Flüchtlingswelle wird erwartet

50 Flüchtlinge aus der Ukraine, die in Eigeninitiative in den Landkreis Bamberg gekommen sind, haben sich bereits im Landratsamt gemeldet. „Wir rechnen damit, dass diese Zahl in den nächsten Tagen stark ansteigen wird, weil sich die Situation immer mehr zuspitzt.

Bei uns haben sich viele Privatpersonen gemeldet, die Flüchtende erwarten oder die Schutz Suchende selbst an der polnisch-ukrainischen Grenze abholen wollen.“ Diese Zwischenbilanz zieht Landrat Johann Kalb nach der täglichen Abstimmrunde der Unterstützungsgruppe „Ukraine-Hilfe“.

Angesichts dieser Entwicklung sei es wichtig, dass die Koordination bereits vor einer Woche begonnen habe. „Uns wurden inzwischen über unsere Homepage von mehr als 150 Privatpersonen 500 Schlafgelegenheiten gemeldet, die vorübergehend für Flüchtende bereitgestellt werden“, war Landrat Johann Kalb überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Menschen in der Region. „Das ist ein leuchtendes Signal der Humanität!“

Mit der Stadt Bamberg läuft nach den Worten des Landrates die Abstimmung, den Ankommenden über das gemeinsame Impfzentrum ein Impfangebot zu unterbreiten. Nach ersten Erkenntnissen ist die Impfquote mit in der EU zugelassenen nicht sehr hoch.

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Hans-Jürgen Scheerbaum

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Karin Eminger

Vereine, Verbände und Organisationen, die Sachspenden für Hilfsprojekte hier in der Region oder für Hilfstransporte benötigen, möchte der Landkreis dadurch unterstützen, dass die Angebote gesammelt auf der Homepage dargestellt werden. Hierfür benötigt des Landkreis folgende Infos: Verantwortlicher, benötigte Sachspenden, Anlieferort und -zeiten (bitte an pressestelle@lra-ba.bayern.de)

Geldspenden, so Landrat und Bürgermeister, sollten für konkrete Projekte aus der Region oder den großen Hilfsorganisationen zur Verfügung gestellt werden. Diese können schnell und am effektivsten dort helfen können, wo Unterstützung dringend benötigt wird.

Landratsamt Bamberg

Ein Kommentar

  1. Vielleicht bevor wir alle flüchtlinge sofort mit impfen beschäftigen, geben wir den Menschen Dach über den Kopf und ein paar Tage Sicherheit und Ruhe. Wir dürfen nicht vergessen dieser Menschen sind traumatisiert. Haben alles verloren, haben Angst.

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