Überraschend hat Zapfendorf einen Bürgermeisterkandidaten weniger. James Bodero, der von den Freien Wählern nominiert wurde, kündigt noch vor der Wahl seinen Rückzug an. Aber geht das eigentlich? Wir haben nachgefragt.
Überraschend hat Zapfendorf einen Bürgermeisterkandidaten weniger. James Bodero, der von den Freien Wählern nominiert wurde, kündigt noch vor der Wahl seinen Rückzug an. Aber geht das eigentlich? Wir haben nachgefragt.
Ein weiterer Kandidat für das Amt des Bürgermeisters des Marktes Zapfendorf wirf seinen Hut in den Ring. Am Dienstag, 21. Januar 2020, wurde im Gasthof Jüngling in Zapfendorf James Bodero als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters im Markt Zapfendorf für die „FREIEN WÄHLER“ vorgestellt und anschließend von der Wählergemeinschaft gewählt.
Soll es am Ende so sein, dass die Bürgerinnen und Bürger des Zapfendorfer Gemeindeteils Roth die einzigen sind, die jemals Straßenausbaubeiträge gezahlt haben? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Sie begann mit einer Besichtigung in Oberleiterbach, wo ein Ortsrandweg ausgebaut werden soll – auch, um bei Starkregen den Ort zu sichern.
In Lauf, Oberleiterbach und Sassendorf sollen über 30 Bauplätze entstehen. Für zwei der drei Baugebiete gab der Marktgemeinderat Zapfendorf nun grünes Licht, damit können die Verfahren starten. Diskutiert wurde zudem über die Urnenwahllokale in den kleinen Gemeindeteilen für die Kommunalwahl 2019. Immer weniger Wahlhelfer und immer mehr Briefwähler könnten hier für Veränderungen sorgen.
Beim bundesweiten Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ erhielt Oberleiterbach im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in den Mainfrankensälen in Veitshöchheim Ende November die Silbermedaille auf Landesebene. Die Jurymitglieder der Bewertungskommission hatten sich nach ihrer Begehung im Juni beeindruckt gezeigt vom Engagement, von der Attraktivität und dem Zusammenhalt, den die Dorfgemeinschaft an den Tag legt.
Fünf Kommunen bekommen je zwei Bänke. So lautete eigentlich der Plan des Demografie-Kompetenzzentrums Oberfranken. Und dann qualmten die Server, als dutzende Bewerbungen eingingen. Also gibt es mehr von ihnen, zwei gehen auch nach Zapfendorf. Zusätzlich gibt es in Oberleiterbach schon eine Mitfahrerbank. Und wie funktioniert das eigentlich?
Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ fiel am Montag eine wichtige Entscheidung im Rahmen des Landesentscheids. Aus dem Landkreis Bamberg ist Oberleiterbach, ein Gemeindeteil des Marktes Zapfendorf, auf Erfolgskurs. Die Jurymitglieder der Bewertungskommission waren so beeindruckt vom Engagement, von der Attraktivität und vom Zusammenhalt, dass das Dorf die Silbermedaille im Landesentscheid erhielt.
2016: Kreisebene, 2017: Bezirksebene, 2018: Landesebene. Erneut musste sich Oberleiterbach einer Bewertungskommission im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ stellen. Und das Feedback lässt auf eine Goldmedaille hoffen. Bis das Ergebnis bekannt wird, braucht es aber noch ein wenig Geduld.
Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ geht in die nächste Runde. Auf Landesebene werden im Juni die Spitzendörfer gesucht. Aus dem Landkreis Bamberg bereitet sich Oberleiterbach, ein Gemeindeteil des Marktes Zapfendorf, auf den Besuch der Bewertungskommission vor. Unterstützt wird er dabei von der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege des Landkreises Bamberg. Am 15. Juni 2018 von 9:30 bis 11:30 Uhr wird die Landesbewertungskommission Station in Oberleiterbach machen.
„Da, schau mal, das ist auch wirklich sehr schön“: Eine Besucherin stupst beim Spaziergang durch den nächtlichen Ort ihren Mann an und lenkt seinen Blick auf eines der beleuchteten Häuser in der Einsiedler-Ivo-Straße. „Vor allem mit den sehr schönen Rosen“, fügt sie an. Ihr Mann nickt. Nach vielen Monaten der Vorbereitung lockt „Oberleiterbach leuchtet“ am Samstagabend mehr als 2000 Besucher aus den Landkreisen Lichtenfels, Bamberg, Coburg und sogar Kronach in das kleine 279-Einwohner-Dorf.
Nein, einen Sportplatz alleine würden die Regierung von Oberfranken und die Städtebauförderung nicht unterstützen. Vielmehr aber einen „Freizeitpark“, der zur Naherholung dient – und in den kann natürlich ein Sportplatz integriert sein. Der wird nun auch kommen, die Detailplanung startet. Wenn alles glatt läuft, kann noch in diesem Jahr gebaut werden.
In der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats Zapfendorf stand die Präsentation des Freizeitmodells der Lebenshilfe Bamberg im Mittelpunkt. Beim Hochwasserschutz für den Ortsteil Oberleiterbach tut sich was – und die Turnhalle bekommt keine Teeküche, dafür aber sanierte Sanitärbereiche.
Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr durfte sich Oberleiterbach über hohen Besuch aus Bamberg freuen: Nach der Altarweihe Ende April war erneut Erzbischof Ludwig Schick zu Gast und zelebrierte zusammen mit Pfarrer Kurian Chackupurackal am Kirchweihwochenende den Festgottesdienst zum großen Jubiläum 500 Jahre Kirche St. Laurentius. In seiner Predigt hob er die positive Rolle der Kirche für den Ort hervor.
Chronisten schreiben das Jahr des Herrn 1221. Franz von Assisi stellt die (zweite) Ordensregel der Franziskaner auf. Nach einen Großfeuer lässt Bischof Ekbert Graf von Andechs-Meranien gerade den zweiten Bamberger Dom errichten. Und Heinrich von Schletten fürchtet um sein Seelenheil, verzichtet zugunsten des Klosters Michelsberg auf die Vogtei „Leiterbach“, mit der er einst vom Abt gelehnt wurde. Er ist die erste gesicherte Quelle, in der das Dörfchen Oberleiterbach einen Platz in der Geschichte findet.