Ein brasilianischer Bischof, Zapfendorfer Schüler und ein Staudamm

Dom Wilmar Santin ist Karmelit und seit 2011 Bischof der Prälatur Itaituba im Bundesstaat Pará, Brasilien. 194.200 Katholiken wohnen hier. Die Menschen beschäftigt dort ein großes Thema: Der Bau von Staudämmen, wodurch ganze Dörfer überflutet werden. Warum der Staudammbau sogar Auswirkungen auf das Wetter im ganzen Land hat, verriet er Schülern bei einem Besuch in Zapfendorf.

Großzügige Hilfe für Kinder in Not

Ein Herz für Kinder bewies erneut das Team der Initiative „Regenbogen“ Zapfendorf. Bereits zum 42. Mal wurde in beiden Schulturnhallen einen Basar für Kinderbekleidung und Zubehör aus zweiter Hand veranstaltet. Dank des unverhofft milden Wetters war der Zuspruch an Käufern und Interessierten besonders hoch – beide Hallen waren binnen kurzer Zeit brechend voll, und sowohl Verkäufer als auch Käufer waren sehr zufrieden.

Ein erfolgreiches Jahr für den Musikverein

Bei der Jahreshauptversammlung des Musikverein Zapfendorf stand vor allem der Rückblick auf das vergangene Jahr sowie die Vorausschau auf 2016 auf der Tagesordnung. Und so ging auch Bürgermeister Volker Dittrich, der zusammen mit dem 3. Bürgermeister Georg Ries als Vertreter der Gemeinde anwesend war, unter anderem auf den erreichten zweiten Platz bei BW Musix ein und dankte dem Verein für die Bereicherung des Gemeindelebens.

Schule oder Turnhalle? Öffentlich oder nichtöffentlich?

Gerade erst hatte die Sitzung des Marktgemeinderats in Zapfendorf begonnen, da mussten Besucher und auch die Presse den Saal schon wieder verlassen. Auf Antrag der CSU-Fraktion wurde über die Tagesordnung diskutiert und über die Frage, ob Punkte aus dem nichtöffentlichen Teil nicht eigentlich öffentlich sein müssten. Immerhin ein Punkt schaffte es dann in den öffentlichen Teil.

Parkplätze und das Mitteilungsblatt

Die Gemeinderatssitzung in Zapfendorf begann mit einer „Klage“: Warum stehen in der ersten Sitzung des Jahres keine wichtigen Themen auf der Tagesordnung? Bahn, Ortskulturring, Finanzen? Eine wegweisende Entscheidung wurde dann aber doch gefällt: Das Mitteilungsblatt wird „outgesourct“ und soll künftig in Zusammenarbeit mit einem externen Verlag erstellt werden.

Baustelle: Staatsstraße Unteroberndorf-Zapfendorf Ende 2016 fertig?

In allen Gemeinden, die direkt vom ICE-Ausbau betroffen sind, bietet die Bahn Infoveranstaltungen an. Am Dienstag, 12. Januar, war Zapfendorf an der Reihe. Ein passender Tag, da an diesem der Schienenersatzverkehr startete. Dazu kamen gleich zu Beginn viele Fragen. Interessant: Weitere Termine in Sachen Fertigstellung von Schienen und Straßen wurden bekannt.

Pro-Kopf-Verschuldung sinkt deutlich

Ein unglaublich bewegtes Jahr liegt hinter Zapfendorf. Nach 2014 war auch 2015 vollgepackt mit wichtigen Entscheidungen, guten Entwicklungen, aber eben auch Dingen, auf die mit Sicherheit die meisten gerne verzichtet hätten. Bürgermeister Volker Dittrich ließ das Wichtigste – von der Bahnbaustelle bis zur Einwohnerzahl – in der Jahresabschlusssitzung des Gemeinderats Revue passieren.

Nächste Runde: Auflösung des Ortskulturrings scheitert erneut

Gerade einmal drei Wochen ist die Jahresversammlung des Ortskulturrings in Zapfendorf her. Damals wurde klar: Der Verein ist am Ende, die bisherigen Vorstände machen nicht weiter. Nachdem die Kassenprüfung fehlte, folgte eine Vertagung. Wirkliche Fortschritte waren aber auch beim neuen Termin am 15. Dezember nicht zu verzeichnen. Dafür gab es heiße Diskussionen, zunächst auch Lob – und dann heftige Kritik.

Von „Kraftwerk“ bis „Last Christmas“

Dass der Advent ausschließlich die Zeit der leisen und besinnlichen Töne ist, gilt wohl nur bedingt – und das ist auch gut so. Bestes Beispiel hierfür lieferte das Adventskonzert des Musikvereins aus Zapfendorf, das mit klassischen und modernen Musikstücken, sowohl im pianissimo possibile als auch im fortissimo, die zahlreichen Gäste in der Pfarrkirche St. Peter und Paul auf die Weihnachtszeit einstimmte. Neben der neuen Orgel gab es zudem exotische Instrumente und sogar eine Gesangseinlage zu hören.

Das i-Tüpfelchen für St. Peter und Paul

MIT ZWEI VIDEOS!

„Liebe Kinder, so schnell werdet ihr eine Orgelweihe nicht mehr erleben.“ Äbtissin Mechthild Thürmer von der Abtei Maria Frieden aus Kirchschletten betonte genau, welch ein besonderes Ereignis eine Orgelweihe eigentlich ist. Zusammen mit Erzbischof Dr. Ludwig Schick war sie einer der Ehrengäste bei der Weihe der neuen Orgel in Zapfendorf. Lange hatte die Kirchengemeinde darauf hingearbeitet.