Die Veitensteiner rockten den Braveheart!

Veröffentlicht am 13. März 2014 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz


Bei strahlendem Sonnenschein und schon mehr als frühlingshaften Temperaturen begaben sich knapp 3.000 mehr oder weniger Verrückte auf die 26 Kilometer mit ca. 40 natürlichen und künstlichen Hindernissen rund um Münnerstadt. Auf Grund der milden Witterung war die Laufstrecke im Vergleich zu so manchem vorhergehendem Battle zwar sehr angenehm zu laufen, dies wurde aber durch die sehr verschärften An- und Abstiege quer durch die Wälder mehr als wieder wett gemacht.

Auch die fünf Schlammgruben, stellenweise vier Meter tief, waren im Vergleich zum Vorjahr noch extremer. Aber wenigstens hielten sich der Masterchef und sein Team an die Streckenlängenvorgabe von 26 Kilometern. Sieger wurde Andrè Kraus in mit einer Zeit von 2:18:23  und schnellste Dame war Yvonne Lehnert in 2:48:13.

Die Veitensteiner sind bei diesem Extremlauf von Anfang an dabei und fünf von ihnen haben auch alle fünf Battles durchgezogen. Auch heuer waren wieder sage und schreibe 19 Veitenstein Bravehearts am Start. Das heißt natürlich für 2015: die 20er-Marke muss fallen. Und sie sind auch auf dem besten Weg dazu, denn bis heute sind bereits elf Veitensteiner für den kommenden Braveheart angemeldet und der ist schon zu über 50 Prozent ausgebucht!

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Die Veitensteiner noch sauber und ohne Wehwechen vor dem Start.

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Nachrichten am Ort

Bereits seit Januar quälten sie sich jeden Sonntag über zwei Stunden durchs Unterholz, jeden erdenkbaren Berg hinauf und an der schwierigsten Stelle wieder hinunter, durchquerten jeden See, Tümpel, Bach oder Reckenrückhaltebecken rund um Priegendorf und legten so die nötigen Kilometer und Höhenmeter für dieses Event zurück, das zu einem der härtesten seiner Art in Europa zählt.

Teilnehmer motivieren sich gegenseitig

Aber es war nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der Jungs und von einem Mädl, die den größten Respekt verdient. Platz 2 von 42 Teams in der Teamwertung, geschlagen nur von Jungs von Tough Guy und vor allem Platz 1 beim Teamspirit sind eine riesiger Erfolg. Denn Fairness, Hilfsbereitschaft und Respekt vor der Leistung der anderen Sportler sind wichtige Charaktereigenschaften eines echten Bravehearts. Auf dem knochenharten Naturparcours und an den höllischen Natur- und Kunsthindernissen ist so mancher Läufer froh um eine helfende Hand oder die motivierenden Worte (man mag gar nicht glauben wie aufbauend hier manchmal ein „Quäl dich du Sau“ sein kann!) eines Mitstreiters, wenn die eigenen Kräfte ausgehen… Deshalb gibt es den Teamspiritpreis für die Gruppe, die sich hier besonders hervorhebt. Da tat die Tatsache, dass unser Team 2, welches sich auch einen Platz unter den Top 7 vorgenommen hatte, aufgrund eines verletzen Teamkollegen leider nicht in die Wertung kam, obwohl alle fünf das Ziel erreichten, leider jedoch nicht im erforderlichen 5-Minuten-Korridor. Dafür hat Elke Beierlieb das Ziel als viertschnellste Frau erreicht und einen Podestplatz nur sehr knapp verpasst. Bis kurz vor dem Ziel konnte sie damit sogar noch liebäugeln , aber Probleme mit Muskelkrämpfen bei den letzten beiden harten An- und Abstiegen machten dies leider zunichte. Die beste Motivation auf jeden Fall um es nächstes Jahr wieder zu versuchen…

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Die „Übriggebliebenen“ zu später Stunde bei der Siegerehrung.

Im Großen und Ganzen haben alle Veitensteiner das Ziel ohne ernsthafte Verletzungen und durchwegs in sehr guten Zeiten erreicht. Keine Selbstverständlichkeit wenn man bedenkt, dass sich im Team immerhin sechs „Ersttäter“ befanden.Und die paar erlaufenen, erkletterten oder erschwommenen Schrammen, Schürfwunden und blauen Flecken sind beim nächsten Braveheartbattle 2015 schon längst wieder vergessen oder durch neue, bei diversen anderen Extremläufen in diesem Jahr verdiente, ersetzt!

Mehr Infos, Ergebnisse und Videos finden Sie unter www.braveheartbattle.de.

Matthias Langhojer

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