Eine Seefahrt, die ist lustig… Nur: Welche Strategie ist die richtige?

Veröffentlicht am 16. Juni 2019 von Nadine Rener
Logopädie Scheßlitz


Schon zum 17. Mal fand das Ebinger Seefest statt und auch dieses Jahr wurde der See Schauplatz eines ganz besonderen Highlights: dem Ebinger Sautrogrennen. Dreizehn Zweierteams nahmen im Kampf um den Wanderpokal teil und wie so oft stellte sich die Frage: Welche Strategie ist die beste, um das Rennen für sich zu entscheiden? Einer der Teilnehmer hatte einen guten Tipp für die anderen: „Einfach nicht untergehen“.

Doch leichter gesagt als getan: neben Sautrog-Veteranen waren auch Anfänger am Start und viele der Teams gingen letzten Endes doch baden. „Neulinge“ in diesem Jahr waren zudem die Tröge, die ihre 16 Jahre alten Vorgänger ersetzten. Für den Wettbewerb galten die üblichen Regeln: Gewinner ist nicht etwa derjenige, der als erstes wieder Land erreicht. Um als Sieger des Rennens hervorzugehen, müssen die Tröge über die Start- bzw. Ziellinie getragen und dahinter abgestellt werden. Gepaddelt werden darf nur mit den Händen. Bereit stand außerdem die Wasserwacht aus Zapfendorf, das Rennen verlief aber ohne größere Pannen.

Vor zahlreichen Zuschauern starteten die 13 Teams ins Rennen

Nur mit den Händen ruderten die Teilnehmer zurück an Land

Finale: Newcomer versus Routinier

Ein breites Teilnehmerfeld war zum Rennen angetreten, auch einige „Exoten“ hatten ihren Weg nach Ebing gefunden. Hessen, Thüringen und die Oberpfalz waren vertreten, Franziska Lüke und Nicole Rohnert waren sogar aus Ludwigsburg angereist und nahmen als Team „Trouble ohne Paddel“ am Wettbewerb teil. Kreativität war aber nicht nur bei den Namen gefragt, sondern vor allem bei den Kostümen. Neben den Siegern des Wettbewerbs erhielt das Team mit den besten Kostümen einen Preis.

Mit den Salatgurken (Philipp Parton und Thomas Klotz) schaffte es ein Team in das Finale, das dieses Jahr zum ersten Mal am Rennen teilgenommen hatte. Die Newcomer trafen auf jahrelange Sautrog-Erfahrung. Ihre Gegner, die Steigerwälder (Alexander Groh und Martin Bundy), holten schon mehrmals den Sieg  nach Hause und gingen dementsprechend als Favoriten ins Rennen. Letzten Endes hatten die Steigerwälder mit ihren „Händen wie Schaufelradbagger“, so Moderator Andreas Eiermann, auch ihre Nasen bald vorn und gewannen den Wettbewerb samt Wanderpokal und 100 Euro Siegprämie.

So sehen Sieger aus: Die Steigerwälder Alexander Groh und Martin Bundy

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