Freibäder: Klotz am Bein oder wichtiger Standortfaktor?

Gerade im Herbst und nahenden Winter denken wir doch gerne an den Sommer : tolles Wetter mit viel Sonnenschein und warmen Temperaturen. Und wenn es besonders heiß ist, geht es ab ins Freibad. Bei uns finden wir auch gleich das Aquarena in Zapfendorf und das Freibad Bettelsee in Hallstadt. Wie steht es eigentlich um die Freibäder? Welche Bedeutung haben sie? Und wie verlief die letzte Freibad-Saison?

Seit dem Mittelalter sichern sie die Grundstücksgrenzen

In einer Feierstunde im Landratsamt Bamberg wurden am 19. November verdiente Feldgeschworene für ihre 25-, 40- beziehungsweise 50-jährige Tätigkeit geehrt. Landrat Johann Kalb würdigte den ehrenamtlichen und verantwortungsbewussten Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft. Hierbei durften auch zwei Zapfendorfer und ein Rattelsdorfer für ihren 50-jährigen Einsatz eine Ehrung entgegennehmen.

Zehn Jahre „Bastelteam im Neuen Pfarrheim“

Als das Bastelteam vor zehn Jahren spontan ein Halloween-Basteln für Vorschulkinder und Grundschüler veranstaltete, waren die Organisatorinnen von den vielen Anmeldungen freudig überrascht. „Das können wir doch öfter machen“, dachten sich die fünf Veranstalterinnen aus Zapfendorf und schon war die Idee des „Bastelteams im Neuen Pfarrheim“ geboren. Zum zehnjährigen Jubiläum lädt das Team deswegen wieder Groß und Klein zu schönen Bastelaktionen ein.

380 Quadratmeter Nutzfläche, 30 Euro Heizkosten pro Monat

In der Kinderkrippe St. Christophorus ist die Energiewende bereits Realität: Etwa 90 Prozent der Heizwärme werden gegenüber herkömmlichen Gebäuden eingespart – und das bei deutlich erhöhtem Komfort. Wie das funktioniert, kann am 7. und 8. November jeder selbst sehen und erleben. Der Markt Zapfendorf und das Architekturbüro Schmitt.Vogels Architekten aus Bamberg beteiligen sich an diesem Wochenende an den bundesweiten „Tagen des Passivhauses“.

Präsenz zeigen oder nicht? Unsere Gemeinden bei Facebook & Co.

Wie präsentieren wir uns nach außen? Eine Frage, die sich auch Gemeinden und Städte stellen müssen. Die Mittel können dabei unterschiedlich sein – Mitteilungsblatt, Homepage, Aushänge. Heute aber fällt in diesem Zusammenhang häufig der Begriff der Sozialen Netzwerke. Doch wie sieht es in unserer Region aus? Nutzen Gemeinden und Städte Plattformen wie Facebook und Twitter? Und wie sieht es bei den politischen Gruppierungen aus, die in den Stadt- und Gemeinderäten vertreten sind?

Das Hexenverlies im Stadtturm

Die Hexenverfolgung des 17. Jahrhunderts ist ein düsteres Kapitel unserer Geschichte in Franken. Daher organisierte der Ortskulturing Zapfendorf unter Vorsitz von Stefan Kabitz am vergangenen Sonntag eine Hexenführung in Zeil am Main. In den Wirren des 30-jährigen Krieges wurde Zeil als Richtplatz des Hochstifts Bamberg zum Schauplatz einer der schwersten Hexenverfolgungen und Hexenverbrennungen in Franken.

Adventskranz?!? Zapfendorf verliert Alleinstellungsmerkmal

War da nicht was? Bereits nach der Kommunalwahl 2008 kam ein Antrag in den Zapfendorfer Gemeinderat, vor dem Rathaus bereits ab Anfang Dezember einen Christbaum aufzustellen – und nicht erst für vier Wochen einen Adventskranz. Eine Mehrheit sprach sich damals dafür aus, nichts zu ändern. Nun, nach den Wahlen im Mai, tauchte der Antrag wieder auf – und das Ergebnis der Abstimmung überraschte dann doch etwas.

Die Schüler fahren – die Kommunen zahlen

Die Kämmerer des Mittelschulverbundes Oberes Maintal schlagen Alarm und suchen gemeinsam nach Auswegen in Sachen Schülerbeförderung. Denn eigentlich war das im Jahr 2010 eine gute Idee, als sich die Bürgermeister aus Baunach, Breitengüßbach, Rattelsdorf und Zapfendorf gemeinsam auf die Gründung des Mittelschulverbundes Oberes Maintal (MOM) einigen konnten. Nur mit den hohen Beförderungskosten war so nicht zu rechnen …

Schüler mit 25-Meter-Banner unterwegs

Wer Donnerstagnachmittag in Kirchschletten oder Zapfendorf unterwegs war, dem ist möglicherweise ein besonderer Pilgerzug aufgefallen. Schüler aus Zapfendorf wanderten mit Kreuz, Banner und Schildern von Kirchschletten nach Zapfendorf. Begleitet wurden sie vom Rektor der Zapfendorfer Schule, Klaus Ley, und Äbtissin Mechthild Thürmer (Abtei Maria Frieden). Sie organisierte dieses Projekt mit den Religionsklassen mit dem Ziel, auf „Missstände oder besser gesagt Gräueltaten aufmerksam zu machen und zu beten“. Und das hat einen ganz aktuellen Hintergrund.

Malerischer Platz, direkt am Main

Wer in nächster Zeit auf dem Anglerweg in Zapfendorf am Main entlang radelt oder läuft, dem wird ein neues Gesicht begegnen. Neben dem Fahrradweg wurde nun eine der Figuren aufgestellt, die im Rahmen des Projektes „Flussgesichter am Obermain“ entstanden sind. Einer der teilnehmenden Künstler war Regina Lange, der beim Künstlersymposium in Hallstadt noch über die Schulter geschaut werden konnte und deren Skulptur nun den Anglerweg ziert.

Kriegsgefangenschaft: „Er hat aus dieser Zeit immer nur Gutes erzählt …“

Es war schon eine ganz besondere Situation für Gilberte Denis aus dem französischen Flers in der Normandie. Einst kam ihr Vater Eduard Havas als Kriegsgefangener nach Zapfendorf, lebte dort fast fünf Jahre lang und arbeitete bei der Familie Hofmann in Landwirtschaft und Brauerei (Foto). Obwohl er sich vornahm, Zapfendorf noch einmal in seinem Leben wieder sehen zu wollen – die Jahre verstrichen, und 2001 starb Havas. Nun besuchten seine Tochter und ihr Mann Claude den Ort.

Einwohnerzahlen 2013: Lediglich Breitengüßbach und Rattelsdorf wuchsen

Die Einwohnerzahlen des Landkreises Bamberg haben sich im vergangenen Jahr wieder positiv verändert – das ergeben die aktuellen Bevölkerungszahlen, herausgegeben vom Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung. So zählte der Landkreis am 31. Dezember 2013 insgesamt 144.425 Einwohner, das sind 667 Einwohner mehr als bei der Erhebung im Dezember 2012. In vier der sechs Nachrichten-am-Ort-Gemeinden zeigt sich aber eine negative Entwicklung.

Grundgebühren für Wasser und Kanal steigen um bis zu 56 Prozent

In etwa einer Stunde hatten Bürgermeister Matthias Schneiderbanger und die Gemeinderäte die vier Tagesordnungspunkte der Sitzung in Zapfendorf vom 18. September 2014 durchgearbeitet. Diskutiert wurden vor allem die Wasser- und Kanalbenutzungsgebühren. Anlass dafür war eine Überprüfung, die ergab, dass die Gebühren nicht mehr ausreichend zur Kostendeckung beitragen. Mit einem höheren Verbrauch der Bürger steigen auch die Kosten, wodurch eine Deckungslücke entsteht.

Stationen: Zapfendorf, Breitengüßbach, Kemmern und Hallstadt

2010: München – Lindau, 2011: Regensburg – Passau, 2012: Würzburg – Ansbach, 2013: Altötting – Bad Reichenhall. Und 2014: Bayreuth – Forchheim. In diesen Tagen, vom 13. bis 20. September, sind Reservisten der Bundeswehr, aber auch aktive Soldaten und Interessierte unterwegs beim „5. Marsch der Verbundenheit“ und machten dabei auch Station in Zapfendorf, Breitengüßbach, Kemmern und Hallstadt. Das Ziel: Solidarität mit den Soldaten demonstrieren, die unser Land bei Auslandseinsätzen vertreten.