Der Main darf in sein neues Flussbett

Die Züge fahren bereits wieder – nun wird auch der Main bei Ebing in sein neues, in den vergangenen Wochen vorbereitetes Flussbett geleitet. Im Rahmen eines Fototermins der Bahn wurde im nördlichen Teil des neuen Flussbettes ein aufgeschütteter Damm weggebaggert, so dass der Main an dieser Stelle bereits durch sein neues Bett fließen kann. Die Öffnung fand rund zwei Wochen früher als geplant statt.

Neue Wege: Hier fließt mal der Main …

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Eng geht es zu, östlich von Ebing. Zu eng für Staatsstraße, Autobahn und vier Bahngleise. Momentan sind die von der Bahn beauftragten Bauunternehmen dabei, einen neuen Flusslauf für den Main auszuheben. Neue Inseln entstehen, ein Altwasserarm soll verbleiben. Aktuelle Bilder zeigen erste Strukturen, bereits Ende September soll geflutet werden.

Tote Person aus dem Main geborgen

Nur noch tot konnten Einsatzkräfte am Freitagmorgen eine Frau aus dem Main, zwischen Dörfleins und Hallstadt, bergen. Gegen 11.10 Uhr entdeckte eine Fußgängerin bei Kemmern eine Person, die leblos im Fluss in Richtung Bamberg trieb. Sofort verständigte sie über Notruf die Rettungskräfte, dennoch kam für die Frau jede Hilfe zu spät. Sie konnte nur noch tot durch Einsatzkräfte von Feuerwehr und Wasserrettung geborgen werden.

Flussgesichter: Erziehung – Kultur – Tourismus

Bischbergs Bürgermeister und stellvertretender Landrat Johann Pfister machte einen frohen und entspannten Eindruck. Zäh sei das Projekt „Flussgesichter“ losgegangen, keine Gemeinde wollte das Künstlersymposium ausrichten. Nun geht es doch los – und Pfister freut sich schon auf die aktuelle und die spätere Wirkung. Kinder, Schüler und alle Menschen aus der Region sollten kommen und den Künstler bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen.

Zwölf Flussgesichter für das Maintal

Am Dienstag lüftete Landrat Dr. Günther Denzler das Geheimnis, welche Entwürfe beim internationalen Bildhauersymposium „Flussgesichter am Obermain“ im Juli in Hallstadt realisiert werden – sechs davon sollen dauerhaft in unserer Region stehen, in Baunach, Breitengüßbach, Hallstadt, Kemmern, Rattelsdorf und Zapfendorf . Über 40 Künstlerinnen und Künstler waren angeschrieben worden. 28 Modelle und Skizzen aus neun Ländern kamen im Januar in Bamberg an. „Das Auspacken war ein wenig wie Weihnachten“ erinnert sich Nadja Kulpa-Goppert, die für die LAG Region Bamberg das Projekt betreut.