Wie präsentieren wir uns nach außen? Eine Frage, die sich auch Gemeinden und Städte stellen müssen. Die Mittel können dabei unterschiedlich sein – Mitteilungsblatt, Homepage, Aushänge. Heute aber fällt in diesem Zusammenhang häufig der Begriff der Sozialen Netzwerke. Doch wie sieht es in unserer Region aus? Nutzen Gemeinden und Städte Plattformen wie Facebook und Twitter? Und wie sieht es bei den politischen Gruppierungen aus, die in den Stadt- und Gemeinderäten vertreten sind?
Schlagwort: zapfendorf
Das Hexenverlies im Stadtturm
Die Hexenverfolgung des 17. Jahrhunderts ist ein düsteres Kapitel unserer Geschichte in Franken. Daher organisierte der Ortskulturing Zapfendorf unter Vorsitz von Stefan Kabitz am vergangenen Sonntag eine Hexenführung in Zeil am Main. In den Wirren des 30-jährigen Krieges wurde Zeil als Richtplatz des Hochstifts Bamberg zum Schauplatz einer der schwersten Hexenverfolgungen und Hexenverbrennungen in Franken.
Adventskranz?!? Zapfendorf verliert Alleinstellungsmerkmal
War da nicht was? Bereits nach der Kommunalwahl 2008 kam ein Antrag in den Zapfendorfer Gemeinderat, vor dem Rathaus bereits ab Anfang Dezember einen Christbaum aufzustellen – und nicht erst für vier Wochen einen Adventskranz. Eine Mehrheit sprach sich damals dafür aus, nichts zu ändern. Nun, nach den Wahlen im Mai, tauchte der Antrag wieder auf – und das Ergebnis der Abstimmung überraschte dann doch etwas.
Die Schüler fahren – die Kommunen zahlen
Die Kämmerer des Mittelschulverbundes Oberes Maintal schlagen Alarm und suchen gemeinsam nach Auswegen in Sachen Schülerbeförderung. Denn eigentlich war das im Jahr 2010 eine gute Idee, als sich die Bürgermeister aus Baunach, Breitengüßbach, Rattelsdorf und Zapfendorf gemeinsam auf die Gründung des Mittelschulverbundes Oberes Maintal (MOM) einigen konnten. Nur mit den hohen Beförderungskosten war so nicht zu rechnen …
Schüler mit 25-Meter-Banner unterwegs
Wer Donnerstagnachmittag in Kirchschletten oder Zapfendorf unterwegs war, dem ist möglicherweise ein besonderer Pilgerzug aufgefallen. Schüler aus Zapfendorf wanderten mit Kreuz, Banner und Schildern von Kirchschletten nach Zapfendorf. Begleitet wurden sie vom Rektor der Zapfendorfer Schule, Klaus Ley, und Äbtissin Mechthild Thürmer (Abtei Maria Frieden). Sie organisierte dieses Projekt mit den Religionsklassen mit dem Ziel, auf „Missstände oder besser gesagt Gräueltaten aufmerksam zu machen und zu beten“. Und das hat einen ganz aktuellen Hintergrund.
Malerischer Platz, direkt am Main
Wer in nächster Zeit auf dem Anglerweg in Zapfendorf am Main entlang radelt oder läuft, dem wird ein neues Gesicht begegnen. Neben dem Fahrradweg wurde nun eine der Figuren aufgestellt, die im Rahmen des Projektes „Flussgesichter am Obermain“ entstanden sind. Einer der teilnehmenden Künstler war Regina Lange, der beim Künstlersymposium in Hallstadt noch über die Schulter geschaut werden konnte und deren Skulptur nun den Anglerweg ziert.
Kriegsgefangenschaft: „Er hat aus dieser Zeit immer nur Gutes erzählt …“
Es war schon eine ganz besondere Situation für Gilberte Denis aus dem französischen Flers in der Normandie. Einst kam ihr Vater Eduard Havas als Kriegsgefangener nach Zapfendorf, lebte dort fast fünf Jahre lang und arbeitete bei der Familie Hofmann in Landwirtschaft und Brauerei (Foto). Obwohl er sich vornahm, Zapfendorf noch einmal in seinem Leben wieder sehen zu wollen – die Jahre verstrichen, und 2001 starb Havas. Nun besuchten seine Tochter und ihr Mann Claude den Ort.
Einwohnerzahlen 2013: Lediglich Breitengüßbach und Rattelsdorf wuchsen
Die Einwohnerzahlen des Landkreises Bamberg haben sich im vergangenen Jahr wieder positiv verändert – das ergeben die aktuellen Bevölkerungszahlen, herausgegeben vom Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung. So zählte der Landkreis am 31. Dezember 2013 insgesamt 144.425 Einwohner, das sind 667 Einwohner mehr als bei der Erhebung im Dezember 2012. In vier der sechs Nachrichten-am-Ort-Gemeinden zeigt sich aber eine negative Entwicklung.
Grundgebühren für Wasser und Kanal steigen um bis zu 56 Prozent
In etwa einer Stunde hatten Bürgermeister Matthias Schneiderbanger und die Gemeinderäte die vier Tagesordnungspunkte der Sitzung in Zapfendorf vom 18. September 2014 durchgearbeitet. Diskutiert wurden vor allem die Wasser- und Kanalbenutzungsgebühren. Anlass dafür war eine Überprüfung, die ergab, dass die Gebühren nicht mehr ausreichend zur Kostendeckung beitragen. Mit einem höheren Verbrauch der Bürger steigen auch die Kosten, wodurch eine Deckungslücke entsteht.
Stationen: Zapfendorf, Breitengüßbach, Kemmern und Hallstadt
2010: München – Lindau, 2011: Regensburg – Passau, 2012: Würzburg – Ansbach, 2013: Altötting – Bad Reichenhall. Und 2014: Bayreuth – Forchheim. In diesen Tagen, vom 13. bis 20. September, sind Reservisten der Bundeswehr, aber auch aktive Soldaten und Interessierte unterwegs beim „5. Marsch der Verbundenheit“ und machten dabei auch Station in Zapfendorf, Breitengüßbach, Kemmern und Hallstadt. Das Ziel: Solidarität mit den Soldaten demonstrieren, die unser Land bei Auslandseinsätzen vertreten.
Am Agendatag: Auch der Bürgermeister warf ein paar Körbe
Zum 7. Agenda-21-Tag präsentieren sich in Zapfendorf die örtlichen Unternehmen und Vereine, auch die Basketballabteilung des SV Zapfendorf: An ihrem Stand mit Korbanlage zeigten die jungen Sportler ihr Können. Aber auch die großen und kleinen Agenda-Besucher durften sich an der Freiwurflinie probieren, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab. Selbst der neu gewählte Bürgermeister Matthias Schneiderbanger zeigte Qualitäten abseits des Schreibtischs: er verwandelte zwei von drei Freiwürfen souverän.
Der „Neue“ heißt Kurian Chackupurackal
Sichtlich Probleme hatte Dekan Christoph Uttenreuther, den Namen des neuen Zapfendorfer Pfarrers auszusprechen, den er am vergangenen Sonntag einführen durfte. Er heißt Kurian Chackupurackal und kommt, wie sein Vorgänger Pater Charles John Porimattathil, aus Indien. Gefeiert wurde in Zapfendorf mit einer Kirchenparade, einem Festgottesdienst und einer Agape im Pfarrheim, wo die Gemeindemitglieder den „Neuen“ auch persönlich kennen lernen konnten.
Großer Andrang beim 20-jährigen Jubiläum des Regenbogenbasars
Rund um die Schule in Zapfendorf herrschte am Samstag, 13. September 2014, ein reges Treiben. In den beiden Turnhallen der Schule fand wieder der Regenbogenbasar statt und lockte zahlreiche Familien an. Doch dieses Jahr stand ein ganz besonderes Jubiläum auf dem Programm, denn seit nunmehr 20 Jahren gibt’s hier von Spielsachen bis zur Kleidung alles für die Kleinsten. Und auch dieses Jahr waren viele Stände und Besucher dabei, die aus dem ganzen Landkreis nach Zapfendorf kamen, zum Teil sogar aus Kronach und Kulmbach.
Kolosseum, Forum Romanum, Petersplatz – und Papst Franziskus
„Frei! – Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun!“ Unter diesem Motto aus dem Matthäus-Evangelium machten sich in der ersten Augustwoche 50.000 Ministranten aus Deutschland und Österreich auf den Weg nach Rom. Auch 13 Messdiener aus Zapfendorf, Roth und Oberleiterbach sowie vier erwachsene Begleiter pilgerten gemeinsam mit weiteren 1.000 Ministranten aus der Erzdiözese Bamberg in die Ewige Stadt.
