„geMAINsam“ – Main-Anlieger starten zusammenarbeit

Der Startschuss für die erste Koordinierungsstelle Bayerischer Main ist am 1. Februar 2021 gefallen. Getragen wird die Initiative mit dem Ziel, ein starkes Netzwerk aller Anrainer am Main zu schaffen, vom Flussparadies Franken e.V. in Bamberg und der Gemeinde Knetzgau, wo das Projektmanagement angesiedelt ist. Die Koordinierungsstelle, die perspektivisch für den gesamten Main auch außerhalb Bayerns zuständig sein wird, konzipiert und begleitet sämtliche Aktionen der vorerst 200 Mainanrainer im Bereich der Umweltbildung, Tourismus, Wasser-/Wirtschaft und Ökologie.

Mindestpegel für Kanufahrer am Obermain unterschritten

Der Mainpegel in Kemmern ist am 23.07.2020 unter den Mindestwert von 2,20 m gefallen. Damit soll der Obermain von Hausen (Bad Staffelstein, Lkr. Lichtenfels) bis Hallstadt (Lkr. Bamberg) nicht mehr mit Kanus, Kajaks, SUPs, Schlauchbooten und ähnlichen Booten befahren werden. Gleiches gilt für den Obermain bis Michelau i. OFr. (Lkr. Lichtenfels), für den ein Mindestpegel von 1,65 Meter am Pegel Schwürbitz gilt.

Mindestpegel für Kanufahrer für den Obermain unterschritten

Zum Sommeranfang gibt es leider eine weniger erfreuliche Nachricht aus dem Flussparadies Franken: der Mainpegel bei Kemmern ist unter die kritische Marke von 2,20 Meter gesunken. Damit ist der Obermain von Hausen bis Hallstadt für Kanufahrer gesperrt. Gleiches gilt für den Obermain bis Michelau i. OFr., für den seit letztem Jahr ebenfalls ein Mindestpegel von 1,65 Meter am Pegel Schwürbitz gilt.

Sechste landkreisübergreifende Müllsammelaktion am Main

„Mein Main muss sauber sein“ lautet auch in diesem Frühjahr das Motto zu den knapp 20 Müllsammel-Aktionen entlang des Mains und seiner Seen im Raum Lichtenfels, Bamberg und Knetzgau. An verschiedenen Samstagen im März und April sind wieder zahlreiche Vereine, Gemeinden und Ortsgruppen als Partner für den Main unterwegs und befreien die Ufer von Plastik, Schrott und Glasflaschen.

Gemeinsamer Einsatz für den Main

Beim Jahrestreffen der Partner für den Main im Zapfendorfer Rathaus waren sich alle einig: Auch 2018 soll es anlässlich des Weltwassertages der Vereinten Nationen am 22. März wieder eine landkreisübergreifende Müll-Sammel-Aktion an Flüssen und Seen geben. Bürgermeister Volker Dittrich (Zapfendorf) betonte in seiner Begrüßung: „2013 hat die Mainfischereigemeinschaft Lichtenfels hier in Zapfendorf den Vorschlag gemacht, eine solche gemeinsame Aktion durchzuführen. Und in diesem Jahr findet sie schon zum siebten Male statt!“

Rot für den Main und Blau für die Lichtenfelser Badeseen

Zum Sommeranfang gibt es gute aber auch weniger erfreuliche Nachrichten aus dem Flussparadies Franken: der Mainpegel bei Kemmern ist unter die kritische Marke von 2,20 Meter gesunken. Damit ist der Obermain von Hausen bis Hallstadt für Kanufahrer gesperrt. „Die jungen Fische und kleinen Tiere, die unter Wasser im Kies und zwischen den Wasserpflanzen leben, leiden besonders und niedrigen Wasserständen und hohen Temperaturen. Darum müssen wir auf diese Tiere besonders Rücksicht nehmen, auch wenn sie für uns in einer verborgenen Unterwasserwelt leben“ so Anne Schmitt vom Flussparadies Franken.

Hochwasserschutz: Sichtachse ja/nein?

Im November 2016 wurden die Entwurfspläne für die Verbesserung des Hochwasserschutzes in Kemmern im Gemeinderat präsentiert. Nun wurde es konkreter – die erste Kostenermittlung liegt vor. Außerdem stand eine wichtige Frage im Raum: Soll, aus städtebaulicher Sicht wünschenswert, vom Kirchplatz eine Sichtachse Richtung Main geschaffen und der Damm in diesem Bereich abgesenkt werden?

Fünfte Müllsammelaktion am Main

„Mein Main muss sauber sein“ lautet auch in diesem Frühjahr wieder das Motto zu den Müllsammel-Aktionen entlang des Mains im Raum Lichtenfels und Bamberg. An verschiedenen Samstagen im März und April sind wieder zahlreiche Vereine, Gemeinden und Ortsgruppen als Partner für den Main unterwegs und befreien die Ufer von Plastik, Schrott und Glasflaschen. Jeder ist eingeladen, mitzumachen.

Wenn sich Feldhasen auf Inseln sammeln

Die Geschichte von Kemmern ist eng mit dem Main verbunden, der den Einwohnern über Jahrhunderte Nahrung gab, aber auch große Gefahren mit sich brachte. Außerdem bauten die Kemmerner über Jahrhunderte Wein und Hopfen an. Dass diese Tradition verloren ging, hat viel mit dem „Wolfsgraben“, der Grenze zwischen den Gemarkungen Hallstadt und Kemmern, zu tun. Im Erzählcafé gab’s darüber mehr zu erfahren.