dem Jahresrückblick das Sitzungsjahr abgeschlossen – diesmal aber unter anderen Voraussetzungen. Denn nicht der Bürgermeister, sondern sein Stellvertreter verlas die wichtigsten Zahlen und Fakten aus 2014. Neuigkeiten zum inhaftierten Bürgermeister Schneiderbanger gibt es noch nicht. Einziger Beschluss des Abends: Eine Erhöhung der Gewerbesteuer.

„Heilige Nacht – fränkisch“ in Zapfendorf

Immer wieder ist zu hören, wie wichtig es für viele Menschen ist, in Hektik und Trubel der Vorweihnachtszeit einen Moment des Innehaltens zu erleben und wieder zum Eigentlichen dieser Tage zurückzufinden. Ganz in diesem Sinne tragen der Schauspieler Georg Leumer und das Ensemble „Bamberger Spielleut“ ihre fränkische Fassung von Ludwig Thomas Weihnachtslegende „Heilige Nacht“ vor.

Stadtrat beerdigt HallStadtMuseum

„Der Besucher wird im zukünftigen Museum auf eine Reise geschickt, die von der Jungsteinzeit bis in die Gegenwart der Stadt Hallstadt führt. Nach letzten noch ausstehenden Gesprächen mit den Fachstellen und der Regierung von Oberfranken wird der Bau beginnen.“ Aktuell ist dieser Text noch auf der Internetseite der Stadt Hallstadt zu lesen. Fragt sich nur, wie lange noch. Denn mit den Stimmen von CSU und Bürgerblock / Freie Wähler wurde das Museum nun durch den Hallstadter Stadtrat beerdigt.

Dr. Günther Denzler ist „Altlandrat“ 

Im Rahmen der 5. Sitzung des Kreistages zu Bamberg am Montag im Bauernmuseum Bamberger Land in Frensdorf zeichnete Landrat Johann Kalb den ehemaligen Landrat Dr. Günther Denzler mit der Ehrenbezeichnung „Altlandrat“ aus. „Dr. Günther Denzler hat den Landkreis Bamberg während seiner 18-jährigen Amtszeit in vielen Bereichen maßgeblich voran gebracht“, würdigte Landrat Kalb die Verdienste Denzlers.

Bürgerstiftung nimmt Arbeit auf

Lange mussten Kurt Schmidt und seine Frau Marie warten, aber am 9. Dezember war es soweit: Die Bürgerstiftung Hallstadt nahm die Arbeit auf. Stiftungsrat und Stiftungsvorstand trafen sich zum ersten Mal und konstituierten sich. Die Bürgerstiftung, welche maßgeblich auf dem Engagement von Kurt Schmidt basiert, soll auf den Gebieten der Jugend- und Behindertenarbeit, der öffentlichen Gesundheits- und Altenfürsorge sowie der Förderung von Bildung, Erziehung, Kunst-, Heimat- und Denkmalpflege tätig werden.

Bürgermeisterin: Gemeinde gestalten, nicht zwangsverwalten

In der letzten Gemeinderatssitzung 2014 nutzte Breitengüßbachs Bürgermeisterin Sigrid Reinfelder die Gelegenheit, kurz zurückzublicken – auf umgesetzte und anstehende Projekte und die aktuelle Haushaltslage. Erfreulich: Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde sank innerhalb eines Jahres von 612 auf nun 509 Euro. Das sei wichtig, um „Gemeinde gestalten zu können und nicht zwangsverwalten zu müssen“, so Reinfelder.

Ein Schmuckkästchen für die Bienen

Im Februar 2014 trafen sich 20 Bienenfreunde, um den Imkerverein Bienenfreunde-Zapfendorf und Umgebung zu gründen. Bis heute ist der Verein auf bereits über 40 Mitglieder angewachsen. Nach intensiver Ausbildung und mehreren Fachvorträgen erhielten die Jungimker ihre Ablegervölker. Dabei wurden sie von erfahrenen Imkern betreut und somit deren Wissen auf die nächste Generation übertragen. Auch ein Bienenhaus wurde errichtet.

Ein Krippenbauer in Kemmern – mit viel Liebe zum Detail

In fast jeder Gemeinde steht während der Adventszeit mindestens eine große Krippe. So unterschiedlich die Gemeinden, so unterschiedlich die Krippen, die Figuren und die Darstellungen. In Kemmern hat uns Krippenbauer Helmut Zahl eingeladen, seine ganz persönliche Krippensammlung zu besuchen. Einige seiner Krippen hat er auf einer Länge von etwa zwölf Metern in einer Ausstellung aufgebaut.

Besinnliches Dorfplatzfest zur Weihnachtszeit

Fernab der Vorweihnachtshektik etwas „entschleunigen“ und vor der historischen Kulisse der Kemmerner Pfarrkirche in Weihnachtsstimmung kommen: All das bietet sich den Besuchern des 1. Kemmerner vorweihnachtlichen Dorfplatzfestes am 13. und 14. Dezember. Im liebevoll geschmückten Umfeld wird dort bewusst auf den Verkauf von Weihnachtsgeschenken aller Art verzichtet. Stattdessen stehen der Jahreszeit angepasste Musikeinlagen, selbst Gebackenes und Stollen, Ofenknistern und „Märchenhaftes“ für Kinder auf dem Programm.