Noch kleine Details vor der Erlebnispfad-Eröffnung zu erledigen

Im Titelbild: Insektenhotel des Erlebnispfades – das Aufbringen einer Sand-Lehm-Mischung auf dem Dach wurde von Rangerin Katja Winter, Naturpark Hassberge, empfohlen

Neue Urnengräber im Friedhof, die Fertigstellung des Erlebnispfads, eine mobile Klärschlammpresse und zahlreiche Informationen vom Bürgermeister. Das waren die wichtigsten Themen im Geracher Gemeinderat …

Fläche für neue Urnengräber im Friedhof

Während des letzten Ortstermins im Rahmen einer Gemeinderatssitzung wurden im Friedhof neue Lageplätze für Urnengräber inspiziert. Dabei kamen zwei Flächen in die nähere Auswahl: Einmal nördlich gegenüber dem Leichenhaus sowie etwas westlicher am Weg gelegen. Eine dritte Stelle, die von der Verwaltung vorgeschlagen worden war, kam nicht infrage, da die dort gelegenen Grabplätze aufgrund des vorkommenden Wurzelwerkes eines Baumes aufgelassen worden waren. Die Maße der zukünftigen Urnengräber umfassen 80 Zentimeter Bereite und 100 Zentimeter Länge, wobei der Abstand dazwischen 40 Zentimeter betragen soll. Die Urnengräber selbst werden für vier Urnen vorgehalten, die wiederum aus verrottbarem Material bestehen müssen.

Geracher Friedhof – Die Fläche nördlich gegenüber dem Leichenhaus wird als mögliche Fläche für Urnengräber ausgewählt

Erlebnispfad – Endspurt

Naturpark-Rangerin Katja Winter, die seit 2020 für die Hassberge zuständig ist, gab auf Nachfrage von Gemeinderätin Petra Schmitt wichtige Tipps, was vor Eröffnung des Gerach-Mauschendorfer Erlebnispfades noch zu erledigen wäre. Somit sei zuerst die Beschilderung zu optimieren, z.B. fehle in Mauschendorf ein markantes Hinweisschild auf den Einstieg des Weges. Teilweise könne eine gleichmäßige Beschotterung den Zugang für Kinderwägen erleichtern. An der Station „Spinnennetz“ müsste der Rindenmulch erneuert und wieder aufgefüllt werden. Teils fehlen noch Baumstämme und ein Totholzstamm als Ansichtsexemplar, und auf dem Dach des Insektenhotels wäre es nützlich, eine zusätzliche Sand-Lehm-Mischung aufzubringen. Auch die Ergänzung mit Holunderbüschen und Rotem Hartriegel sei zu empfehlen. Nach Auskunft von Bürgermeister Sascha Günther werden die Anregungen vom gemeindlichen Bauhof nach und nach umgesetzt werden.

Eine mobile Klärschlammpresse für drei Kläranlagen

Die schon seit einiger Zeit diskutierte Anschaffung einer mobilen Klärschlammpresse im Zuge der kommunalen Zusammenarbeit ging in die nächste Phase. Allerdings sei nach Auskunft der Regierung von Oberfranken eine Förderung nicht in Aussicht gestellt, da die bloße Anschaffung von Groß- und Spezialgeräten keine Zuwendungen erhalte.

Nun wurde die Zweckvereinbarung zwischen den drei Gemeinden Stadt Baunach, Reckendorf und Gerach vorgestellt. Die Beschaffung und der Unterhalt soll federführend durch die Gemeinde Reckendorf (Klärwärter) erfolgen. Prozentual werden die Kosten auf die Kommunen umgelegt, wobei laut Paragraph 4 die Stadt Baunach mit 50,6 Prozent und die Gemeinde Reckendorf mit 42,8 Prozent beteiligt werden. Für Gerach verblieben die restlichen 6,6 Prozent. Bedenken des Gremiums gab es bei einer Geltungsdauer von 15 Jahren (§ 5) bezüglich einer vorzeitigen Kündigung, so dass eine solche innerhalb der Laufzeit der Klärschlammpresse zu unterbleiben habe. Somit soll diese Handhabung in einer Nachtragsvereinbarung ausgeschlossen werden. Die Zweckvereinbarung selbst wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen.

Neuigkeiten vom Bürgermeister

Als Termin für die Jungbürgerversammlung wird der 1. Juni 2022 angesetzt. Dort gibt es nähere Informationen zu Wahl und Installation des Jugendparlaments.

Die Videobefahrung des Brunnens wurde mit den Wasserwarten, dem Bauamtsleiter der VG Christian Günthner und Diplom-Geologe Andreas Gartiser (Büro Gartiser, Germann & Piewak GmbH/Bamberg) in Anwesenheit von Bürgermeister Sascha Günther vorbesprochen. Das Unternehmen wurde anschließend auch mit der fachtechnischen Betreuung einer hydrogeologisch-technischen Zustandsbewertung des Trinkwasserbrunnens der Gemeinde zur Vorlage beim Landratsamt beauftragt.

Bereits Anfang April gab es ein Treffen mit der Unteren Naturschutzbehörde am geplanten Radweg nach Laimbach. Am 12. Mai wurde mit den zuständigem Mitarbeiter des Kreisbauhofs und der Weyrauther Ingenieurgesellschaft mbH die Zeitschiene für die anstehenden Arbeiten festgelegt: Nach der voraussichtlichen Vergabe im Juli wird ein Baubeginn im September angestrebt.

Mit dem Ersten Kommandanten der FFW, Stefan Gröger, und seinem Stellvertreter Matthias Staudenmayr nahm Bürgermeister Günther am 30. April an der Neuwahl des Kreisbrandmeisters Thomas Renner in Memmelsdorf teil.

MDB Lisa Badum (Bündnis 90/Die Grünen) stattete der Gemeinde am 2. Mai einen Besuch ab und erkundigte sich nach den hiesigen Projekten.

Die Lieferung der neuen Tische in der Laimbachtalhalle (Baunach-Allianz-Regional-Budget) war für die zweite Maihälfte angekündigt worden.

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