Das Warten auf die ersten Früchte beginnt …

„Gute Luft für die Menschen“, so antwortete ein Kind aus der Garten-AG der Rattelsdorfer Grundschule auf die Frage von Bürgermeister Bruno Kellner, was die heute neu angelegte Streuobstwiese für Verwertungsvorteile bringe. Mit der Hilfe von Wasser und Sonne werde Kohlendioxid in Sauerstoff umgewandelt, das hatten die zehn Dritt-Klässler bereits von der Leiterin der Garten-AG, Fachoberlehrerin Martina Förner, gelernt.

Hier können sich die Kinder rundherum wohlfühlen

„Und Jesus nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie“. Mit dieser Bibelstelle aus dem Markusevangelium (10,16) begann der neue Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft St. Christophorus, Dr. Vincent Moolan Kurian, die Andacht anlässlich der Kindergarteneinweihung in Gerach. Aufgrund der großen Anzahl der geladenen Gäste fand diese in einem am Reckendorfer Weg aufgestellten Festzelt statt.

Arbeitskreis soll wichtige Frage klären

„Sechzig Prozent des Stromverbrauchs sind im Markt Rattelsdorf bereits durch regenerative Energiequellen, wie Biogas und Photovoltaik abgedeckt, davon werde auch ein Vierzehntel durch vier Wasserkraftwerke erzeugt“. Mit dieser Statistik konfrontierte Bürgermeister Bruno Kellner seinen Marktgemeinderat, um in der letzten Marktgemeinderatssitzung eine eventuelle Grundsatzentscheidung für Freiflächen-Photovoltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen fällen zu lassen.

Neues Konzept für die „Alte Schule“ Ebing

Nachdem Ende April 2019 der Auszug aus der „Alten Schule“ Ebing erfolgt ist, so führte Erster Bürgermeister Bruno Kellner in der letzten Marktgemeinderatssitzung aus, „soll jetzt Leben in das Projekt kommen“. Die im Frühjahr gestartete Fragebogenaktion „Alte Schule – neue Ideen“ wurde im Mai ausgewertet und die Ergebnisse dem Marktgemeinderat vorgelegt.

Spendentüten-Aktion für die Bamberger Tafel in Reckendorf

Aufgrund der großen Nachfrage bzw. des starken Bedarfs, Hilfsbedürftige in der Region gerade während der Corona-Zeiten zu unterstützen, nahm Elke Schneiderbanger, Geschäftsinhaberin des Reckendorfer Edeka-Marktes, erneut an der „Tafel-Aktion“ teil, welche von der Edeka Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen mit dem Deutschlandverband „Tafel e.V.“ initiiert wurde.

Die Dorferneuerung und ein möglicher Gedenkstein

Die im Zuge der Dorferneuerung geplanten Maßnahmen waren bereits auf den Parkplatz der Laimbachtalhalle bis zur Bushaltestelle und den Kellereingängen am „Damla“ aufgesprüht und gezeichnet worden, um von deren zukünftigen Dimensionen eine bessere Vorstellung zu erhalten. Bürgermeister Sascha Günther gab im Gemeinderat noch den aktuellen Stand weiter.

Der Haushalt und eine unübersichtliche Kreuzung

Mit einem Haushaltsvolumen von insgesamt knapp 14 Millionen Euro rechnet der Markt Rattelsdorf im aktuellen Jahr 2021, was Kämmerer Michael Koch den Anwesenden in der letzten Sitzung anschaulich vorgestellt hatte. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Erhöhung von rund 2,1 Millionen Euro. Dabei nimmt der Verwaltungshaushalt (9,2 Millionen) etwas weniger als zwei Drittel der Gesamtsumme ein, da der Vermögenshaushalt um die 4,7 Millionen beziffert wird.

Bäume pflanzen für die Zukunft

„Ideale Licht- und-Schatten-Verhältnissen garantieren ein optimales Wachstum für die Pflanzen, und die finden wir hier“, so schwärmte Forstdirektor Gregor Schießl, Abteilungsleiter Forsten für Stadt und Landkreis Bamberg, als er sich mit Erstem Bürgermeister Bruno Kellner und dem Geschäftsführer der Waldbesitzervereinigung Bamberg e.V., Patrick Hammerschmidt, in der Waldabteilung Lindach getroffen hatte. Gemeinsam erkundigten sie sich nach der Entwicklung der dort vor sechs Monaten eingesetzten Baumsprösslinge.

Kanäle: Eine Bestandsaufnahme aus Rattelsdorf

„Es war damals eine Schwerstarbeit von Kassenverwalter Michael Koch, alle die Versorgungsleitungen betreffenden Investitionen der Marktgemeinde zwischen 2003 und 2018 vorzulegen.“ So führte Bürgermeister Bruno Kellner in die dem Marktgemeinderat zur Entscheidung vorgelegte Bewertung ein: „Nur so konnten wir überhaupt in das RZWas 2018-Förderprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz aufgenommen werden“. Darüber, dass jetzt einige für 2021 angedachte Maßnahmen auf das nächste Jahr verschoben werden müssten, sei er nicht glücklich.