Im Titelbild: Eingerahmt von der Spielführern des TSV Breitengüßbach und SV Merkendorf (links) sowie des FSV Unterleiterbach und der SpVgg Ratteldorf (rechts) Schirmherr Georg Pfister und stellv. TSV-Abteilungsleiter Stefan Neubauer.
Das erinnert an erfolgreiche Bezirksliga-Zeiten: Nach dreijähriger Durststrecke gewannen die TSV-Kicker wieder einmal das Eugen-Ott-Turnier, das der TSV in Erinnerung an den früheren Mitspieler seit sechs Jahren ausrichtet und den Erlös auf ein Konto einzahlt, über das Eugens Sohn Michael ab dem 18. Lebensjahr verfügen kann.
Das neuformierte Kreisliga-Team der Gastgeber überraschte den Nachbarn und Bezirksligisten aus Rattelsdorf und qualifizierte sich mit einem 1:0-Sieg fürs Finale. Den zweiten Finalisten des Blitzturniers ermittelten die beiden Kreisliga-Aufsteiger aus Merkendorf und Unterleiterbach, wobei der FSV mit 3:1 die Oberhand behielt.
Auf das größte Publikumsinteresse stieß das Einlagespiel der Eugen-Elf gegen die 2. Mannschaft des TSV Breitengüßbach, das die Routiniers, die früher an der Seite von Eugen Ott gespielt hatten, eindeutig für sich entschieden (6:0), wobei sich spielerische Klasse klar gegen läuferische Überlegenheiten durchsetzte, standen doch erfahrene Akteure auf dem Platz, die in ihren Glanzzeiten auch höherklassig gespielt hatten, wie Ex-Profi Stephan Essig, Christoph Herl, Stefan Herl, Tobias Grasser oder Frank Schmittbüttner. Die Treffer erzielten Chr. Herl (2), Waldi Mayer, Chr. Schröter und Youngster Adrian Ott plus ein Eigentor.
Der neue, vom Schirmherrn gestiftete Wanderpokal.
Das Spiel um Platz 3 zwischen der SpVgg Rattelsdorf und dem SV Merkendorf endete 2:2 und entschieden die Rattelsdorfer im Elfmeter-Schießen mit 7:6 für sich.
Auch im Finale überzeugten die Gastgeber und lagen nach Treffern von L. Schuberth (Elfmeter), Neuzugang S. Heumann und G. Kaygusuz mit 3:0 gegen den FSV Unterleiterbach in Front. Den Ehrentreffer der Gäste markierte T. Werner kurz vor dem Schlusspfiff per Elfmeter.
Die Siehrung nahmen Schirmherr Georg Pfister und TSV-Abteilungsleiter Stefan Neubauer vor, wobei alle Spielführer Gutscheine für ihre Teams erhielt und der neue Wanderpokal diesmal für ein Jahr in Güßbach bleibt.
Ralf Kestel



