Einstieg in neue Motorrad-Rennsportklasse geglückt

Bedingt durch die aktuellen Corona-Beschränkungen startete der Zapfendorfer Motorrad-Rennfahrer Rene Hennemann vom KaSi-Dippold Racing Team aus Untersiemau erst am vergangenen Wochenende in die neue Saison 2021.

In diesem Jahr nahm er erstmals als Gaststarter bei zwei Läufen an der Internationalen Deutschen Motorrad-Meisterschaft IDM im Pro Superstock Cup auf seiner APRILIA RSV4 1000 RF teil. An diesem Cup, der eine Halb-Profiklasse darstellt, nehmen Lizenzfahrer teil und die Anforderungen sind deutlich höher als in den vergangenen Jahren.

Im tschechischen Most erzielte er bereits im Zeittraining dank der durch seinen Rennmechaniker Florian Kronecker perfekt abgestimmten Rennmaschine eine neue persönliche Bestzeit von 1.39,09 Min. und konnte sich für die Startaufstellung des Rennens als einziger APRILIA-Pilot die elfte Position sichern.

Beim ersten Rennen in einem Starterfeld von 44 Fahrern konnte sich der Zapfendorfer dank eines optimalen Starts auf seiner V4-Rakete bis zur ersten Spitzkehre auf Platz 5 vorkämpfen, hatte danach im weiteren Rennverlauf aber sehr viel Pech, denn beim Anbremsen des so genannten Matadorbogens löste sich die Klemmung eines Lenkerstummels und an ein Weiterfahren war daher nicht mehr zu denken. Somit war der erste Lauf ohne Punkte und Platzierung beendet.

Im zweiten Rennen verlief der Start weniger optimal und der 29-jährige fiel bis zum Ende der ersten von elf Runden auf Platz 14 zurück. Dank konzentriertem Fight und viel Kampfeswillen konnte er sich bis zum Ende des Rennes in stets fairen Zweikämpfen wieder auf Platz 11 vorarbeiten und beendete das Rennen auf dieser Position mit nur 2,2 Sekunden Rückstand auf Platz 8.

Der nächste Einsatz erfolgt am 28./29.06. auf dem Sachsenring im PZ-Sachsencup, den der Zapfendorfer in der Saison 2020 souverän gewinnen konnte. Ziel ist hierbei die Titelverteidigung.

Das Rennteam hofft nun darauf, das die Corona-Beschränkungen, wie bei anderen Sportarten, auch im Motorrad-Rennsport bald gelockert werden und wieder reguläre Rennen mit Zuschauern stattfinden können. Für nächstes Jahr plant Rene Hennemann, als Stammfahrer an der IDM teilzunehmen, was jedoch mit viel höheren Kosten verbunden sein wird, wofür noch weitere Sponsoren gesucht werden.

Helmut Hennemann

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