Seit dem Mittelalter sichern sie die Grundstücksgrenzen

In einer Feierstunde im Landratsamt Bamberg wurden am 19. November verdiente Feldgeschworene für ihre 25-, 40- beziehungsweise 50-jährige Tätigkeit geehrt. Landrat Johann Kalb würdigte den ehrenamtlichen und verantwortungsbewussten Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft. Hierbei durften auch zwei Zapfendorfer und ein Rattelsdorfer für ihren 50-jährigen Einsatz eine Ehrung entgegennehmen.

Feldgeschworene sind seit dem Mittelalter bei der Abmarkung und Sicherung der Grundstücksgrenzen im landwirtschaftlichen Bereich maßgeblich beteiligt. „Die ehrenamtlich tätigen Feldgeschworenen genießen unverändert stark das Vertrauen der Bevölkerung und tragen wesentlich zum Rechtsfrieden in den Gemeinden bei“, so Kalb.

Feldgeschworenenehrung_GruppenbildDie Geehrten zusammen mit Landrat Johann Kalb.

Auch heute noch unterstützen die Siebener, wie sie auch genannt werden, die Vermessungsämter. Die Mitwirkung der Feldgeschworenen ist für die Vermessungsämter trotz vieler technischer Möglichkeiten weiterhin sehr wichtig. Nur das Wissen, wie die Grenzen vor Ort verlaufen, kann auch in Zukunft ein friedliches Miteinander sichern.

Feldgeschworenenehrung (3)Seit 50 Jahren ist Georg Prell aus Rattelsdorf als Feldgeschworener tätig.

Feldgeschworenenehrung (4)Und auch die Johann Helmreich und Josef Kropp helfen schon seit 50 Jahren in der Gemeinde Zapfendorf mit.

In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste dankte Landrat Kalb den Männern für 25-, 40- bzw. 50-jährige Tätigkeit und überreichte an folgende Personen eine Urkunde:

25 Jahre:

Ludwig Wachter, Pettstadt

40 Jahre:

Helmut Hirt, Ebrach-Neudorf

Johann Kraus, Burgwindheim

Walter Reul, Burgwindheim

50 Jahre:

Johann Helmreich, Zapfendorf

Josef Kropp, Zapfendorf

Michael Neubauer, Buttenheim

Georg Prell, Rattelsdorf

Landratsamt Bamberg. Fotos: Rudolf Mader. Titelfoto:  © Helmut J. Salzer / PIXELIO

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