Malerischer Platz, direkt am Main

Wer in nächster Zeit auf dem Anglerweg in Zapfendorf am Main entlang radelt oder läuft, dem wird ein neues Gesicht begegnen. Neben dem Fahrradweg wurde nun eine der Figuren aufgestellt, die im Rahmen des Projektes „Flussgesichter am Obermain“ entstanden sind. Einer der teilnehmenden Künstler war Regina Lange, der beim Künstlersymposium in Hallstadt noch über die Schulter geschaut werden konnte und deren Skulptur nun den Anglerweg ziert.

Kriegsgefangenschaft: „Er hat aus dieser Zeit immer nur Gutes erzählt …“

Es war schon eine ganz besondere Situation für Gilberte Denis aus dem französischen Flers in der Normandie. Einst kam ihr Vater Eduard Havas als Kriegsgefangener nach Zapfendorf, lebte dort fast fünf Jahre lang und arbeitete bei der Familie Hofmann in Landwirtschaft und Brauerei (Foto). Obwohl er sich vornahm, Zapfendorf noch einmal in seinem Leben wieder sehen zu wollen – die Jahre verstrichen, und 2001 starb Havas. Nun besuchten seine Tochter und ihr Mann Claude den Ort.

Grundgebühren für Wasser und Kanal steigen um bis zu 56 Prozent

In etwa einer Stunde hatten Bürgermeister Matthias Schneiderbanger und die Gemeinderäte die vier Tagesordnungspunkte der Sitzung in Zapfendorf vom 18. September 2014 durchgearbeitet. Diskutiert wurden vor allem die Wasser- und Kanalbenutzungsgebühren. Anlass dafür war eine Überprüfung, die ergab, dass die Gebühren nicht mehr ausreichend zur Kostendeckung beitragen. Mit einem höheren Verbrauch der Bürger steigen auch die Kosten, wodurch eine Deckungslücke entsteht.

Stationen: Zapfendorf, Breitengüßbach, Kemmern und Hallstadt

2010: München – Lindau, 2011: Regensburg – Passau, 2012: Würzburg – Ansbach, 2013: Altötting – Bad Reichenhall. Und 2014: Bayreuth – Forchheim. In diesen Tagen, vom 13. bis 20. September, sind Reservisten der Bundeswehr, aber auch aktive Soldaten und Interessierte unterwegs beim „5. Marsch der Verbundenheit“ und machten dabei auch Station in Zapfendorf, Breitengüßbach, Kemmern und Hallstadt. Das Ziel: Solidarität mit den Soldaten demonstrieren, die unser Land bei Auslandseinsätzen vertreten.

Am Agendatag: Auch der Bürgermeister warf ein paar Körbe

Zum 7. Agenda-21-Tag präsentieren sich in Zapfendorf die örtlichen Unternehmen und Vereine, auch die Basketballabteilung des SV Zapfendorf: An ihrem Stand mit Korbanlage zeigten die jungen Sportler ihr Können. Aber auch die großen und kleinen Agenda-Besucher durften sich an der Freiwurflinie probieren, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab. Selbst der neu gewählte Bürgermeister Matthias Schneiderbanger zeigte Qualitäten abseits des Schreibtischs: er verwandelte zwei von drei Freiwürfen souverän.

Der „Neue“ heißt Kurian Chackupurackal

Sichtlich Probleme hatte Dekan Christoph Uttenreuther, den Namen des neuen Zapfendorfer Pfarrers auszusprechen, den er am vergangenen Sonntag einführen durfte. Er heißt Kurian Chackupurackal und kommt, wie sein Vorgänger Pater Charles John Porimattathil, aus Indien. Gefeiert wurde in Zapfendorf mit einer Kirchenparade, einem Festgottesdienst und einer Agape im Pfarrheim, wo die Gemeindemitglieder den „Neuen“ auch persönlich kennen lernen konnten.

Großer Andrang beim 20-jährigen Jubiläum des Regenbogenbasars

Rund um die Schule in Zapfendorf herrschte am Samstag, 13. September 2014, ein reges Treiben. In den beiden Turnhallen der Schule fand wieder der Regenbogenbasar statt und lockte zahlreiche Familien an. Doch dieses Jahr stand ein ganz besonderes Jubiläum auf dem Programm, denn seit nunmehr 20 Jahren gibt’s hier von Spielsachen bis zur Kleidung alles für die Kleinsten. Und auch dieses Jahr waren viele Stände und Besucher dabei, die aus dem ganzen Landkreis nach Zapfendorf kamen, zum Teil sogar aus Kronach und Kulmbach.

Kolosseum, Forum Romanum, Petersplatz – und Papst Franziskus

„Frei! – Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun!“ Unter diesem Motto aus dem Matthäus-Evangelium machten sich in der ersten Augustwoche 50.000 Ministranten aus Deutschland und Österreich auf den Weg nach Rom. Auch 13 Messdiener aus Zapfendorf, Roth und Oberleiterbach sowie vier erwachsene Begleiter pilgerten gemeinsam mit weiteren 1.000 Ministranten aus der Erzdiözese Bamberg in die Ewige Stadt.

Über Kanäle, Transparenz und Städtebau

Eigentlich waren es nur sieben Tagesordnungspunkte. Fast bis halb zwölf dauerte aber allein der öffentliche Teil der Marktgemeinderatssitzung in Zapfendorf am 31. Juli 2014. Und dabei wurde noch ein Punkt vertagt. Neben umfangreichen Präsentationen ging es auch um Transparenz und die Frage, inwieweit der gesamte Gemeinderat in Entscheidungsprozesse eingebunden werden sollte.

Kinderbibliothekspreis für Zapfendorf

Die Förderung des Lesens bei Kindern und Jugendlichen hat gesellschaftliche Tragweite. Lesen bildet, fördert die Fantasie und bereichert das Leben. Deshalb unterstützt die Bayernwerk AG unter dem Motto „Bibliotheken fördern Lesen – wir fördern Bibliotheken“ öffentliche Bibliotheken und Büchereien in Bayern, die mit ihrem Engagement in Kindern den Spaß am Lesen wecken. Als eine von fünf bayerischen Bibliotheken wurde die Gemeindebücherei Zapfendorf in diesem Jahr mit dem Kinderbibliothekspreis ausgezeichnet, der mit jeweils 5.000 Euro dotiert ist.

Starke Soul-Stimmen, artistische Einlagen

Um ein Musical genießen zu können, müssen wir vom Ortskulturring Zapfendorf (OKR) nicht in Großstädte fahren, denn das kleine Schöne liegt so nah. Eine kleine Gruppe machte sich Samstag früh mit dem Gemeindebus auf die Reise nach Schwäbisch Hall. Diese Stadt liegt an einer alten Salzquelle im schroff eingeschnittenen Kochertal, in welches von beiden Seiten mehrere steile Muschelkalk-Klingen münden.

Verlassene Orte: Ein ehemaliges Umspannwerk

Geistervilla. So nannten Schüler der Grundschule in Zapfendorf ein Gebäude zwischen Zapfendorf und Unterleiterbach, als sie Ideen für die Weiterentwicklung des Ortes sammeln sollten. Das war vor zwei Jahren im Rahmen einer Aktion des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes. Schon damals waren wir vor Ort und haben fotografisch festgehalten, wie es dort aussieht. Denn das ehemalige Umspannwerk der Bahn ist dem Verfall preisgegeben.

Integratives Schwimmfest wieder ein voller Erfolg

Auch in diesem Jahr war das 16. Schwimmfest der Förderschulen von Stadt und Landkreis Bamberg im Freizeitbad „Aquarena“ in Zapfendorf ein voller Erfolg. Über 400 Wasserratten aus der Martin-Wiesend-Schule, Bartolomeo-Garelli-Schule, Bertold-Scharfenberg-Schule, von Lerchenfeld Schule, Giechburgschule Scheßlitz, Don-Bosco-Schule Stappenbach und der Inklusionsklasse der Volksschule Burgebrach nahmen Teil.