Polizeibericht 16. Januar 2024

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Landkreis Bamberg

STRULLENDORF. Gegen den Metallzaun einer Firma in der Siemensstraße stieß über das vergangene Wochenende ein noch unbekannter Verkehrsteilnehmer. Obwohl dabei ein Schaden von ca. 2.500 Euro entstand, fuhr der Verursacher davon. Aufgrund des Schadensbildes dürfte es sich um einen Lkw gehandelt haben. Zeugen der Unfallflucht werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

SCHÖNBRUNN. In Schlangenlinien und mit dauerhaft eingeschaltetem Fernlicht war am Montagmorgen, gegen 7.15 Uhr, ein Audi-Fahrer auf der Staatsstraße 2279 unterwegs. Zudem hatte der schwarze Pkw einen beschädigten Außenspiegel. Dies teilten aufmerksame Verkehrsteilnehmer der Polizei mit. Wie sich später herausstellte, streifte der Fahrzeugführer in Schönbrunn die linke Fahrzeugseite eines entgegenkommenden Lkw und fuhr anschließend weiter. Durch eine Streife einer benachbarten Polizeidienststelle konnte der 58-jährige Fahrzeugführer angetroffen und kontrolliert werden. Da der Mann sinnfreie Angaben machte und drogentypische Ausfallerscheinungen zeigte, wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt. Zudem wurden die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

OBERHAID. Mit dem Arm wurde am Samstagmittag, 12.30 Uhr, ein 19-Jähriger von einem Unbekannten ins Gesicht geschlagen. Vorausgegangen war eine verbale Auseinandersetzung, da die beiden Radfahrer auf dem Fahrradweg nicht aneinander vorbeifahren konnten. Anschließend entfernte sich der unbekannte Radler in Richtung Staffelbach. Wer hat Beobachtungen gemacht? Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310.

Windboe erfasst Lkw-Gespann und „drängt“ es gegen Warnleitanhänger

Oberhaid.     Am Montagvormittag fuhr der 62-jährige Fahrer eines Lkw-Gespanns auf der A70 in Richtung Würzburg auf dem rechten Fahrstreifen. Es herrsche starker Seitenwind. Er hatte zwei Großraumcontainer geladen. Nach seinen Angaben wurde das Gespann plötzlich von einer Windboe erfasst und da er aufgrund des starken Seitenwindes mit unangepasster Geschwindigkeit fuhr, nach rechts auf den Seitenstreifen „gedrängt“. Dort fuhr gerade mit Schrittgeschwindigkeit eine Kolonne des Forstbetriebes, welche im Auftrag der Autobahnmeisterei Baumfällarbeiten durchführen wollte und gerade dabei waren ihren Arbeitsbereich zu erreichen und abzusichern. Das hinterste Fahrzeug war ein Kleintransporter mit Warnleitanhänger, gegen welchen der Unfallverursacher seitlich rammte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, aber der Gesamtschaden wird mit ca. 40.000 Euro hoch eingeschätzt.

Gleich zwei Fahrzeugführer ohne Führerschein erwischt

Oberhaid/Viereth-Trunstadt.     Am Montagnachmittag wurden die Schleierfahnder der Verkehrspolizei gleich zweimal auf der A70 fündig. Als sie zunächst bei Oberhaid einen Audi aus Osteuropa kontrollierten, stellten sie fest, dass sich dessen 32-jähriger Fahrer noch nie um einen EU-Führerschein bemüht hatte, obwohl er schon über ein Jahr hier verweilt und der Führerschein seines Heimatlandes ohne Überprüfung deshalb schon seit langer Zeit ungültig ist. Nur kurze Zeit später fiel ihnen ein weiterer osteuropäischer Audi bei Viereth-Trunstadt auf, welcher mit sieben Personen, darunter zwei Kinder überbesetzt war. Die Kinder waren völlig ungesichert und der 20-jährige Fahrer hatte gleich gar keinen Führerschein. Seine 44-jährige Mutter, welche zugleich auch die Halterin des Fahrzeugs ist, saß stattdessen mit gültigem Führerschein auf dem Beifahrersitz. Die Weiterfahrt beider Audis musste unterbunden werden. Gegen Beide Fahrer, aber auch gegen die beiden Halter wurden Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis bzw. Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Da alle Beteiligten einen festen Wohnsitz in Deutschland besaßen, konnten sie nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen werden.

Titelfoto: Polizei Bayern

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