Um zahlreiche Anträge beziehungsweise Wünsche zur Reduzierung von Geschwindigkeiten ging es im Gemeinderat in Gerach in der jüngsten Sitzung. Außerdem gab sich das Gremium eine Geschäftsordnung. Auch ein barrierefreier Zugang zum Rathaus war Thema.
Um zahlreiche Anträge beziehungsweise Wünsche zur Reduzierung von Geschwindigkeiten ging es im Gemeinderat in Gerach in der jüngsten Sitzung. Außerdem gab sich das Gremium eine Geschäftsordnung. Auch ein barrierefreier Zugang zum Rathaus war Thema.
Gerade in der Corona-Zeit hat sich gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung der Schulen ist. In der jüngsten Sitzung der Gemeinschaftsversammlung der VG Baunach stand dann auch die Schule im Mittelpunkt – besonders ihre Ausstattung. Denn im Rahmen der Förderprogramme „Digitales Klassenzimmer“ und „DigitalPakt Schule“ besteht die Möglichkeit, technisch aufzurüsten.
Weitestgehend gute Nachrichten hatte Bürgermeister Sascha Günther in seinen Kurznachrichten seit der letzten Gemeinderatssitzung notiert: So war das „abgespeckte“ Kirchweihprogramm zufriedenstellend angenommen worden, ließ die Schaustellerfamilie Fischer dem Gemeinderat mit ihrem Dank übermitteln. Sie hatte neben der Süßigkeiten- und Losbude auch ein Karussell auf dem Parkplatz der Laimbachtalhalle aufstellen dürfen.
Voll besetzt waren die Zuhörerstühle bei der Gemeinderatssitzung in der Geracher Laimbachtalhalle, stand doch wieder einmal die Dorferneuerung mit Bericht über den aktuellen Sachstand auf der Agenda. Bürgermeister Sascha Günther informierte von den Ergebnissen eines Ortstermins am 18. Juni 2020 mit dem zuständigen Sachbearbeiter des Amtes für Ländliche Entwicklung, sodann Ingenieur Wolfgang Müller (Planungsbüro IWM, Gochsheim) und Manfred Ellner für die Teilnehmergemeinschaft.
„Das ist doch eine schöne Aussichtsplattform,“ hörte man aus Gesprächen der zum Ortstermin geladenen Gemeinderäte heraus, bevor Bürgermeister Sascha Günther die Gemeinderatssitzung an der Baustelle „Feuerwehrhaus“ eröffnete. Doch gerade in diesem, an den Baugrund angeböschten Plateau bestand das Ärgernis, weswegen man sich im Süden von Gerach auf der Anhöhe am Reckendorfer Weg eingefunden hatte.
Die Verwaltungsgemeinschaft Baunach verabschiedet sich von Geschäftsleiter Armin Bogendörfer. In der letzten Woche fand eine kleine Abschiedsfeier mit gebührendem Abstand zueinander statt. Bogendörfer war 18 Jahre lang der Geschäftsstellenleiter und Leiter des Hauptamts der VG Baunach und unter anderem maßgeblich an der Entstehung der Baunach-Allianz beteiligt.
Für weitere sechs Jahre kommt der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Baunach (Baunach, Gerach, Lauter und Reckendorf) aus der Stadt Baunach. Bürgermeister Tobias Roppelt wurde in der VG-Versammlung am 25. Mai 2020 zum Nachfolger von Ekkehard Hojer gewählt, der sein Amt nach 18 Jahren abgab. Auch einen neuen Stellvertreter gibt es.
Im „weiten Rund“ der Geracher Laimbachtalhalle eröffnete der neu gewählte Bürgermeister Sascha Günther (CSU) seine erste Gemeinderatssitzung. Zunächst bedankte er sich in seiner Begrüßung bei den ausgeschiedenen Gemeinderäten und beim alten Bürgermeister Ellner (SPD) für den langjährigen Einsatz in der Gemeinde. Er freue sich jetzt auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Gemeinderat und der Verwaltungsgemeinschaft in Baunach.
Dumpf verhalte die Stimme von Erstem Bürgermeister Gerhard Ellner, als er Corona-bedingt in der großen Laimbachtalhalle seine letzte Sitzung in dieser Funktion eröffnete. Gedämpft war aber auch die Stimmung der zwölf anwesenden Gemeinderäte, von denen sechs Mitglieder aus ihrem Amt ausscheiden mussten.
Auch für die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Baunach endete kürzlich die Amtsperiode – und damit auch die Amtszeit einiger Mitglieder. Gemeinschaftsvorsitzender Ekkehard Hojer, der ebenfalls ausschied, verabschiedete seine Kolleginnen und Kollegen, die bis zu 18 Jahre lang mit dabei waren.
Sascha Günther (CSU) heißt der neue Bürgermeister der Gemeinde Gerach. Er setzte sich in der Stichwahl am 29. März deutlich gegen Amtsinhaber Gerhard Ellner (SPD) durch. Die Details finden Sie im Artikel.
„Bei dem Rekordhaushalt für 2020 handelt es sich um 6.666.000 Euro, eine Schnapszahl“, so begann Doris Müller, Kämmerin der VG Baunach, ihren Vorbericht zur aktuellen Haushaltplanung. Den Gesichtern der Gemeinderäte war jedoch anzusehen, dass die Lage noch nie so ernst war. Und auf die Nachfrage von Ralf Gröger (UWG), ob der im Bedarfsfall für dieses Haushaltsjahr vorgesehene Kassenkredit in Höhe von 275.000 Euro ausreichen werde, meinte die Finanzexpertin, dass das Darlehen dringend gebraucht werde: „Die Gemeinde ist zahlungsunfähig“!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Stadt und der Landkreis Bamberg sind mit einer nationalen, ja globalen Krise konfrontiert. Der Corona-Virus ist auch bei uns angekommen: Leider liegen bei einigen Personen in unserer Region die ersten positiven Testergebnisse vor und sie werden sofort sehr sorgfältig und gründlich medizinisch behandelt.
Die Geracher müssen nochmal an die Wahlurne und sich in zwei Wochen zwischen den Bewerbern der CSU und der SPD entscheiden. Für den amtierenden Bürgermeister dürfte das Wahlergebnis aber eine Enttäuschung sein.