Pfarr- und Jugendheim wird saniert, Mobilfunkmast kommt noch nicht

Vor anderthalb Jahren beschloss der Stadtrat der Stadt Hallstadt, die Sanierung des katholischen Pfarr- und Jugendheims mit 50 Prozent zu bezuschussen. Die aktuelle Kostenschätzung beläuft sich auf 912.000 Euro. Diskutiert wurde im Stadtrat zudem erneut über einen Mobilfunkmast in der Nähe des Bahnhofs. Auch um die Besetzung von Beauftragten ging es – während bei der Städtepartnerschafts-Beauftragten recht schnell eine Entscheidung fiel, wurden viele andere erst einmal aufgeschoben.

Hallstadter Stadtrat: Neuer zweiter Bürgermeister gewählt

Wie bereits in den Nachbarkommunen fand sich auch in Hallstadt der neu zusammengesetzte Stadtrat zum ersten Mal nach den Wahlen zu einer Sitzung zusammen. Am vergangenen Mittwoch standen gleich einige wichtige Punkte auf der Tagesordnung – unter anderem die Vereidigung der neuen Stadtratsmitglieder und die Wahl eines neuen zweiten Bürgermeisters.

Sozialplan für Michelin steht

„Das ist das beste Ergebnis, das unter diesen äußerst schwierigen Umständen erreicht werden konnte.“ Landrat Johann Kalb, Oberbürgermeister Andreas Starke und der Hallstadter Bürgermeister Thomas Söder waren bei der jüngsten Sitzung der Taskforce „Michelin“ sehr froh über die Nachricht, dass sich die Tarifparteien von Michelin Ende März auf einen Sozialplan geeinigt haben.

Zugriffsstatistik: Wer konnte punkten?

In den vergangenen Wochen veröffentlichten wir hier bei Nachrichten am Ort Interviews mit allen Bürgermeisterkandidatinnen und -Kandidaten aus unserer Region – aus Baunach, Breitengüßbach, Gerach, Hallstadt, Kemmern, Lauter, Reckendorf und Zapfendorf. Aber wie kamen die Kandidatinnen und Kandidaten an? Wir haben, jeweils zwei Wochen nach der Veröffentlichung, in die Statistik geschaut…

Warum die Schwimmbäder so wertvoll sind – und was dringend passieren muss

Jahr für Jahr kehrt, wenn der Marktgemeinderat in Zapfendorf über den Haushalt berät, ein Thema wieder: Das Schwimmbad. Denn mit dem Freibad Aquarena macht Zapfendorf jährlich Verluste. Und auch andere Bäder sind Zuschussbetriebe. Was muss passieren, damit sie erhalten bleiben können? Mehrere Bürgermeister aus Oberfranken haben sich zusammengeschlossen und fordern mehr staatliche Unterstützung.

Nur noch Restarbeiten: Feuerwehrhaus ist fast fertig

Normalerweise finden die Sitzungen des Hallstadter Stadtrats im Obergeschoss des Bürgerhauses statt. Diesmal war es anders. Bürgermeister Thomas Söder hatte die Rätinnen und Räte zu einem Ortstermin ins neue Feuerwehrhaus eingeladen. Denn die Bauarbeiten neigen sich dem Ende zu – und die Feuerwehr wird in den kommenden Monaten umziehen. Im Spätsommer soll das Gebäude dann auch eingeweiht werden.

Kita-Erweiterungen: Wer zahlt, schafft an?!

In Hallstadt fehlen Kindergarten- und Krippenplätze. Schnelle Abhilfe soll unter anderem mit einem Modul geschaffen werden, das an der Kindertagesstätte St. Anna entstehen soll. Parallel werden der Kindergarten St. Ursula in Dörfleins und das St. Franziskus Haus für Kinder erweitert. Die von den Trägern zusammen mit den Architekten erarbeiteten Pläne wurden nun im Stadtrat präsentiert – und stießen nicht vollständig auf Gegenliebe.

Hochbehälter in Betrieb genommen

Die Generalsanierung des Trinkwasserhochbehälters am Kreuzberg in Dörfleins ist weitestgehend abgeschlossen, so dass dieser nun in Betrieb genommen werden konnte. Die umfassende Maßnahme dauerte knapp 1,5 Jahre. In dieser Zeit wurde der Hochbehälter innen und außen völlig erneuert und die Anbindeleitungen ersetzt, so dass der Hochbehälter jetzt den aktuellen Standards entspricht. Die Kosten für diese dringend erforderliche Maßnahme betragen ca. 1,5 Millionen Euro.

Bamberg vs. Hallstadt: Kein Geschäft muss schließen

Vor etwas mehr als zwei Jahren eröffnete gegenüber des Ertl-Zentrums in Hallstadt ein Sportartikel-Filialist ein neues Geschäft. Dieses dürfte der Grund sein, warum die Stadt Bamberg gegen den Bebauungsplan „Neuordnung Ertl-Zentrum“ einen Normenkontrollantrag beim bayerischen Verwaltungsgerichtshof eingereicht hat. Dem Antrag wurde Ende November 2019 Recht gegeben. Nun beschäftigte sich der Stadtrat in einer Sondersitzung mit dem Thema. Welche Folgen hat das Urteil für Stadt und Gewerbe?