Am Wochenende in Höfen: Nach der Segnung wurde gefeiert

Veröffentlicht am 13. Mai 2013 von Johannes Michel

MIT BILDERGALERIE!

„Der Spielplatz wird eifrig genutzt, es kommen auch Kinder aus Rattelsdorf mit ihren Müttern“, sagt Rosa Leimbach beim Dorffest, dass zur Einweihung des Umfelds des Wich Anwesens, des Spielplatzes und des renovierten Kreuzes vor der Kapelle Maria Rosenkranz gefeiert wird. Sie arbeitet zusammen mit anderen Höfener Frauen heute in der Küche. Die Frauen sind sehr zufrieden mit der durchgeführten Dorferneuerungsmaßnahme und das renovierte Kreuz ist ein richtiges Schmuckstück geworden, sagen sie. Obwohl sie noch kleine Wünsche haben, eine Bank unter der Pergola wäre schön und einen Abfalleimer, den brauchten sie auch.

Gemeinsam mit der Feuerwehr kümmern sich die Frauen um die Gäste. Die Zusammenarbeit mit den Feuerwehrleuten ist sehr gut, lobt Bärbel Batzner, die für die Organisation bei den Frauen verantwortlich ist. Sie erzählt, dass die Frauen schon längere Zeit mit den Vorbereitungen beschäftigt waren, damit es ein rundum gelungenes Fest wird. Gefeiert wird aber erst nach der Segnung durch Pfarrer Reinhold Braun. Er hatte vor der Weihe lange in der Bibel nach passenden Zitaten gesucht und war beim Propheten Jesaja fündig geworden. „Der Messias wird kommen und der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter“. Den Kindern wünschte er ebenso friedliche Spiele auf dem Platz, bei denen Jesus seine schützende Hand über sie halten werde.

Weihe Kreuz und Spielplatz mit Dorffest in Höfen, Mai 2013
Der Spielplatz wird bereits rege genutzt…

An die Werte von Jesus solle das neu renovierte Kreuz Vorbeigehende erinnern. Dieses Kreuz sei nicht Zeichen des Todes sondern der Auferstehung und der Auffahrt in den Himmel. Der Himmel sei ein großer Spielplatz. Hier gebe nur noch Frieden, Freiheit und Freude, stellte der Pfarrer den Zusammenhang von Spielplatz und Kreuz her. „Bei dem wunderschön, renovierten Kreuz in Höfen waren die Eigentumsverhältnisse unklar, deshalb hat die Gemeinde die Baulast für ein Zeugnis der abendländisch, christlichen Kultur übernommen“, bemerkte Bürgermeister Bruno Kellner. Die Marktgemeinde zahlte rund 3000 Euro Renovierung des Kreuzes. Für das Areal um das Wich-Anwesen beliefen sich die Kosten auf ca. 51.000 Euro, die Gemeinde beteiligte sich mit ungefähr 38.000 Euro. Das Amt für Ländliche Entwicklung zahlte ca. 50 Prozent der Kosten. Beim Spielplatz betrug der gemeindliche Anteil gut 17.000 Euro.

Dorferneuerung geht in die nächste Runde

Die abgeschlossene Maßnahme um das „Wich Anwesen“ sah der Bürgermeister gelungenen Anfang und  als Ausgangspunkt für die geplante  Neugestaltung der Dorfstraße  als Dorferneuerungsmaßnahme. Er hoffte darauf, dass noch heuer mit den Baumaßnahmen begonnen werden könne, damit der Gemeindeteil Höfen noch attraktiver werde. Die Vorsitzende des Vorstands der Dorferneuerung Gudrun Kraus vom Amt für Ländliche Entwicklung erinnerte an die lange Planungszeit. Sehr viele Gespräche wurden geführt, bis die Planung für den Spielplatz stand. Sie bedankte sich bei den jungen Müttern aus Höfen und Höfenneusig, die sehr viele konstruktive Vorschläge machten. Anerkennend sprach Gudrun Kraus davon, dass Nikolaus Gunnermann jede Minute mit Schaufel und Traktor vor Ort  gewesen sei. Lobend erwähnte sie Reinhold Kraus, der mit 15  Auszubildenden der Firma Bosch den Spielplatz mit aufbaute. Die Vorsitzende wünschte den Kindern stets unfallfreies Spielen. „Die fertige Planung für die Dorfstraße geht jetzt in die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange“, erklärte Gudrun Kraus. Damit geht  die Dorferneuerung in Höfen jetzt in die nächste Runde. Das gelungene, fröhliche Dorffest wurde musikalisch umrahmt von den „Itzgrunder Musikanten“ unter ihrem Dirigenten Stephan Köster.

Renate Neubecker

 

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